Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

S25 Berlin – Wettkampf-Erinnerungs-Sightseeing-Lauf

Veröffentlicht am 14.05.2021 | 3 Kommentare

Olympiastadion Berlin mit den Olympischen Ringen zwischen den Türmen

Der S25 Berlin ist ja letztes Jahr, wie so viele Laufevents, ausgefallen, und auch in diesem Jahr findet er corona-bedingt nicht am gewohnten Termin Anfang Mai sondern erst im Oktober statt. So lange konnten wir nicht warten und sind ihn einfach schon mal am ursprünglichen Termin gelaufen…

Weg zum Olympiastadion

Natürlich nicht im Wettkampf-Modus – Eyyüp, Klaus und ich wollten einfach eine Sightseeing-Tour auf der Strecke machen. Und dabei ohne den Wettkampf-Tunnelblick mehr von der schönen Berliner Innenstadt-Strecke sehen. Ein kleiner sportlicher Anreiz für mich bestand darin, dass ich die An- und Abfahrt mit dem Fahrrad gemacht habe.

Als ich in die Nähe des Stadions kam, war kein Mensch zu sehen, wo sonst schon reges Treiben und freudige Erwartung vor dem S25 herrschte.

Zwei einsame Läufer auf dem weitläufigen Olympischen Platz in Berlin

Statt der sonstigen etwa 5.000 Starter*innen für den 25-km-Lauf und den Halbmarathon standen wir nun zu dritt auf dem großen Olympischen Platz.

Leere Olympische Straße

Ohne Aufregung und Startschuss liefen wir los, zuerst die Olympische Straße entlang…

Metallplatte „Olympische Brücke 1935 1980“ mit Olympischen Ringen

… und über die Olympische Brücke.

Läufer am U-Bahnhof Neu-Westend

Bei den Wettkämpfen sind wir so gut wie immer zu schnell auf der leicht abschüssigen Straße gestartet. Dieses Mal ging es entspannt der Sonne entgegen.

Läufer auf der Reichsstraße

Über die Reichsstraße…

Zwei Läufer kurz vor dem Theodor-Heuss-Platz, im Hintergrund Sendegebäude des rbb

… ging es zum Theodor-Heuss-Platz. Hier konnten wir natürlich nicht wie sonst die Ideallinie quer über die Fahrbahnen laufen, sondern liefen die Zusatzmeter außen herum und beachteten dabei (fast) alle Ampeln.

Spiegelbild der älteren Häuser in der Fassade eines modernen Hochhauses

Ohne Zeitdruck nahmen wir mehr von der Umgebung wahr…

Blick auf die S-Bahn-Gleise und den Berliner Funkturm

… und ich konnte sogar einen kurzen Blick zurück auf den Funkturm werfen (vorher an dieser Stelle noch nie bemerkt).

Kunstvoll verschlungenes dunkles schmiedeeisernes Gitter vor Hauseingang

Einige schöne Eindrücke…

Goldene Mosaik-Plättchen an einem Gebäude, darin Motiv mit Füllhorn und Münzen

… hielt ich im Vorbeilaufen fest. Sogar das Preisgeld für den Wettkampf wurde uns schon gezeigt. Bei nur drei Teilnehmern standen die Chancen gut ;-)

Blumen-Kiosk, daneben Schild „Coronatest kostenlos“

Hinweise auf Corona-Tests waren an vielen Stellen zu sehen.

Läufer, daneben Treppe zum U-Bahnhof Deutsche Oper

Wir liefen weiter die Bismarckstraße entlang, auf der nur wenig Verkehr unterwegs war am frühen Sonntagmorgen.

Motiv eines Läufers an einem Laufgeschäft

An einem Laufladen kam uns ein viergeteilter Läufer entgegen.

Schiller-Theater mit Banner „Testzentrum“

Auch am Schiller-Theater hing ein Banner „Testzentrum“. Ob irgendjemand den Zusammenhang zwischen einem Corona-Test und dem plakatierten „Cyrano“ bemerkt hat?

Läufer in einer gelb beleuchteten Baustellen-Unterführung

Baustellen gehören zum Berlin-Sightseeing natürlich ebenso dazu…

Historische Straßenlaterne vor einem modernen Hochhaus

… wie das Nebeneinander von alt und neu.

Haupteingang der Technischen Universität Berlin

Vor der Technischen Universität Berlin (eine der 20 größten Hochschulen Deutschlands) war auch schon mal mehr los.

Zwei Läufer auf der Bismarckstraße

Wir genossen das wunderbare Laufwetter…

Läufer am Charlottenburger Tor

… liefen am Charlottenburger Tor

Bronzestatue König Friedrich I. am Charlottenburger Tor

… vorbei an der Bronzestatue von König Friedrich I. …

Graffiti an einer Brücke

… und einigen lustigen Impressionen am Wegesrand…

Läufer neben einer großen Pfütze auf der Straße des 17. Juni

… die Straße des 17. Juni hinauf.

Baustellenlicht an Baustelle, im Hintergrund die Siegessäule

In der Ferne konnten wir schon – hinter einer Baustelle, klar – die Siegessäule sehen.

Läufer am Großen Stern mit Siegessäule im Gegenlicht

Zuerst grüßte sie uns im Gegenlicht…

Golden glänzende Siegessäule und dunkle historische Straßenlaterne

… aber beim Blick zurück konnten wir sie in ihrer ganzen glänzenden Pracht bewundern.

Läufer auf Fußweg am Tiergarten

Am Tiergarten entlang…

Bunte Plastikblumen-Kette auf Fußweg, im Hintergrund Läufer

… liefen wir auf dem Fußweg, statt wie sonst mit weitem Blick auf der breiten Straße.

Sowjetisches Ehrenmal mit Kränzen an der Straße des 17. Juni

Am Sowjetischen Ehrenmal waren viele Kränze niedergelegt worden. Der Grund wurde mir erst im Nachhinein klar: der 9. Mai (unser Lauftag) ist als „Tag des Sieges“ laut Wikipedia inzwischen der wichtigste Feiertag des Jahres in Russland.

Statue Der Rufer, im Hintergrund der Fernsehturm und das Brandenburger Tor im Gegenlicht

Der „Rufer“ von Marcks rief der Sonne entgegen, als wir uns Brandenburger Tor und Fernsehturm näherten.

Miet-Elektroroller am Brandenburger Tor

Ein inzwischen aus vielen Städten bekanntes Bild: Man sieht die Sehenswürdigkeiten vor lauter E-Rollern und Mietfahrrädern nicht.

Brandenburger Tor im Gegenlicht

Das Durchlaufen des Brandenburger Tors war ohne die übliche Trommelgruppe und die klatschenden Zuschauer nicht ganz so emotional wie sonst.

Blühende Tulpen vor der Akademie der Künste

Am Pariser Platz blühten die Tulpen.

Läufer vor dem Eingang des Hotel Adlon

Vor dem Hotel Adlon machten wir eine kurze Trinkpause. Vornehmer kann ein Erfrischungsstand nicht aussehen.

Botschaft der Russischen Föderation

Wir passierten die Russische Botschaft

Leere Straße Unter den Linden mit Blick auf den Fernsehturm

… und liefen „Unter den Linden“ hinauf, wobei Klaus mit Blick auf die Navi-Angaben seiner Laufuhr die Meter bis zur Abzweigung durchgab. Wir sind den S25 ja bereits 13 Mal gelaufen, aber sicher ist sicher ;-)

Zeichnungen und Illustrationen mit russischer Schrift zum 9. Mai im Fenster des ehemaligen Aeroflot-Gebäudes

Im Schaufenster des ehemaligen Aeroflot-Gebäudes entdeckte ich russische Zeichnungen – und weiß jetzt im Nachhinein auch, dass es hier um den „9. Mai“ geht.

Läufer posieren in einem Schneemann-Figur-Fotopunkt

Als ich von weitem diesen aus der Jahreszeit gefallenen „Foto-Point“ entdeckte, mussten Klaus und Eyyüp natürlich herhalten.

Französischer Dom am Gendarmenmarkt

Kurz darauf waren wir am Gendarmenmarkt angekommen. Soviel Zeit zum Fotografieren habe ich sonst nicht, so dass ich in Ruhe den Französischen Dom „einfangen“ konnte.

Gendarmenmarkt mit Konzerthaus und Deutschem Dom

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt lag schön in der Sonne.

Läufer vor Deutschem Dom am Gendarmenmarkt

Die Statue am Deutschen Dom schien uns im Vorbeilaufen zu grüßen.

Banner Covid-19 Test-Center am Straßenrand

Kurz nach einem weiteren Corona-Test-Center…

Säule mit weiß-blauer Rauten-Überklebung und Logo Löwenbräu

… bogen wir auf die Leipziger Straße ab. Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube es war hier, wo Klaus’ Lauf-Navi ausgestieg und nicht mehr zu bewegen war, den weiteren Weg anzuzeigen. Ärgerlich, aber wir kennen die Strecke doch auswendig!

Läufer auf der Leipziger Straße

Vom Sonnenschein auf der Leipziger Straße…

Läufer im langen Arkadengang

… in den Schatten des Arkadengangs zur Mall of Berlin.

Bundesratsgebäude, davor Banner

Am Zaun des Bundesrats hing ein großes Banner: „16 Länder. Ein Ergebnis.“ – das stammte anscheinend noch von vor den Corona-Ministerpräsidentenkonferenzen.

Markierung Berliner Mauer auf dem Gehweg

Unser Weg führte uns über die ehemalige Berliner Mauer...

Blick auf die Hochhäuser am Potsdamer Platz

…zum Potsdamer Platz, der an diesem Morgen wesentlich leerer als an den früheren Wettkampf-Tagen war.

Blick in das Sony Center, vorne der Kaisersaal

Nun standen wir am Sony Center des kürzlich verstorbenen Architekten Helmut Jahn und warfen einen kurzen Blick in den historischen Kaisersaal. Der denkmalgeschützte Prachtsaal des ehemaligen Grandhotel Esplanade war 1996 über 75 Meter auf Luftkissen an diesen Standort verschoben worden.

Meterhohe Lego-Giraffe am Sony Center

Der Mund-Nasen-Schutz der Lego-Giraffe war eindeutig nicht mehr am richtigen Platz, aber der Abstand stimmte auf jeden Fall.

Spiegelung Läufer und Musikinstrumentenmuseum in einer Glasfassade

Wir ließen das Musikinstrumenten-Museum links liegen…

Statue Wilhelm von Preußen im Tiergarten

… und schwenkten kurz darauf nach links in die Tiergartenstraße. Am Rande des Tiergartens gab es die Statuen von Wilhelm von Preußen

Statue Richard Wagner im Tiergarten

… und von Richard Wagner zu sehen.

Parkweg am Tiergarten entlang

Statt wie sonst auf der Straße, liefen wir auf dem Parkweg parallel dazu.

Gebäude Botschaft Saudi Arabien

Hier gibt es viele Botschaften, u.a. in einem beeindruckenden Gebäude mit Ornamenten, die in der Morgensonne glänzten, die Botschaft von Saudi Arabien.

Klingelhöferstraße mit Gebäude Nordische Botschaften

Die Nordischen Botschaften in Berlin sind ohnehin toll.

Läufer vor den „Wings of Mexico“

An der mexikanischen Botschaft verleihen die „Wings of Mexico“ Läufern Flüüü-gel!

Läufer und bunte „Buddy Bear“-Figur Malaysia

Und vor der Botschaft von Malaysia gab es einen Berliner Buddy Bear mit farbenprächtiger Bemalung zu sehen.

Heruntergekommener Eingang eines ehemaligen Hotels

Erstaunlich: mitten in der Stadt kamen wir an einem verlassenen leeren Hotel vorbei.

Läufer auf dem Wittenbergplatz mit dem KaDeWe

Bald hatten wir den Wittenbergplatz mit dem KaDeWe erreicht.

Üppige Blumenbeete auf dem Mittelstreifen der Tauentzienstraße

Auf dem Tauentzien sah es nicht nur nach Frühling aus, es roch auch so – dank der vielen Blumenbeete auf dem Mittelstreifen.

Läufer unter der Skulptur Berlin

Beim S25 stehen hier auf dem Mittelstreifen Zuschauer, aber nun konnten wir hier ungestört unter der Skulptur „Berlin“ durchlaufen.

Läufer vor Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Hochhaus Upper West

Wir sahen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit dem Glockenturm des Architekten Egon Eiermann und dahinter das „Upper West“ – immerhin das vierthöchste Hochhaus Berlins.

Baustelle mit Plakat Hunkemöller

Baustelle und Dessous – ein Kontrast, der im kontrastreichen Berlin gar nicht groß auffällt.

Grüne Ampelphase am Café Kranzler

„Hört ihr die Rasseln und Tröten?“ Meine Frage an die Mitläufer war natürlich nicht ernst gemeint. Es herrschte sonntägliche Stille am Café Kranzler, wo sonst beim S25 viele Zuschauerinnen und Zuschauer stehen.

Steinstatuen an einem Gebäude

Die paar Leute, die heute hier guckten, hatten nur steinerne Mienen und herablassende Blicke für uns übrig.

BSR-Stadtreiniger in oranger Arbeitskleidung und Schaukasten von Dior

BSR und Dior, det is Berlin!

Skulptur: Ein schwarzer und ein weißer Bär stehen Schnauze an Schnauze

Bei zwei Bären in schwarz und weiß bogen wir in die Leibnizstraße ab.

Verhängte Baustelle Kantgaragenpalast

In dieser Gegend an der Kantstraße habe ich viele Jahre gearbeitet und konnte deshalb Eyyüp und Klaus ein wenig zum Kant-Garagen-Palast und einiges mehr erzählen.

Beschmierte und verklebte Schaufenster an der Kantstraße

Es gibt hier unter anderem leerstehende Geschäfte…

Ein Laden wirbt für Zigaretten, Spirituosen und Bier

… und Geschäfte mit Erfrischungen ganz anderer Art (als sie Läufer*innen bei Wettkämpfen gewohnt sind).

Bunt bemalte Stelltafel wirbt für Breakfast, Juices und Lattes

Aber an der Kantstraße kommt man auch an vielen kleinen interessanten Läden vorbei.

Plastik-Handmodelle im Schaufenster eines Nagelstudios

Hoch die Hände, Wochenende!

Läufer vor riesengroßer Bannerwerbung „Impossible is nothing“ an einem Gebäude

Nichts ist unmöglich? – das war doch eigentlich ein anderes Unternehmen, oder?

Private Gedenkstelle mit vielen Blumen an einem bemalten Trafokasten

An einer privaten Gedenkstelle waren Hinweise „An den Dieb“ angebracht –irgendwie passend dazu entdeckte ich die Kneipe „Zum Freispruch“ im Hintergrund.

Gebäude mit auffälliger Fassade

Dieses interessante Gebäude fiel uns auf. Für meine Mitläufer im Nachhinein die Info: Es ist das Ignatius-Haus. Ein typischer 50er-Jahre-Bau, der anfangs Sitz der Norddeutschen Provinz der Jesuiten und der Christlichen Glaubens- und Lebensschule St. Ignatius war. Wieder was gelernt!

Historische Säulen am Lietzensee an der Neuen Kantstraße

In unseren Erinnerungen an die zahlreichen S25-Wettkämpfe ließen wir den „gefürchteten“ Anstieg an der Neuen Kantstraße in Anekdoten aufleben: Die immer schwereren Laufschritte, der Getränkestand, an dem wir viele, viele Sekunden ließen, weil wir einfach nicht weiterlaufen wollten.

Blick auf den Lietzensee

Und nun trabten wir gemütlich hinauf, bemerkten mal ganz bewusst den Lietzensee

Hinauf zum Messegelände

… und waren beim In-Erinnerungen-Schwelgen so vertieft, dass wir schon bald „oben“ waren.

Läufer auf der Brücke über die Stadtautobahn, mit Blick auf den Funkturm und die Messe

Vor uns lagen das Messegelände mit dem Funkturm

Läufer am Haus des Rundfunks

… und ein weiterer kleiner Anstieg, vorbei am Haus des Rundfunks, einem schönen alten Bau von großer architektonischer und rundfunkgeschichtlicher Bedeutung.

Am Theodor-Heuss-Platz

Der Theodor-Heuss-Platz… ja, hier steht sonst immer winkend Doro, und kurz dahinter überläuft man die Messmatte mit der Halbmarathon-Marke. Da wir schlecht, wie sonst beim S25, auf der Fahrbahn gegen die Fahrtrichtung laufen konnten…

Blauer Obelisk am Theodor-Heuss-Platz

… liefen wir einfach mal quer über den Platz und sahen uns den 15 Meter hohen Blauen Obelisk an.

Detail der Beschriftung am Blauen Obelisk

Die Künstlerin hat ihn handschriftlich mit der Geschichte des Theodor-Heuss-Platzes bis hin zur Entstehung dieses Denkmals verziert.

Läufer auf der Reichsstraße

Die Anfangskilometer sind beim S25 auch zum großen Teile die Endkilometer (in Gegenrichtung). Wir liefen also die Reichsstraße wieder hoch…

Zwei gelbrote Rosen auf dem Gehweg bei vier goldenen Stolpersteinen (Gedenktafeln)

… auf der ich zwei Rosen an sogenannten Stolpersteinen entdeckte, die an ermordete oder geflüchtete Juden erinnern, die damals hier gelebt haben.

Läufer unter dem Straßenschild Marathonallee

„Marathonallee“ klingt für Läufer*innen schon mal gut.

Läufer an einem Zeitungskiosk

Ein Werbeplakat forderte zum „Freizeit genießen!“ auf. Klar, machen wir doch gerade!

Warteschlange draußen vor Wiener Caffeehaus am U-Bahnhof Neu-Westend

Vor dem „Wiener Caffeehaus“ standen immer noch lange (corona-bedingte) Warteschlangen, als wir hier abbogen…

Läufer auf der Olympischen Brücke

… und wieder über die Olympische Brücke

Blick über die Straße am Olympischen Platz auf das Olympiastadion

… zum Olympischen Platz liefen. Es waren keine Autos zu sehen, also bin ich auf der „richtigen“ Strecke gelaufen, wo in den letzten Jahren beim S25 immer Motivationssprüche mit farbiger Kreide auf den Asphalt geschrieben waren.

Läufer am Olympischen Platz

Die beiden anderen nutzten parallel dazu den Fußweg.

Zwei Läufer auf dem leeren Vorplatz am Olympiastadion

Ein wirklich einsames „Rennen“ vor dem Olympiastadion. Hier haben wir sonst immer unsere letzte Kraft zusammengenommen.

Läufer auf sandigem Weg

„Wisst ihr noch, hier staubte es in manchen heißen Jahren am Renntag gewaltig!“

Rückseite einer Statue zweier Mäner am Olympiastadion

Jetzt gab es glücklicherweise klare Luft und Stille für uns Sightseeing-Läufer.

Läufer auf der Jesse-Owens-Allee

Nun um die Ecke in die Jesse-Owens-Allee…

Stelltafel mit Corona-Hinweisen am Pförtnerhaus zur Tiefgarage des Olympiastadions

… und Schluss! Der schönste Teil des S25 blieb uns leider verwehrt: das letzte Stück durch die trommeldröhnende Tiefgarage auf die blaue Laufbahn des Stadions. Nun standen wir am Pförtnerhäuschen, wo drei Männer anscheinend das Check-In für das Hertha-Spiel am Abend machten.

Drei Läufer in der geschlossenen Einfahrt zum Olympiastadion

Klaus versuchte es mit Charme, aber sie ließen sich nicht überreden, uns ins Stadion laufen zu lassen. Aber Fotos von uns vor der Schranke machte einer von ihnen gerne. Danke!

Zufrieden – „tolles Laufwetter! interessante Eindrücke! schöne Erinnerungen!“ – spazierten wir zurück zum Auto, verabschiedeten uns, und ich bummelte wieder 23 Kilometer auf dem Rad nach Hause.

Wer auch nochmal ausgiebig in Erinnerungen an den S25 schwelgen möchte:

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

3 Kommentare zu “S25 Berlin – Wettkampf-Erinnerungs-Sightseeing-Lauf”

  1. Martin sagt:

    Saucool. Da wäre ich gerne mitgelaufen.

    Tolle Bilder!

  2. Andreas sagt:

    Martin, wenn dieses nervige C-Dings durch ist, dann laufen wir auch mal wieder zusammen. Entweder wenn du zufällig in Berlin bist oder ich spätestens 2022 auf documenta-Besuch in deiner Gegend bin. Oder auf neutralem Boden beim Laufblogger-Camp ;-)

  3. Martin sagt:

    2022 ist schon wieder documenta? Gut, dass du mich dran erinnerst! :D

    Machen wir.

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