Langer Lauf mit Endbeschleunigung und Großbeeren im Jahr 1813

Veröffentlicht am 28.08.2011 | Kommentare deaktiviert für Langer Lauf mit Endbeschleunigung und Großbeeren im Jahr 1813

Läufer mit Gruppe von Menschen in Kostümen von 1813

Während Hartmut und Andreas IV. beim Halbmarathon in Steglitz gewohnt zügig unterwegs waren, haben Monika, Klaus, Sabine und ich einen langen Lauf über 32 Kilometer gemacht, bei dem es auch zu einer wahrhaft historischen Begegnung kam…

Läufer auf Asphaltweg neben der Straße

Um auf unserer gewohnten Strecke halbwegs auf die erforderlichen Kilometer zu kommen, legten wir nach 6 km einen kleinen, bisher unbekannten Umweg in Mahlow ein.

Mauerbogen mit Kreuz im Hintergrund

Hier ging es auch vorbei an der alten Kirche, die versteckt hinter Büschen am Wegesrand lag.

Läuferinnen

Wenig später waren wir wieder auf gewohntem Terrain und liefen an einer Riesenpfütze entlang, die fast vollständig mit Entengrütze bedeckt war.

Läufer zwischen Maisfeldern und Wald

Das Wetter war – ganz im Gegensatz zur vergangenen Woche – sehr gut zum Laufen. Wir dachten an Hartmut und Andreas IV., für die es mit 14-16 Grad fast ideale Wettkampftemperaturen waren.

Läufer bei Feuerwache mit Schild Durchfahrt nur für Oldtimer

Von „Durchfahrt nur für Oldtimer“ haben wir uns natürlich nicht abschrecken lassen und kamen nun auf Schloss Diedersdorf zu. Die Feuerwache hat übrigens einen legendären Ruf bei uns: hier hatten Klaus und Bernd vor vielen Jahren auf dem allerersten langen Lauf ihrer ersten Marathonvorbereitung um Wasser gebeten, da sie nicht daran gedacht hatten, selber welches mitzunehmen…
Wasser marsch! sozusagen ;-)

Läufer neben Kanal und Wiesen

Natürlich liefen wir auch wieder die erst in diesem Jahr entdeckte Extraschleife durch die Wiesen hinter Diedersdorf. Welche Freude, durch so eine schöne Landschaft laufen zu können!

Badewannen inm Pferdekoppel

Als wir an den Stadtrand von Großbeeren kamen, entdeckte ich auf einer Pferdekoppel fünf Badewannen und dachte sofort an ein erfrischendes Bad für Läufer. Aber erstens war es dafür nach nunmehr 18 Kilometern noch viel zu früh und zweitens sahen die Wannen auch nicht ganz so einladend aus.

Turm in Großbeeren

In Großbeeren angekommen hielten wir gleich Ausschau nach dem Umzug, der heute hier stattfinden sollte. Großbeeren feiert nämlich in diesen Tagen das 198. Siegesfest in Erinnerung an die große Schlacht vom 23. August 1813 bei der preußische und russische Truppen unter General Bülow die Franzosen und ihre Verbündeten unter Napoléon I. schlugen.

Menschen aus Großbeeren in Kostümen von 1813

Aber wir waren wohl noch etwas zu früh für den Umzug und liefen am Turm vorbei erst einmal weiter. Kurz darauf allerdings, an einem Hotel, sahen wir viele Menschen in historischen Kostümen, die sich wohl für den besagten Festumzug sammelten. Und sie sahen nicht nur festlich aus, sie waren auch nett und ließen sich bereitwillig von uns Läufern fotografieren.

Grafik mit dem Lauftempo des langen Laufs

Wenig später musste ich mich auch schon von meinen drei Mitläufern trennen, denn ich hatte wieder das Wörtchen „Endbeschleunigung“ in meinem Trainingsplan stehen. 8 Kilometer in 5:10 min/km! Irgendwie war ich aber übermotiviert, denn am Ende lief ich stetig um die 5:00 min/km. Obwohl ich es versucht habe, langsamer zu werden, aber es lief einfach zu rund ;-)

Zum Schluss gab es noch eine nette Überraschung, denn ich hatte spontan eine Schleife gelaufen, kam an einer Wegesecke raus und… sah die drei anderen vor mir! So konnten wir dann die restlichen zwei Kilometer noch gemeinsam auslaufen…

PS: Gratulation an Hartmut und Andreas IV. für den schnellen Steglitz-Halbmarathon!

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen