Ein hartes Lauf-Wochenende zum Abschluss der Marathonvorbereitung

Veröffentlicht am 06.09.2015 | 8 Kommentare

Endlose Plattenwege beim Laufen Richtung Genshagen

Heute haben Andreas V. und ich mit einem harten Lauf-Wochenende unser Marathontraining abgeschlossen. Klaus konnte leider nicht dabei sein, läuft aber auch ohne Training Bestzeiten ;-) …

Nachdem wir gestern bereits ein letztes Intervall-Training – 4 x 3.000 m, insgesamt 20 km – absolviert hatten, war heute der letzte lange Lauf über (fast) 32 km an der Reihe. Nach vielen, vielen Läufen bei Sonnenschein und hohen Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad liefen wir ausnahmsweise mal bei Wind, Regen und frischen 11 Grad. Auf den Plattenwegen Richtung Genshagen, zwischen Wiesen bis zum Horizont, fühlte ich mich bei diesen Bedingungen wie in Norddeutschland. In das sonst moderate Langer-Lauf-Tempo bauten wir noch zwei Abschnitte von 4 und 5 km im Marathon-Tempo (für uns: 5:40 min/km) ein. Völlig durchnässt, erschöpft und mit schweren Beinen gönnten wir uns nach unserer Rückkehr noch ein Alkoholfreies zur Feier des Tages: Der Hauptteil der Marathonvorbereitung ist nun geschafft, nun geht es in die dreiwöchige Taperingphase, bevor dann der Berlin-Marathon auf dem Kalender steht!

Marathonvorbereitung 2015: Wochen-Laufkilometer

Meine Zahlen zu den bisherigen 13 Wochen unserer Marathonvorbereitung:

  • 785 Kilometer (ø 60 km/Woche)
  • längste Laufwoche 84,5 km
  • sechs 30er (2 x 30, 1 x 31, 3 x 32 km)
  • dazu 7 Läufe zwischen 20 und 30 km

Jetzt noch gut und entspannt durch das Tapering und der Marathon kann kommen!

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauftraining

8 Kommentare zu “Ein hartes Lauf-Wochenende zum Abschluss der Marathonvorbereitung”

  1. Din sagt:

    Das klingt doch richtig gut. Freut mich sehr für dich und euch. Ich halte euch die Daumen!

    P.S. dort hinten war ich ja schon ewig nicht mehr. Muss ich mal wieder. Ich mag die Strecke im Herbst lieber als im Sommer. Vermutlich hat es mich deshalb immer so selten dort hingetrieben. Wenn es stürmisch ist, wird man dort ja fast weggeweht, aber der Kopf wird wunderbar klar dabei.

  2. Andreas sagt:

    @Din
    Wir haben die Strecke auch im Sommer ausgelassen, hauptsächlich wegen der Mücken und Bremsen, die einen dort oft überfallen. Mal sehen, vielleicht laufe ich dieses Jahr spontan den Diedersdorfer Schlosswiesenlauf in der Gegend mit. Den bist du ja schon einige Male gelaufen.

  3. chris sagt:

    wie immer perfekt vorbereitet!
    Müsste mich irgendwann man vernünftig an Pläne halten, obwohl ich abgesehen von meiner chaotischen Wettkampfplanung fast 2/3 meines Planes machen konnte :D
    aber den spass an langen läufen werde ich glaub ich nie bekommen..

  4. Andreas sagt:

    @Chris
    2/3 des Plans ist doch schon völlig ok. Wenn man nicht gerade Profisportler ist, hat man ja auch allerhand andere Dinge noch um die Ohren. Und Unerwartetes kommt immer: Der vorletzte, sehr niedrige Balken in meiner Grafik ist z.B. meine Verletzungspause vor dem Tegel-HM. Hätte auch schlimmer ausgehen können…

    Alles so um die 30 km – zumal wenn gemeinsam mit Freunden gelaufen – zählt bei mir tatsächlich noch zu „Spaß“. Der hört allerdings dann beim Marathon definitiv auf ;-)

  5. Jörg sagt:

    Sieht nach perfekter Vorbereitung aus. Viel Glück

  6. Andreas sagt:

    Danke, Jörg, Glück kann man – trotz (fast) perfekter Vorbereitung – bei einem Marathon immer gebrauchen.

  7. Ingo sagt:

    Also hinsichtlich Wind, Regen und 11° mus ich den „Bedingungen wie in Norddeutschland“ widersprechen ;-). In meinem „Fehmarnschen Trainingslager“ hatte ich gerade sehr viel Sonne und deutlich wärmere Temperaturen. Beeindruckende Zahlen, die dir sicherlich ein gutes Gefühl vermitteln!

  8. Andreas sagt:

    Na, das hört sich doch gut an aus dem Fehmarn-Trainingslager! Tja, was die Zahlen angeht: Das gibt tatsächlich ein gutes Gefühl, aber laufen muss man den Marathon trotzdem noch ;-)

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