Nur für wasserfeste Läufer: sich regen im Regen

Veröffentlicht am 14.01.2011 | 4 Kommentare

Dunkle Straßen im Regen

Nicht viel zu sehen auf dem Foto, oder? Genauso erging es aber auch Andreas II. und mir auf diesem freitäglichen Frühmorgen-Lauf… Zuerst waren die Bedingungen ja noch ganz gut, die Straßen beleuchtet, die Wege frei und das Wetter ganz passabel. Bei „frühlingshaften“ 9-10 Grad hatte ich sogar auf eine Kleidungsschicht verzichtet. Aber wir wussten schon, warum wir beide trotz Mützenabneigung Caps aufhatten, denn nach etwa 2 Kilometern wurde es langsam ungemütlich. Die Strecke führte uns über spärlich bis gar nicht beleuchtete Wege, es gab häufiger sauglatte Eisflächen-Reste und zudem regnete es immer kräftiger (Auftritt: Caps!).

Am Diedersdorfer Weg angekommen mussten wir sogar ein paar Dutzend Meter gehen, da auf dem Eis in der Dunkelheit an Laufen nicht zu denken war. Und schließlich kam der Streckenabschnitt mit der Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder in den mit großen Pfützen gefüllten Autospuren herumpatschen oder auf den Eiskrusten dazwischen einen Sturz riskieren – wir entschieden uns für nasse Füße. Nach einem halben Kilometer war aber auch das überstanden und wir liefen entspannt im unaufhörlich nieselnden Regen nach Hause…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

4 Kommentare zu “Nur für wasserfeste Läufer: sich regen im Regen”

  1. Gerd sagt:

    Der Vorteil bei solchen Läufen ist, wenn Du mal komplett durchnässt bist, macht der Rest fast schon Spaß. ;-)

  2. ultraistgut sagt:

    Das sind wohl Geschichten, die man derzeit überall zu Lesen bekommt, sie selbst am eigenen Körper erlebt, bei uns ist es auch nicht anders, wie auch immer, bei schönem Wetter kann jeder, und wenn die Füße erst mal nass sind, dann ist es eh egal !

  3. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Das sehe ich auch so. Regen beim Loslaufen ist blöd, aber wenn man erst einmal unterwegs ist, dann macht es auch nichts mehr aus…

  4. andreasV. sagt:

    Da hat die Stirnlampe gefehlt:-D

    Bis Sonntag

    CU

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