Von Zauberern, Elfen und Grenzsoldaten

Veröffentlicht am 02.06.2009 | 1 Kommentar

Umgestürzter Baum auf Laufweg

Heute morgen standen Klaus, Andreas II. und ich plötzlich auf unserer gewohnten Dienstagmorgen-Ackerrunde vor einer grünen Wand: ein umgestürzter Baum versperrte den Laufweg. Sah schon etwas geheimnisvoll aus, so dass wir uns fragten, ob uns dahinter wohl Zauberer und Elfen erwarten würden, wie man es von den vielen Fantasy-Romanen kennt. Aber ein Trampelpfad zeigte uns, dass wir nicht die ersten waren, die ihren (Lauf-)Weg hinter dem Hindernis fortgesetzt hatten. Durch unsere Gespräche über den am Samstag anstehenden Mauerweg-Lauf kamen wir darauf, wie unglaublich es eigentlich ist, dass vor 20 Jahren die Mauer fiel. Andreas zeigte uns noch im Vorbeilaufen am Ende des Diedersdorfer Weges die Stelle, an der damals ein Aussichtsturm mit Blick auf „die andere Seite“ gestanden hatte. Man kann ziemlich sicher sein, dass das keine Zauberer und Elfen waren, die damals dort bei bei gelbem Laternenschein nächtens hinter Stacheldraht Patrouille fuhren…

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Lauferfahrungen

Ein Kommentar zu “Von Zauberern, Elfen und Grenzsoldaten”

  1. Hannes sagt:

    Da bin ich mir ganz sicher, dass das eigentlich unglaublich ist, wie es damals war. Zumindest für mich, der ich nun weder in der Nähe der damaligen Grenze wohne noch die Zeit miterlebt habe.

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