Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Nebel-Lauf in Bremen

Veröffentlicht am 10.09.2021 | 0 Kommentare

Kleine Brücke, dunkle kleine Bäume vor einem weißgrauen Nebelhimmel

Am vergangenen Sonntag hatte ich nach eineinhalb Jahren mal wieder Gelegenheit, in Bremen zu laufen. Wenn auch nicht so schön mit Sightseeing in der Bremer Innenstadt wie zuletzt: Dieses Mal ging es im Morgennebel über den Deich an den Wümmewiesen…

Schlapp herunterhängende Bremer Flagge vor einem grauen Himmel

Nach den schönen Sommertagen der letzten Woche staunte ich nicht schlecht, als ich nach den ersten Kilometern auf dem Deich ankam und in eine milchige Suppe am Horizont sah. Selbst die Bremer Speckflagge hing trüb am Mast.

Schild mit Informationen zur Pumpstation Hodenberg auf Ziegelwand

Das Maximum an Sightseeing hatte ich bereits nach wenigen Minuten hinter mir: Ein Schild an einem kleinen Backsteinhäuschen, der Pumpstation Hodenberg.

Hecke aus gelben Blumen vor einer im Hintergrund liegenden Gruppe schwarz-weißer Kühe

Angesichts der weiß-grau-dunkelgrünen Landschaft um mich herum, ließ ich mir das fotografische Highlight „Ruhende Kühe hinter grün-gelber Hecke“ nicht entgehen.

Weg führt an dunklen Bäumen entlang in den Nebel im Hintergrund

Eigentlich konnte ich mich nicht beklagen, denn ich mag solch eine norddeutsch-herbstliche Atmosphäre eigentlich sehr. Nur war ich irgendwie noch völlig auf Sommer gepolt und etwas überrascht von diesem Szenario.

Schilder „Grill, Kaffee, Kuchen, Eis“ und „Milch Tankstelle“ vor einem nebligen Himmel

Da halfen auch keine Hinweise auf sommerliche Ausflugsfreuden…

Blumen in roter Vase auf einem Holztisch, im Hintergrund Hütte „Grill“

… und verlassene Grillstationen.

Offizielle Beschilderung der Radrouten Richtung Bremen, Lilienthal, Oyten, Hamburg, Fischerhude, etc.

Eigentlich hatte ich im Vorfeld einen Lauf nach Fischerhude geplant, aber dann kurzfristig aus Zeitgründen auf diese längere Tour verzichtet.

Blick über das abgewetzte Geländer auf den Graben zwischen Deich und Wiesen

So lief ich einfach immer weiter geradeaus…

Kühe unter einem dunklen Baum

… mit dem einzigen Ziel, exakt nach der Hälfte der verfügbaren Zeit umzukehren.

Dunkle Baumsilhouetten vor einer Nebelwand

Aber ein, zwei Kilometer würde ich wohl noch schaffen, bevor ich den Rückweg antreten musste.

Holztisch eines Rastplatzes mit leeren Alkohol-Flaschen

Die Flaschen an einem kleinen Rastplatz waren wohl auch eher Zeugen eines vergangenen sonnigeren Abends.

Asphaltierter Deichweg führt in die im Nebel verschwindende Landschaft

Irgendwo mitten im Nichts war es dann soweit, es war Zeit zum Umkehren. Sah auch nicht so aus, als würde es spannender werden.

Schild: links Am Hodenberger Deich, rechts Am Osterholzer Deich

Wie so oft lief ich auch in diesem Fall den Rückweg schneller als die erste Streckenhälfte – ø 5:30 min/km im Vergleich zu ø 6:10 min/km. Ich war auf jeden Fall rechtzeitig zurück. Mit mal ganz anderen Lauf-Impressionen.

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.