Alte Strecken neu laufen

Veröffentlicht am 18.03.2013 | 4 Kommentare

Laufen auf neuen Strecken

Noch 7 Wochen bis zum Frühjahrs-Highlight, dem Big 25 in Berlin! Und wenn es so weiter geht, werden wir wohl selbst dann im Schnee laufen müssen: Kaum schmilzt der Schnee der letzten Tage wieder, sind auch schon weitere Schneefälle angesagt. Wie dem auch sei, so langsam müssen wir unsere Streckenlängen ausbauen, weshalb wir – Monika, Klaus, Andreas V. und ich – zur Abwechslung am gestrigen Sonntag über 22 Kilometer eine neue Kombination alter Teilstrecken gelaufen sind…

Läufer in der Diedersdorfer Heide

Es ist immer wieder spannend, zu sehen, wie „neu“ eine Laufstrecke erlebt werden kann, wenn man einzelne Abschnitte neu aneinandersetzt und dabei auch Teilstrecken entgegen der üblichen Richtung läuft.

So kam auch dieses Mal wieder die unvermeidliche Bemerkung: „Sind wir hier schon mal gelaufen?“ Ja, sind wir, nur anders herum, und es war Sommer! Das ist diese in Vergessenheit geratene Jahreszeit, bei der man den Boden sehen und auf ein paar hundert Gramm Laufbekleidung verzichten kann.

Läufer auf Waldweg im Winter

Nach einer halben Hexenhäuschen-Runde überquerten wir die neue (fußgängerfeindliche) Kreuzung und bogen in den Wald ein, wo wir entlang des Mahlower Seegrabens liefen. Monika gefiel dieser landschaftlich schöne Abschnitt gar nicht, denn der Boden mit all seinen hartgefrorenen Fußgänger- und Fahrzeugspuren erforderte doch eine erhöhte Aufmerksamkeit, um ein Umknicken des Fußes zu vermeiden.

Läufer kurz vor Kleinbeeren

Zum Abzweig nach Kleinbeeren – mit kurzem Anstieg – kamen wir dieses Mal von der ungewohnten anderen Seite. Wir hatten jetzt 10 Kilometer hinter uns, und das Wetter war – abgesehen von einigen windigen Abschnitten – läuferfreundlich klar und sonnig.

Ein Schneemann grüßt die Läufer vom Wegesrand

In Kleinbeeren grüßte uns ein Schneemann vom Wegesrand. Den wollen wir beim nächsten Mal aber nicht mehr hier sehen ;-)

Über die Berliner Straße ging es danach zurück Richtung Berliner Stadtgrenze, und nach einem Schlenk über Friederikenhof kamen wir dann auf unserer gewohnten Mauerweg-Strecke wieder nach Hause.

Eingeschneite Frühlingsboten

Nach insgesamt 22 Kilometern waren wir zurück und spürten alle, dass wir etwas geschafft waren. Die Distanz ist eine Sache, aber der ständige Wechsel des Laufuntergrunds – von Schnee über Eis und hartgefrorene Grate bis hin zu freiem Asphalt und Fußwegen – fordert die Laufmuskulatur doch deutlich mehr als ein Sommerlauf. Immerhin waren schon die ersten zarten Frühlingsboten zu sehen…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

4 Kommentare zu “Alte Strecken neu laufen”

  1. Pierle sagt:

    Ja, den Schnee sind wir wohl alle so langsam leid. Aber irgendwann kommt der Frühling…. bestimmt….. wahrscheinlich…. war noch jedes Jahr so….. oder?

    Bei deiner Fotoauswahl mußte ich ja doch etwas schmunzeln: Die schönsten Läufer-Rücken gibt es halt nur auf Startblog-F ;-)

    LG
    Carsten

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Carsten
    Es kommt die Zeit und wir stöhnen alle beim Laufen über die Hitze, und dann heißt es: „Wisst ihr noch, dieser elend lange Winter…?“
    Die Läufer-Rücken baue ich aus zu meinem Markenzeichen. So richtig geschafft hat man es in Zukunft als Läufer erst, wenn der eigene Rücken auf startblog-f zu sehen war ;-)

  3. andreasV. sagt:

    Wir laufen ja immer mit einer Persönlichkeit aus der Wirtschaft, der durch uns ständig beschützt werden muss. Deshalb darf es nur Bilder vom Läufer-Rücken geben! ;->

    Wir machen auch morgens immer lustige „Peronenschutzübungen“ mit plötzlichen Richtungswechseln und ständig wechselnden Laufstrecken ;-)

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Andreas V.
    Wirtschaft im Sinne von Kneipe? Ich sage nur Nasses Dreieck ;-)

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