13. Frostwiesenlauf am 08.02.2015

Veröffentlicht am 09.02.2015 | 6 Kommentare

Läufer auf schmalem Weg beim Frostwiesenlauf

Gestern haben Monika, Klaus, Andreas V. und ich zum ersten Mal am Frostwiesenlauf im Spreewald teilgenommen. Bei wunderbarem Winterwetter starteten wir über 20 Kilometer zum ersten schnelleren Trainingslauf der Saison…

Kurz vor dem Start

Der Frostwiesenlauf ist nämlich kein klassischer Wettkampf mit offizieller Zeitnahme. Laut Veranstalter steht er unter dem Motto „Den Spreewald genießen und sportlich vorsichtig ins neue Jahr starten.“ Außer uns wollten das noch fast 1.000 Läufer/innen und Walker/innen. Und auch Laufblogger Heiko, den ich noch kurz vor dem Start traf.

Start- und Zieltor Frostwiesenlauf 2015

Anfangs ging es etwas schleppend los, und nicht nur weil der Weg recht schmal war. Die Walker machten sich nämlich zeitgleich auf den Weg und einige hatten sich leider nicht hinten einsortiert.

Zuschauer auf Holzstapel

Gleich auf den ersten hundert Metern gab es winkende, fotografierende Zuschauer. Das sollten aber für den Rest der Strecke die einzigen bleiben.

Ein volles Läuferfeld zu Beginn des Frostwiesenlaufs

Der erste Kilometer verlief wirklich sehr stockend. Gut, es war ja kein Wettkampf, aber zum Walken waren wir eigentlich auch nicht angereist.

Läufer mit Perücke und Hunden

Der optische Höhepunkt gleich zu Beginn: ein Läuferpaar mit bunten Perücken und zwei Hunden an der Leine.

Läufer beim Frostwiesenlauf im Spreewald

Klaus, Andreas V. und ich liefen gemeinsam, Monika lief etwas weiter hinten ihr eigenes Tempo. Wir drei Männer wollten diesen Lauf als etwas schnelleren Trainingslauf nutzen und pendelten uns nach dem ersten Stau-Kilometer bei etwa 5:30 min/km ein.

Ein blauer Pfeil weist den Weg für die 20-km-Läufer

Blaue Pfeile wiesen den Weg für die 20-km-Läufer.

Läufer-Selfie

Bei dem Tempo fiel es mir nicht sonderlich schwer, ab und zu kurz mal für ein Foto von meinen beiden Mitläufern vorauszulaufen oder auch ein Selfie zwischendurch zu machen.

Brücke vor blauem Himmel

Wir mussten über so einige kleine Brücken, aber zum Glück waren keine Treppen wie beim Spreewald-Halbmarathon dabei.

Läufer Frostwiesenlauf 2015

Das Wetter war herrlich sonnig, wenn auch stellenweise bei deutlichem Gegenwind und Temperaturen um die 0 Grad spürbar kalt.

Laufen über einen Steg im Spreewald

Bei Windstille in der Sonne wurde einem aber gleich wieder (viel zu) warm. Die Strecke führte uns idyllisch über einen kleinen Steg…

Vereiste Laufwege

… hatte aber auch manchmal kurzzeitig vereiste Stellen, die gefährlich glatt waren.

Läufer auf Brücke

Unser Tempo war gerade so, dass man die schöne Landschaft noch ausreichend genießen konnte.

Schleuse im Spreewald

Zeitweise ging es kilometerlang zwischen feuchten Wiesen hindurch, dann gab es plötzlich wieder etwas zu sehen, so wie diese Schleuse.

Zweisprachiges Straßenschild

Dass wir etwas weiter weg von zuhause waren, merkten wir auch an den zweisprachigen Schildern, die neben der deutschen auch eine sorbische Bezeichnung führten.

Getränkestand nach 6 Kilometern

Der erste Getränkestand kam nach 6 Kilometern. Sehr einfach, aber wie immer bei solchen Veranstaltungen von sehr netten Leuten betrieben.

Herrlicher Wolkenhimmel über der Landschaft und den Läufern

Immer wieder hatten wir wunderbaren Ausblicke auf die weite Landschaft, über der sich ein klarer, blauer Wolkenhimmel spannte.

Frostwiesenlauf-Läufer

Das Läuferfeld hatte sich mittlerweile auseinandergezogen und wir liefen konstant unser Tempo.

Fließ im Spreewald

Mal wieder ein Fließ im Sonnenlicht…

Werbetafel und Läufer

… und Werbeillustrationen am Wegesrand.

Läufer sind weit voraus

Zwischenzeitlich hatten uns zwei Triathleten – ein Mann und eine Frau – überholt, die nun weit vor uns liefen.

Blauer Pfeil auf Weg

Als Klaus und ich uns nach Kilometer 15 von Andreas V. trennten, um die letzten 5 Kilometer noch ein wenig mit „Endbeschleunigung“ zu laufen, wollte Klaus mir zuerst nicht glauben, dass wir die beiden Triathleten noch einholen könnten.

Auf den letzten Kilometern des Frostwiesenlaufs im Spreewald

Aber nach 2 Kilometern waren wir dann an ihnen vorbei. Da das alles ja unter Trainingslauf rangierte, war ich mir auch nicht so sicher, ob die beiden nicht noch einmal ebenfalls spaßeshalber beschleunigen würden ;-)

Ziel beim Frostwiesenlauf 2015

Nachdem wir zu Beginn unserer Endbeschleunigung mit ungefähr 5:10 min/km gelaufen waren, legten wir auf den letzten beiden Kilometer noch einmal zu und liefen unter 5er-Schnitt. Alles fast perfekt, wenn Klaus nicht kurz vor dem Ziel beinahe noch über einen Hund gefallen wäre, der ihm quer vor die Füße sprang!

Die Medaillen beim Frostwiesenlauf sind metallene Schneeflocken

Es ging aber alles gut und wir konnten nach handgestoppten 1:49:05 im Ziel unsere Schneeflöckchen-Medaillen in Empfang nehmen. Für einen Trainingslauf zu Anfang des Jahres sehr ordentlich!

Glücklicher Ziel-Einläufer

Ein, zwei Minuten später kam auch schon fröhlich Andreas V. ins Ziel.

Verpflegung im Ziel

Die Zielverpflegung war sehr vielfältig…

Spreewald-Gurken als Zielverpflegung

… und umfasste auch – natürlich – Spreewaldgurken.

Läufer mit Startnummer und Medaille des Frostwiesenlaufs

Nach einer kleinen Stärkung gingen wir zufrieden wieder zum Auto, um uns warme Sachen anzuziehen.

startblog-f-Läufer nach dem Frostwiesenlauf

Kurz darauf stieß auch Monika wieder zu uns und wir stellten uns zum obligatorischen Gruppenfoto. Glücklich und zufrieden, dass wir uns  für den Frostwiesenlauf entschieden hatten fuhren wir heim nach Berlin. An diesem Tag hatte alles gestimmt: perfektes Winterwetter, eine landschaftlich schöne Strecke und eine gute Organisation mit netten Helfern.

Strecke Frostwiesenlauf 2015 in Burg/Spreewald

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Laufevents

6 Kommentare zu “13. Frostwiesenlauf am 08.02.2015”

  1. Din sagt:

    Was für ein Bilderbuchwetter. Dazu die Medaillen und die schöne Landschaft. Schön zu lesen, dass es auch organisatorisch ein gelungener Lauf war. Sicher ein lohnenswerter Ausflug.

  2. Andreas sagt:

    @Din
    Kann ich nur empfehlen, den Lauf – zum Saisonstart ohne Wettkampfstress perfekt ;-)

  3. Heiko sagt:

    Hallo Andreas,
    leider hatten wir nicht mehr Zeit zum plaudern. Der Frostwiesenlauf lohnt sich wirklich immer wieder und man weiß nie was man für ein Wetter bekommt. Letztes Jahr hatten wir frühlingshafte Temperaturen und ich kann mich auch an ein Jahr mit 20 Minusgraden erinnern :-) Und die Sache mit den Walkern ist auch jedes Jahr gleich, leider.

  4. Andreas sagt:

    @Heiko
    Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir dort gestartet sind, Heiko! Und -20 Grad ist hart, wäre mir aber lieber als Dauerregen ;-) Schön, dich mal wieder getroffen zu haben!

  5. Andreas IV sagt:

    Hallo Andreas,

    toller Bericht und tolle Bilder.
    Wenn Ihr da nächstes Jahr wieder hinfahrt, nehmt mich bitte mit!
    Die Medaillen sehen echt toll aus – leider zu spät für den Weihnachtsbaum ;-)
    Gruß
    Andreas IV

  6. Andreas sagt:

    @Andreas IV
    Klar nehmen wir dich mit! Eine wirklich schöne Jahresanfangsveranstaltung, die man unbedingt mal gemacht haben muss. Und die Medaille kommt dann eben im Folgejahr an die Weihnachtsbaumspitze ;-)

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