Kalter langer Lauf über Britz, Buckow und Lichtenrade

Veröffentlicht am 20.01.2013 | 3 Kommentare

Denkmal Goldener Esel / Rostesel in Britz

Heute war der letzte Tag von Heikos Aktion „Läufer erleben und fotografieren ihre Umgebung“ und da wollte ich natürlich gerne auch noch einen kleinen Einblick in unsere startblog-f-Läufer-Umgebung bieten! Da ich aber schon so viele Foto-Läufe hier im Berliner Süden gemacht habe, war es vielleicht ganz gut, dass Andreas V. am heutigen Sonntag eine neue Strecke ausgeguckt hatte, die wir bisher nur in Teilstücken kannten…

Eingang Britzer Garten im Winter

Sonst laufen wir ja gerne durch das Brandenburger Umland, aber bei Temperaturen von -5 Grad und geplanten 17 Kilometern hatten Monika, Andreas V. und ich es vorgezogen, lieber durch die Stadt zu laufen. Zuerst führte uns unser Lauf zum Britzer Garten, den wir in großem Bogen durch den Stadtteil Britz umliefen.

Curry-Köfte-Laden direkt neben Laden mit Sporternährung

Dann leitete uns unser „einheimischer Fremdenführer“ durch die einsamen Straßen Buckows. Sowohl Monika als auch ich sind ja Zugereiste, und auch nach 20 Jahren Berlin gibt es noch Straßen hier – zugegeben: eine Unmenge Straßen –, die wir nicht kennen ;-) Und auch, dass der Berliner Curry und Köfte fast zeitgleich mit Sporternährung schluckt, war mir bisher neu…

Villa in Buckow

Auch an diesem bedeckten Wintermorgen zeigte sich Berlin gewohnt bunt vielfältig: In direkter Nähe etwas heruntergekommener Läden gibt es plötzlich eine frisch renovierte alte Villa zu entdecken.

Läuferin und Läufer laufen vorbei an einem Kiosk

Kilometer für Kilometer trabten wir durch die Straßen. Inzwischen war uns trotz der Kälte warm geworden, weshalb wir gut auf einen Coffee to go verzichten konnten.

Fitness-Center-Schaufenster

Ein Winterlauf durch die Straßen der Außenbezirke ist zwar nicht vergleichbar mit einem Sommerlauf durch die Felder des Umlands, aber doch allemal schöner, als sich seine Fitness in einem „Center“ erarbeiten zu müssen.

Nackte weiße Statuen vor einem Restaurant

Inzwischen liefen wir schon im Stadtteil Lichtenrade und näherten uns wieder dem Ausgangspunkt. So langsam kroch nach den vielen Kilometern nun doch die Kälte in uns hoch, was noch durch den Anblick dieser Statuen vor einem Restaurant verstärkt wurde. Brr, da mag man ja gar nicht hingucken, nicht mal die geringste Schicht Funktionskleidung ;-)

Grafik mit Laufstrecke von Marienfelde nach Britz und über Buckow und Lichtenrade wieder zurück

Dann hatten wir unseren 17-Kilometer-Rundlauf hinter uns gebracht und waren froh, wieder im Warmen zu sein. Gar nicht schlecht diese Distanz so früh im Jahr, das ist auf jeden Fall ausbaufähig!

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

3 Kommentare zu “Kalter langer Lauf über Britz, Buckow und Lichtenrade”

  1. Hanna sagt:

    Wasndasfürnviech auf der Startseite? Esel im Sitzen? Die deutsche Antwort auf den spanischen Stier? Jedenfalls sehr eindrucksvoll. Mich beeindruckt allerdings auch eure Konsequenz, bei dieser Kälte zu laufen als wäre nichts, nur ein bisschen Winter.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Hanna
    Es handelt sich um den Goldenen Esel (oder Rostesel), der dort zur Erinnerung an eine ehemalige Kneipe von den Stammgästen errichtet wurde (sagt auf jeden Fall Wikipedia).

    Und ja, wir laufen auch bei Kälte. Aber als wäre nichts trifft nicht ganz zu: Man friert am Anfang, fühlt sich wohl von Kilometer 4-14 und fängt dann wieder an zu frieren ;-)

  3. Hanna sagt:

    Aha. Danke für die erhellende Antwort ;)
    Ich wünsche euch auf jeden Fall angenehmeres Laufwetter!

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