Langer Lauf durch den Regen

Veröffentlicht am 26.05.2013 | 6 Kommentare

Pfütze am Waldrand

Nachdem ich vor ein paar Tagen kurz über meine muskulären Dysbalancen berichtet habe, hatte ich am heutigen Sonntag zusätzlich noch mit ganz anderen Dysbalancen zu kämpfen, an deren Ende ich in einer Pfütze landete…

Pfütze in der der Läufer ausrutschte

Ich war bei stetigem Nieselregen gestartet, hatte mir gleich auf dem ersten Kilometer in einer der vielen Pfützen auf dem Weg nasse Füße geholt und kam nach etwa 5 Kilometern an eine Verengung des Weges, die auf ganzer Breite durch eine Pfütze versperrt war. Und beim Versuch, möglichst am flachen Rand aufzutreten, kam ich prompt ins Rutschen und saß wenige Zehntelsekunden später auf dem Hintern mitten in der matschigen Pracht. Klasse! (mir kam natürlich ein anderes Wort über die Lippen) Nass von oben, nass von unten und dazwischen matschig eingedreckt setzte ich meinen Lauf fort.

Blick durch die regennasse Läufer-Brille

Der Regen ließ mit der Zeit etwas nach, das Geniesele sammelte sich aber ständig auf meiner Brille, so dass ich regelmäßig im Laufen das Taschentuch zücken und für neuen Durchblick sorgen musste.

Einsame Straße am Feld

Einziger Vorteil des schlechten Wetters war, dass ich die Welt an diesem Sonntagmorgen fast für mich allein hatte.

Mohn blüht am Feldesrand

Immerhin hatte ich mir noch so viel Gelassenheit bewahrt, dass ich die Kleinigkeiten am Rande des Weges würdigen konnte…

Schnecke auf dem Läufer-Weg

…wozu auch die eine oder andere Schnecke gehörte, die meinen Weg kreuzte.

Weg mit nassen Bäumen und Büschen

Meine mich seit Wochen begleitenden „Wehwehchen“ hatten sich bisher dezent im Hintergrund gehalten, drängten sich aber mit fortschreitendem Kilometerstand – ich hatte inzwischen 11 Kilometer auf der Uhr – etwas deutlicher in den Vordergrund.

Laufen auf regennassen Straßen

Was mich nicht daran hinderte, für 3 Kilometer noch einmal eine moderate „Endbeschleunigung“ einzulegen (5:25 | 5:11 | 4:44 min/km). Von oben kamen jetzt nur noch einzelne Tröpfchen, was aber nicht mehr groß von Belang war, denn ich war ohnehin bereits völlig durchnässt. Nach 18 Kilometern war mein Lauf beendet; das reichte auch völlig an solch einem trüben Sonntag.

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

6 Kommentare zu “Langer Lauf durch den Regen”

  1. Bernd sagt:

    Ja Laufen durch den Regen ist was richtig schönes, so wie die Bilder die Du mitgebracht hast.

    Freundliche Grüße
    Bernd

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Bernd
    Das musste ja von dir kommen ;-) Ich habe beim Betrachten der Fotos tatsächlich an dich und deinen Blog http://www.ich-liebe-im-regen-laufen.de gedacht. Ist ja dein Wetter ;-)

  3. andreasV. sagt:

    Ich hatte Glück !

    War gerade Laufen in der Regenpause tolle Luft und keine Pollen!

    Wo waren den K&M ;-)

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Andreas V.
    Tapern.

  5. ultraistgut sagt:

    So sehr es auch regnet, ich finde, das hat was, mir macht es Spaß.

    Was Brillengläser betrifft (ich laufe auch bei Regen mit Sonnenbrille ), da hilft ein Cap mit langem Schirm, so bleibt dir das ständige Wischen erspart.

  6. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Margitta
    Cap habe ich, aber der Schirm ist wohl nicht lang genug…

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