Ein eiskaltes hartes Lauf-Wochenende

Veröffentlicht am 25.02.2018 | 2 Kommentare

Wunderschöner Sonnenaufgang in Marienfelde

Uns war völlig klar: Unsere nichtlaufenden Freunde und Verwandte würden uns für verrückt halten. Wer steht schon am Wochenende bei starken Minustemperaturen um 7 Uhr auf der Straße, um am Samstag einen 17-km-Tempodauerlauf und am Sonntag dann noch einen 30-km-Lauf zu machen?…

Winter-Sonnenaufgang in Birkholz

Aber was für tolle Sonnenaufgänge haben Eyyüp und ich gesehen! Und glasklare eiskalte Winterlandschaften! Beim Tempodauerlauf (1. Foto) hatten wir noch „milde“ -2 Grad, aber den langen Lauf starteten wir in der Frühe (2. Foto) bei -9 Grad und kamen nach etwas mehr als drei Stunden bei immerhin noch -4 Grad wieder zurück.

Läufer auf der Brücke Marienfelder Straße

Angesichts der Wettervorhersagen hatten wir vorher überlegt, ob es sinnvoll ist, bei solch einer Kälte drei Stunden zu laufen. Aber zum einen waren wir natürlich etwas dicker gekleidet und zum anderen hatte ich wieder heißen Zitronentee dabei. Und als wir nach den ersten sieben Kilometern immer noch nicht beim Laufen festgefroren waren, beschlossen wir eine schöne Dreißiger-Runde mit etwas Sightseeing zu laufen.

Eingangstor zu Schloss Diedersdorf

Erster Anlaufpunkt war das Schloss Diedersdorf, das in den vergangenen Jahren oft Station bei sommerlichen 30-km-Läufen gewesen war. So früh im Jahr war ich allerdings noch nie bei einem langen Lauf dort gewesen.

Gedenkstätte in Großbeeren

Wo wir schon mal da waren – und um am Ende auf unsere 30 km zu kommen – zeigte ich Eyyüp auch gleich noch die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus in Großbeeren.

Schild Windmühlenberg Großbeeren

Etwas weiter steht auf dem Windmühlenberg eine weiterer historische Sehenswürdigkeit…

Bülow-Pyramide in Großbeeren

… die Bülow-Pyramide, zum Gedenken an General Bülow, der hier bei Großbeeren die napoleonischen Truppen vor Berlin zurückgeschlagen hat.

Strecke: Langer Lauf von Marienfelde über Diedersdorf nach Großbeeren und zurück

Wir hatten an diesem Punkt etwa 18 Kilometer hinter uns und nun ging es zurück Richtung Berlin. Die Reststrecke begann sich bald ziemlich zu ziehen. Unser Tempo war mit „etwas über 6er-Schnitt“ immer noch recht hoch für einen langen Lauf, und ich spürte die schnellen 17 Kilometer vom Vortag immer stärker in den Beinen. Aber eine letzte Teepause bei Kilometer 24 und zwei Bissen vom kältebedingt steinharten Energieriegel brachten wieder neue Kraft, so dass auch die verbleibenden Kilometer durch den eiskalten Sonntagmorgen bald hinter uns lagen.

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen, Lauftraining

2 Kommentare zu “Ein eiskaltes hartes Lauf-Wochenende”

  1. AndreasV. sagt:

    Wahnsinn !!!

  2. Andreas sagt:

    @AndreasV
    Das Laufen war – zum Ende hin – schon sehr anstrengend. Aber das Wetter fühlte sich nicht so extrem an, wie die Temperaturzahlen es vermuten lassen.

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