Mauerweg-Lauf: Etappe 5 von Marienfelde nach Lichterfelde

Veröffentlicht am 12.06.2009 | 1 Kommentar

Gruppenbild am Gedenkstein

06.06.2009 | Start: 9:10 Uhr | Ziel: 9:42 Uhr | Strecke: 4,93 km
Läufer: Silke, Kathrin, Stefan, Julie, Marcus


Strecken-Karte

Marienfelder Allee (B101) – parallel zum Jenbacher Weg – Kirschbaumallee – Kreuzung Kantstr. (S Lichterfelde Süd)

Nachdem Kathrin und ich vorab unsere Strecke von 4,93 km per Fahrrad schon abgeradelt sind, lassen wir uns am Samstag ganz entspannt von Thomas zu unserem Startpunkt fahren. Die Sonne scheint, großes Problem, in welchem Outfit sollen wir laufen? Nach dem Kennenlernen unserer Mitläufer (sogar „internationale“ Teilnehmer – Marcus aus Bremen, Stefan und Julie), erscheinen auch schon die Vorläufer, große Begrüßung, Fotoshooting und los geht es.

Nach einigen Minuten fangen Kathrin und ich schon an zu schwitzen … (Nur der aufmerksame Beobachter stellt fest, dass wir beide zu Beginn noch ein langes Shirt unter dem Mauershirt anhaben und bei Ankunft nicht mehr…!?) Unsere Strecke ist nicht besonders aufregend und wir treffen zu dieser Uhrzeit auch nicht viele Menschen.

An unserem Highlight, dem „Gedenkstein mit Bronzetafel der Kirschbaumallee“ bemühen wir einen Passanten, ein Foto von allen Läufern unsere Etappe zu machen. Einige Zeit geht verloren, da er nicht der schnellste ist und meint, wir sollen uns erst einmal ausruhen! Danach geht es weiter bis zu unserem Ziel, wieder großes „Hallo“ und Fotoshooting mit den Läufern der nächsten Etappe.

Silke

Schild Mauerweg

Die GelbkäppchenFrüh klingelte der Wecker und wir (Stefan und Julie) machten uns mit leichtem Gepäck (Frühstück für unterwegs, etwas zu trinken, Jacken und Fotoapparat) auf den Weg zu unserem Startplatz nach Marienfelde.  Das Wetter war traumhaft und auch die musikalische Einlage in der S-Bahn ließ nichts zu wünschen übrig. Nach Umsteigen in Steglitz kamen wir verfrüht in Marienfelde an, wo wir noch einen kleinen Fußmarsch zum endgültigen Start zurücklegen mussten. Schon von weitem leuchteten uns mehrere Mauerweg-Lauf-Shirts von Kathrin, Silke und Marcus entgegen. Wir stellten uns kurz vor. Zu unserer Überraschung war auch der Organisator persönlich, Andreas, zum Start gekommen, um einen unserer Mitläufer an die Strecke zu bringen. So lernte man sich auch mal kennen.

Die Läufer

Wenige Minuten verstrichen, dann kam auch schon das Team der 4. Etappe angelaufen. Wie es noch so oft am Tag geschehen sollte, folgten auch wir dem üblichen Prozedere: Begrüßung mit Jubel und letztem Anfeuern, Gruppenfotos und dann schnell auf die Strecke!

Bremer LäuferLaufen macht offensichtlich Spaß

Angeblich hatten wir ein kleines Zeitpolster von zwei Minuten mitgenommen. Um im Zeitrahmen zu bleiben, bemühten wir uns von Anfang an ein gutes Tempo zu laufen. Kathrin und Silke hatten sich die Mühe gemacht und die Strecke einige Wochen zuvor mit dem Fahrrad besucht, was uns anderen, die wir die Strecke nicht kannten, sehr zugute kam.

Verkauf am Straßenrand

Wir hatten Zeit ein wenig zu plaudern: Marcus erzählte, dass er recht spontan noch in die Veranstaltung integriert wurde. Zuhause in Bremen laufe er oft ein paar Runden im Park vor der Haustür. Von Kathrin und Silke habe ich erfahren, dass sie meist eher Tennis spielen, aber im Rahmen dieser Veranstaltung mal eine Ausnahme machten. Stefan hat das Laufen vor ein paar Jahren für sich entdeckt und es neben dem Badminton weiter ausgebaut und meine Wenigkeit läuft schon seit Jahren – ist eigentlich schon immer gelaufen und fand dieses Event eine großartige Idee.

Nachdem wir eine Weile auf dem ehemaligen Grenzstreifen „irgendwo im Nirgendwo“ unterwegs waren, kreuzten wir eine Straße. Ein kleiner Wagen bot Obst, Gemüse und Blumen der Region zum Kauf an. Wir passierten und liefen weiter entlang der Wegweiser Richtung Teltow.

Der Weg ist das Ziel

Bald kamen wir am Highlight unserer Etappe an: dem Gedenkstein am Beginn der Kirschbaumallee (siehe allererstes Foto). Hier bemühten wir ein Berliner Original – Turnschuhe, Holzfällerjacke und Fluppe im Mundwinkel – ein Foto von uns zu schießen, auf dem wir dann endlich alle einmal zu sehen sein würden. Zugegebenermaßen, ein Foto von unserem „Fotografen“ wäre auch sehenswert gewesen.

Running Gelbkäppchen

Läufer-Team 5 in vollem Lauf

Dann ging es auch schon weiter um in Zeit das Etappenziel zu erreichen. Auf der Kirschbaumallee liefen wir auf einem Sandweg, was mir einen großen Schrecken in Form eines Beinahe-Sturzes einhandelte. Und weil wir ja die Kamera dabei hatten, hat Stefan das ganze natürlich auch dokumentiert!

Laufender Quereinsteiger

Marcus berichtete mir später, dass ich da ein ganz schön großes Loch übersehen hätte.

Das Ziel ist nahe

Etappen-Zieleinlauf Läufer-Team 5

Nach Unterquerung einiger Bahngleise erreichten wir alle fröhlich den Wechselpunkt. Es folgte das übliche Prozedere…
… und als wir zuhause ankamen, war auch schon das erste Foto von der Staffelstabübergabe online!

Julie

startblog-f sagt Danke an die Läufer für die Fotos und den Bericht!

Kategorien

Laufevents, Mauerweg-Lauf

Ein Kommentar zu “Mauerweg-Lauf: Etappe 5 von Marienfelde nach Lichterfelde”

  1. Hannes sagt:

    Ich bin wirklich beeindruckt, dass bei jeder Etappe so viele Läufer mit so viel Freude dabei waren!

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