Ein langer Lauf mit Endbeschleunigung

Veröffentlicht am 06.03.2011 | 5 Kommentare

Asphaltweg neben der Straße

Da es terminlich nicht anders möglich war, bin ich an diesem Wochenende alleine zu einem langen Lauf nach Diedersdorf aufgebrochen – mit Rückweg über den endlos langen Asphaltweg nach Birkholz.

Angeregt durch einen Artikel in der letzten Runner’s World wollte ich meine Halbmarathon-Vorbereitung etwas „aufpeppen“ und habe einen langen Lauf mit Endbeschleunigung gemacht. Konkret hieß das, dass ich 19 Kilometer im ruhigen Tempo von etwa 6:05-6:10 min/km gelaufen bin, um dann drei Kilometer mit 4:40 min/km zu laufen und den Lauf wiederum mit einem langsamen Kilometer abzuschließen. Bei -2,5 Grad und abschnittsweisem Gegenwind hatte es das Ganze wirklich in sich! Die schnellen drei Kilometer kamen mir nach den ersten 19 langsamen schon sehr schnell und heftig vor. Aber schön, wenn man es hinter sich hat…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen, Lauftraining

5 Kommentare zu “Ein langer Lauf mit Endbeschleunigung”

  1. Hanna sagt:

    Du kennst sicherlich „The Loneliness of a Long Distance Runner“? Was denkst su so…? ;-)

  2. Pierle sagt:

    Hui, mit 19km in den Beinen nochmal 3 km in dem Tempo?
    Da weiß man aber nachher, was man getan hat :-)

    Ich hasse überigens Strecken, die ewig geradeaus gehen. Da hab ich immer das Gefühl, garnicht vorwärts zu kommen.

    LG
    Carsten

  3. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Hanna
    Das Denken bei solch einem Lauf wie dem beschriebenen teilt sich in genau zwei Bereiche: Beim 19-km-langsam-laufen „schweben“ die Gedanken über die Landschaft, das Wetter, die Ereignisse der Woche, neue und alte Pläne etc. Beim anschließenden 3-km-schnell-laufen denkt man nur noch „Stimmt das Tempo?“ und „Wie lange noch?“ ;-)

    @Carsten
    Du sagst es: ich war zufrieden im Kopf und müde in den Beinen! Lange gerade Strecken machen mir im Alltag nichts aus, aber bei einem Wettkampf finde ich sie absolut demotivierend, genau wegen des von dir beschriebenen Gefühls…

  4. Henrik von den Running Twins sagt:

    Schönes Training ist das. Da freut man sich die ganzen 19 Kilometer auf das große Finish :). Generell sind auch ein paar Steigerungen (100m) am Ende eines langen Laufs gut, um den Puls nochmal schön nach oben zu treiben. Weiter so, go ahead, wir sehen uns in Berlin zum HM.

  5. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Henrik
    Freue mich wirklich schon sehr auf den 3.4., denn ich kann mich nicht erinnern, jemals trainingstechnisch so gut durch den Winter gekommen zu sein…

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