Intervalltraining am Abend – eher nichts für mich

Veröffentlicht am 30.01.2013 | 8 Kommentare

3 x 2000 m Intervalltraining: Grafik mit Tempo-Werten

Nach dem Blick auf die Wettervorhersage gestern Abend war klar: Am frühen Morgen – wie gewohnt – würde ich nicht laufen können, 100% Regenwahrscheinlichkeit. Aber vielleicht könnte ich ja zwischen Büro und abendlichem Familientermin noch meine geplante Intervalleinheit unterbringen? Also nach Feierabend schnell nach Hause, gleich in die Laufklamotten und raus ins dunkle Marienfelde!

Aber die gute Lauflaune wollte sich partout nicht einstellen. Ich fühlte mich etwas träge und schlapp und eigentlich nicht in der Lage, jetzt ein Intervalltraining durchzuziehen. Komisch: Wenn ich sonst schon früh um 6 Uhr Intervalle laufe, fühle ich mich frischer. Ich bin dann zwar meist noch geistig etwas müde, aber der Körper ist ausgeruhter als nach einem Arbeitstag.

Ich habe die Intervalle dann aber doch durchgezogen – ehrlich gesagt: nach dem ersten hatte ich definitiv keine Lust mehr ;-) – obwohl es mir zum Teil  entgegen wehte und beim letzten Durchgang auch noch anfing zu regnen. 3 x 2000 Meter in 4:40 min/km. Trage ich jetzt stolz ins Trainingstagebuch ein – aber direkt nach dem Arbeitstag Intervalle laufen muss ich in Zukunft nicht unbedingt wieder haben.

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

8 Kommentare zu “Intervalltraining am Abend – eher nichts für mich”

  1. ultraistgut sagt:

    Brav, Andreas, dass du es durchgezogen und nicht aufgehört hast, schiebe es auf diesen Tag, an einem anderen geht es wahrscheinlich sehr gut, nicht jeder Tag ist wie der andere, ich würde es noch einmal probieren !!

  2. Hanna sagt:

    ich intervalle, du intervallst, er intervallt – aber du bist auf jeden Fall der Konsequenteste!

  3. Pierle sagt:

    So ist jeder anders: Ich könnte sowas nicht früh am morgen machen.

    Ich hab zwar in letzter Zeit mal wieder probiert, vor der Arbeit zu laufen, aber so richtig wird das nicht mein Hobby. Das paßt zwar super in den Familien-Alltag (Papa läuft, während alle noch schlafen) Aber mehr als dumpfes
    rumtraben kriege ich um die Uhrzeit nicht hin. An Intervalle ist da nicht zu denken.

    LG
    Carsten

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Margitta
    Ja, manchmal muss man eben da durch ;-)

    @Hanna
    Wenn du wüsstest, wie ich mit mir gerungen habe, auf den letzten 2000er zu verzichten…

    @Carsten
    Da ist der Biorhythmus wohl von Läufer zu Läufer verschieden. Familienverträglicher ist das frühe Laufen auf jeden Fall. Und an meinen anderen beiden Wochentags-Lauftagen trabe ich übrigens auch eher unambitioniert ;-)

  5. "Der Blaue" (Ingo) sagt:

    Das Balkendiagramm sieht doch super aus und wenn Du öfters um diese Zeit trainierst stellt sich bestimmt auch hier ein Trainingseffekt ein. Ich bewundere Dich ja für Deine morgendlichen Nachtläufe – nichts für mich!

  6. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Ingo („Der Blaue“)
    Am liebsten laufe ich natürlich auch am Wochenende im hellen Sonnenschein, aber das ist einem berufstätigen Familienvater ja in der Regel nicht vergönnt ;-)
    Schönen Gruß in den Norden!

  7. Din sagt:

    Klasse, dass du dran geblieben bist, auch wenn es schwer gefallen ist.

    Ich weiß auch nicht, wann ich Intervalle gern mag, eigentlich nie. Immer irgendwie eine Pflicht, aber wahrscheinlich gehe ich das auch lieber am Morgen an.

    Dafür hattest du ja heute in der Gruppe einen schönen Lauf.

  8. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Nadin
    Ja, Intervalle sind schon eine harte Nummer. Umso wichtiger, dass man es möglichst vermeidet, so etwas zu seiner „schwächeren“ Tageszeit anzugehen.

Kommentare sind geschlossen.