Mauerweg-Lauf: Etappe 12 von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf

Veröffentlicht am 28.06.2009 | 4 Kommentare

Die Staffelstab-Übergabe von Läufer-Team 11

06.06.2009 | Start: 17:35 Uhr | Ziel: 18:37 Uhr | Strecke: 9,58 km
Läufer: Manfred, Christiane, Joachim


Strecken-Karte

Hafenstr. – Ruppiner Str. – parallel zur Straße Kuckuksruf – parallel zur Straße Am Eichenhain – parallel zur Neubrücker Str. – parallel zur S-Bahn-Strecke – Florastr. – Kreisverkehr vor S-Bahn-Übergang

Einige Fotos sind bei unserer Erkundungstour im Mai bei Sonnenschein gemacht worden. Die entsprechenden Regenfotos waren z.T. nicht verwendbar.

Es geht los!

Die Anreise von Christiane und Joachim aus Marienfelde erfolgte mit einem vollgepackten Sharan, zwei Läufern, zwei Begleitpersonen (Florian und Mario) samt Fahrrädern und zwei Transporteuren (Christianes Eltern).

Ankunft am Startpunkt Hafenstraße

Dank gutem Verkehrsfluss erreichten wir den Start 45 Minuten vor dem geplanten Start, aber auch Manfred mit seiner Frau Oda samt Fahrrad und Transporteur trafen bald ein. Wir kannten uns vorher nicht und hatten nun einige Zeit zum Kennenlernen und Fotografieren. Dabei stellte sich heraus, dass Manfred sehr viel Marathon- und Lauferfahrung hat und auch als langjähriges SCC-Mitglied viele Läufe mitorganisiert.

Das Team mit den Begleitern

Team 11 kam 20 Minuten eher angerannt, Hartmut hatte es eilig, weil eine seiner Waden schmerzte. Da mussten die beiden Anderen nun durch.

Team 11 kommt

Gruppenbild der Teams 11 und 12

Stabübergabe, Foto und durchs Erzählen gingen wieder einige Minuten verloren. Hier war das Wetter übrigens noch gut!!!  Zwar kühl und bedeckt, doch ohne Regen. Jetzt aber los, aus der Hafenstraße auf die Ruppiner Chaussee über die A111, ehem. Grenzübergang Stolpe.

GedenksäulenMauer-Gedenktafel

Mauer-GedenktafelMauer-Gedenktafel Grenzübergang Stolpe

Die Begleiter sind immer dabei

Auf der BrückeAutobahn

Schnell ein Foto auf der Brücke und weiter ab in die wunderbare  Natur.

Mauerweg durch den Wald

Mauerweg

Jetzt begann es langsam zu regnen. Wir waren noch frohen Mutes, unsere Begleitpersonen fotografierten und filmten munter. Dann gab es eine Steigung, die es in sich hatte. Außerdem hörte es langsam auf, langsam zu regnen.

Die Fotografen stehen bereit

Anstieg auf dem Mauerweg

Anstieg geschafft

Vorbei an idyllischen Fernmelde-/Funkmasten, zu denen Manfred viel zu erzählen wusste, entlang des Golfplatzes Stolper Heide (menschenleer) sowie vorbei an einem spannenden Übungsgelände für Crossräder, wo uns ein Teil der Begleitung  verloren ging.

FernmeldemastLaufen vorbei am Golfplatz

Lehm-Gelände

(Das Foto stammt von einem Sonnentag, stellt euch den Lehm bei Regen vor und wie die Fahrräder danach aussahen!)

Es regnete nun in Strömen, goss aus Kübeln und Joachim bekam Panik, dass wir die vorgegebene Zeit nicht schaffen würden. Er spurtete los und endlich konnten sich Manfred und Christiane gemütlich unterhalten. Als wir eine Baumschule passierten, stellte sich heraus, dass Manfred und Christianes Vater vor ca. 40 Jahren gemeinsam bei der Post gearbeitet hatten.

Landschaft am Mauerweg

Läufer im Regen

Wir waren trotzdem ganz gut in der Zeit, wie dieses dynamische Foto in Wald und Regen beweist.

Landhaus

Das Landhaus reizte uns nicht, wir wollten ins Trockene.

Durch die InvalidensiedlungDurch die Invalidensiedlung

Nun kamen die letzten 1,5 km durch die berühmte Invalidensiedlung, welche nach dem 1. Weltkrieg für die versehrten Soldaten und ihre Familien errichtet wurde. Manfred zog, Christiane blieb dran und Joachim war weg, aber unsere Begleiter waren wieder da und fotografierten und filmten unter erschwerten Bedingungen.

Am Ziel

Läufer-Teams 12 und 13

Endlich, wir waren am Ziel (sogar pünktlich!). Schnell begrüßt, die obligatorischen Fotos gemacht, den Staffelstab weitergereicht und zum Denkmal gestellt.

GedenksäuleLäufer-Team 12 am Ziel

Manfred wurde von seinem Transporteur mit dem Auto abgeholt, seine Frau Oda musste die ganze Strecke mit dem Fahrrad zurück und die Marienfelder hatten noch 45 Minuten Fahrtzeit vor sich, bevor sie in die heiße Dusche durften. Unsere Transporteure hatten sich die Wartezeit im Märchenhaus vertrieben und dabei schon die Teilnehmer von Etappe 13 kennengelernt.

Märchenhaus

Es war ein tolles Ereignis und eine sehr schöne Laufstrecke. Vielen Dank an die Organisatoren und auch an Manfred und Oda für die vielen Erläuterungen zu Gegend und Geschichte. Auch einen herzlichen Dank an unsere Begleiter. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

startblog-f sagt Danke an die Läufer für die Fotos und den Bericht!

Kategorien

Laufevents, Mauerweg-Lauf

4 Kommentare zu “Mauerweg-Lauf: Etappe 12 von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf”

  1. Hannes sagt:

    Regen tut doch manchmal gut. Schön, dass ihr trotzdem dabei gewesen seid und die Staffel weitergebracht habt.

  2. Manfred sagt:

    Hallo Christiane, hallo Joachim,
    vielen Dank für den tollen Laufbericht über unseren gemein-
    samen Lauf. Es hat mir viel Spass gemacht mit Euch diese
    landschaftschöne Mauerwegsetappe zu laufen, auch im Regen.
    viele Grüße an Euch, an die Kinder und an meinen früheren
    Kollegen,
    Manfred und Oda

  3. Christiane sagt:

    Hallo Oda und Manfred,

    ist der Urlaub etwa schon vorbei? Wir fanden es auch schön und wollen in den Ferien mit den Jungs mal die Tour mit dem Fahrrad abfahren. Natürlich nur bei besserem Wetter und mit einem ordentlichen Picknick dabei. Die Landschaft dort im Norden ist auf jeden Fall noch mehrere Ausflüge wert. Herzliche Grüße von
    Christiane und Joachim

  4. Manfred sagt:

    Hallo Christiane, hallo Joachim,
    wir sind noch im Kur-Urlaub im schönen Gasteiner Tal.
    Wenn ihr die Radtour bei uns im Norden fährt, ruft uns
    an,Ihr seid anschließend zum Picknick herzlich in unserem
    Garten dazu eingeladen.
    viele Grüße
    Manfred und Oda

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