Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Ein erster und letzter 30er

Veröffentlicht am 30.08.2022 | 0 Kommentare

Läufer auf dem Asphaltweg zwischen Bäumen am Teltowkanal

Krankheitsbedingt hatten wir unseren Marathon-Trainingsplan vor ein paar Wochen pausieren müssen und uns nun erst wieder langsam von Sonntag zu Sonntag an die langen Distanzen herangearbeitet. Und so stand erst jetzt, einen Monat vor dem Marathon, der erste 30-km-Lauf an. Nächstes Wochenende laufen wir den Halbmarathon in Reinickendorf und dann geht es schon ins Tapering. Keine ideale Marathonvorbereitung, aber manchmal muss es eben auch so gehen. Klaus und ich hatten auf jeden Fall – ein langes Teilstück begleitet von Eyyüp – einen schönen „ersten und letzten“ 30er…

Läufer am Teltowkanal, ein wenig kann man das Wasser sehen

Unser Weg führte uns über den Mauerweg und dann am Teltowkanal entlang. Wo uns einfiel, dass wir ja spontan Klaus’ Vater besuchen könnten, wo wir schon in der Gegend waren.

Läufer läuft auf älteren Mann zu

Ein kurzer Anruf, und kurz darauf erwartete er uns auch schon – mit reichlich Wasser und guter Laune!

Läufer und älterer Mann unterhalten sich lächelnd

Dieses zufällige Treffen hat uns alle sehr gefreut und Spaß gemacht (Stichworte für Insider: „Gringo“ und „Astronautennahrung“), so dass wir nach etwa 10 Minuten erfrischt und beschwingt weiterliefen.

Zwei Läufer mit Hunden laufen durch eine Kleingartenanlage

Zuerst durch eine Kleingartenanlage…

Blick von einer Brücke über das Wasser auf die Machnower Schleuse

… und dann wieder auf der Friedensbrücke über den Teltowkanal.

Sitzende Stein-Skulptur scheint Läufern nachzublicken

Am Zehlendorfer Damm blickte uns eine steinerne junge Frau hinterher.

Stein-Skulptur einer sitzenden jungen Frau vor einem alten Ziegelsteinhaus

Ach nee, die Augen waren ja geschlossen!

Läufer, auf der anderen Straßenseite ein schönes Ziegelsteingebäude

Kurz nach der Bäkemühle

Orange blühende Blumen im Vordergrund, daneben Läufer an der Straße

… überquerten wir die Kreuzung und bogen in die Ruhlsdorfer Straße ein.

Zwei Hunde auf einem neu asphaltierten Stück Straße

Die Stelle, an der es in den „Grünen Weg“ ging, war längst nicht mehr so versteckt und idyllisch wie noch vor Jahren. Alles asphaltiert – von wegen „Grüner Weg“.

Läufer auf einem fast zugewachsenen Pfad zwischen hochgewachsenen, gelb blühenden Pflanzen

Hier waren Eyyüp und ich zuletzt im Jahr 2020 gelaufen, da sah es hier neben der neuen Schnellstraße aber noch etwas übersichtlicher aus.

Läufer im orangen Shirt läuft einen sandigen Anstieg hoch, gefolgt von einem Hund

Wie damals endete der Trampelpfad auch dieses Mal bald, und wir mussten die Straße überqueren, um auf der anderen Seite weiterlaufen zu können.

Läufer in weißem Shirt läuft sandigen Anstieg hoch

Mit einem kleinen Anstieg zu Beginn…

Zwei Läufer auf Trampelpfad in karger Landschaft neben neuer Schnellstraße

… der dann bald in „endlose Weiten“ überging.

Haus-Baustelle hinter einem Zaun, davor aber ein Durchgang

Ich war mir absolut sicher, dass auch Klaus hier schon einmal vor vielen Jahren mit uns gelaufen war, aber er konnte sich nicht erinnern. Gut, sah auch teilweise anders aus, mit Haus-Baustelle und Schnellstraße und so.

Zweispuriger Trampelpfad, am Rande ein schwarzer, etwa zweieinhalb Meter hoher Metall-Schornstein

Aber der legendäre „Schornstein“ war immerhin noch da!

Pferde auf einem Pferdehof, im Vordergrund ein karg belaubtes Bäumchen

Und auch die Pferde standen wie eh und je in der Koppel. Im weiteren Verlauf kamen wir noch an vielen weiteren Pferden dabei (u.a. an der Reitsportanlage Stahnsdorf), es ist eine absolute Pferdegegend.

giebelseite eines Gebäudes mit zwei großen symmetrisch angelegten Holztoren, dazwischen ein großer Strauch mit weißen Rosen

Allmählich ließen wir Stahnsdorf hinter uns und liefen auf Ruhlsdorf zu.

Zwei Läufer und zwei Hunde laufen auf der Straße, rechts ein Gebäude Hammer’s Landhotel

Aber wenigstens gleich, wenn es durch das alte Ruhlsdorf ging, müsste sich doch Klaus eigentlich erinnern…

Alte Kirche in Ruhlsdorf, etwas versteckt zwischen Bäumen

… zumindest an die Kirche am Straßenrand? Nee, es fiel ihm nicht ein. Oder hatte ich mich geirrt?

Läufer auf einem Rasen zwischen Grundstücken und Straße, von oben hängen Baumblätter ins Bild

Wir liefen immer weiter geradeaus, ließen den Örtchenkern hinter uns…

Läufer klein am Horizont, aus sehr niedriger Perspektive gesehen

… und kamen auf den langen Verbindungsweg nach Teltow.

Wegweiser Stahnsdorf 5,9 km und Ruhlsdorf 3,4 km, Wanderweg F5

Dieser endete nach einigen Kilometern am Regionalbahnhof an der Mahlower Straße. Den roten Punkt mit dem „F5“ hatten wir häufiger auf unserer Strecke gesehen: Unbewusst waren wir dem Fontaneweg gefolgt!

Kleiner Kopfsteinpflasterweg inmitten grüner Vegetation

Nachdem wir uns von Eyyüp verabschiedet hatten, liefen Klaus und ich den langen Verbindungsweg nach Heinersdorf

Läufer läuft in Kleingartengebiet an einem lila blühenden Strauch vorbei

… und kamen dann entlang der B101 wieder zurück in heimische Gefilde. Nur noch durch die Kleingärten der „Marienfelder Scholle“ und über den Diedersdorfer Weg (wo wir uns an unseren legendären heißen 50er, den „Lauf unseres Lebens“, erinnerten!) nach Hause.

Am Ende hatten wir sogar 31 bzw. 31,5 km auf der Laufuhr – lief doch prima ;-)

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen, Lauftraining

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