Gedanken vor dem Berlin-Marathon 2009

Veröffentlicht am 14.09.2009 | 3 Kommentare

Ergebnis Marathon-Wettkampfzeit für Halbmarathon 1:40h
Ergebnis Marathon-Wettkampfzeit für Halbmarathon 1:55h

Für mich in diesem Jahr wichtiger als sonst vor dem Berlin-Marathon: die Punkte 7. bis 9. meines früheren Artikels zum Laufen nach Trainingsplan! Die besagen, dass man direkt vor dem Wettkampf noch einmal die vergangenen Trainingswochen Revue passieren lässt und versucht, objektiv einzuschätzen, welche Zielzeit realistisch ist…

Einerseits habe ich sehr gut trainiert und in der Marathon-Vorbereitung sechs lange Läufe über 28-31 Kilometer gemacht, andererseits war da mein Zusammenbruch bei der 10-km-City-Nacht, weshalb ich in Zukunft eigentlich nicht mehr „grenzwertig“ laufen möchte. Aus dem Bauchgefühl heraus hatte ich an einen 4-Stunden-Marathon gedacht. Ein Besuch beim  Runner’s World Wettkampfzeiten-Rechner sagt mir, dass ich damit ganz gut liege. Für meine Halbmarathon-Bestzeit von unter 1:40 h gibt er eine mögliche Marathon-Zielzeit von 3:29:54 h an und für die neulich mit Monika zurückhaltend gelaufene Halbmarathon-Zeit von 1:55 h eine Marathon-Zielzeit von knapp über 4 Stunden (4:01:23 h) aus.

Nun glaube ich diesen errechneten Wettkampf-Zeiten zwar nur sehr bedingt, da ich nie auch nur in die Nähe der prognostizierten 3:30-Marathonzeit gekommen bin. Aber zumindest bestätigt es meine Vermutung, dass ich auch mit dem sehr ruhigen Wettkampf-Tempo des Tegel-Halbmarathons noch gesund und zufrieden knapp unter 4 Stunden am Brandenburger Tor ankommen könnte. Vorausgesetzt es ist nicht übermäßig warm. Mal sehen, ich werde auf jeden Fall gelassener als in den Vorjahren an den Start gehen…

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Lauferfahrungen, Lauftraining

3 Kommentare zu “Gedanken vor dem Berlin-Marathon 2009”

  1. Hannes sagt:

    Dass du verhältnismäßig locker den Marathon in weniger als vier Stunden laufen kannst, davon gehe ich auch aus.

    So ein Rückblick auf das vergangene Training ist sicher sinnvoll, für einen guten Wettkampf gar nötig. Man muss dann nur noch den nötigen Realismus haben – und den hast du!

  2. Dieter sagt:

    Andreas, für mich sind diese Hochrechnungen ebenso nur „Milchmädchenrechnereien“. Mag sein, dass es funktionieren kann. Hängt meines erachten von vielen Faktoren ab und nicht nur wie der Halbmarathon gelaufen wird. Wenn es so funktionieren würde, hätte ich alle meine Marathonläufe weit unter vier Stunden laufen müssen. Nur selten ist es mir gelungen. Stattdessen bin ich für ein entspanntes und möglichst gleichmäßiges Laufen, ohne Krämpfe und einem freudestrahlenden Gesicht im Ziel. Ich wünsche Dir und allen Marathonis einen gesunden Lauf.

  3. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Das mit dem freudestrahlenden Gesicht werde ich beherzigen, danke Dieter!

    Hallo, Hannes, für den Sonntag sind dummerweise sehr sommerliche Temperaturen angesagt. Da sagt mir mein Realismus leider, dass selbst ansonsten moderate 4 Stunden für mich nicht zum „Sicher-entspannt-und-gesund-ankommen“ gehören. Mist. Werde mal abwarten und aufs Thermometer schauen…

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