Ein Tag im Zeichen des Halbmarathon

Veröffentlicht am 05.04.2009 | 4 Kommentare

Karte mit Laufstrecke

Heute war in Berlin großer Halbmarathon-Tag und wie bereits im Vorfeld erwähnt, war ich zum ersten Mal seit 5 Jahren (mein erster Halbmarathon am 04.04.2004!) nicht dabei. Allerdings war ich mit Andreas II. schon um kurz nach 7 Uhr unterwegs und habe, nachdem wir uns nach 15 Kilometern verabschiedet hatten, noch meinen privaten kleinen Halbmarathon abgeschlossen…

Zettel am Gartentor für Halbmarathon-Läufer Auf dem Weg zu Andreas II. kam ich um kurz nach 7 Uhr bei Klaus und Monika vorbei, die – ebenso wie Hartmut – als heutige Halbmarathon-Teilnehmer gemeldet waren, und habe den dreien ein kleines Motivations-Zettelchen ans Gartentor geheftet. Hat anscheinend geholfen ;-) Aber dazu kommen wir später…

Zuerst einmal ging es nach diesem kleinen Zwischenstopp weiter zu Andreas, der mir in seiner Straße bereits entgegen kam.

Mauerweg

Unsere Sonntags-vor-dem-Halbmarathon-Tour führte uns dann bei leichtem Nieselregen zum Lilienthal-Denkmal, durch Lichterfelde und weiter auf dem Mauerweg bis an die Weiden vor der Berliner Stadtgrenze.

Pferde und RinderGalloway-Rind

Wir waren recht zügig unterwegs, haben aber einige kleine Fotopausen eingelegt. An der Weide mit den Pferden und Rindern war die Pause aber doch etwas großzügiger als geplant: Das Galloway-Rind wollte sich partout nicht zu mir drehen und fing dann auch noch an sich zu stretchen! Ein Halbmarathon-Rind?

Blumen im Park

Nach etwa 15 Kilometern waren wir wieder in heimatlichen Gefilden und trennten uns, da ich heute etwas länger laufen wollte als Andreas. Nach meiner Verletzungspause habe ich mich Woche für Woche wieder an längere Laufumfänge herangetastet und heute war die 20-km-Marke fällig. Tja, und wo ich schon mal dabei war, habe ich dann auch gleich die symbolträchtigen 21,1 Kilometer voll gemacht. Alleine und nicht im 25.000.Läufer-Pulk und mit Blumen statt Zuschauertrauben am Wegesrand ;-)

Zuschauen bei einem Halbmarathon ist anstrengend!

Natürlich waren wir Nicht-Teilnehmer dann wenige Stunden später auch beim Halbmarathon als Zuschauer dabei, um unsere Lauffreunde zu unterstützen. Bernd, Andreas II. und ich haben uns am Potsdamer Platz (Kilometer 17) mehr als eine Stunde die Augen verbogen, um in dem Fluss von vorbeiströmenden Läufern „unsere“ Teilnehmer zu entdecken.

LäuferLäufer

Eher zufälllig habe ich als ersten Oliver entdeckt, der ziemlich schnell und zielstrebig an uns vorbeizog. Etwas später kam Hartmut durch, ebenfalls mit ambitioniertem Tempo (exakt wie er es geplant hatte). Da, wie so üblich in solchen Situationen, die Kamera etwas Zicken machte, habe ich ihn nur noch von hinten aufs Foto bekommen.

Halbmarathon-Läufer

Nun sollten noch Monika und Klaus an uns vorbei Richtung Ziel rauschen. Aber es war weit und breit nichts zu sehen von den beiden. Die Minuten verstrichen und wir starrten weiter in das nun dichtere Läuferfeld. Nichts. Klaus ist so groß, den konnten wir doch nicht übersehen haben? Wir machten uns Gedanken, was denn schief gelaufen sein könnte mit den beiden und traten schließlich den Heimweg an, ohne sie gesehen zu haben.

Erst später am Nachmittag beruhigte ein Blick in die Ergebnisliste im Internet die Gemüter: beide waren mit guten Zeiten im Ziel angekommen. Die Lösung des Rätsels war wohl, dass sie nicht wie geplant gemeinsam gelaufen waren. So kam es, dass Klaus unbemerkt und schnell an uns vorbeigerannt sein musste, als wir ihn noch gar nicht erwarteten, und Monika war uns wohl einfach „entgangen“, da wir immer nach dem „großen Klaus“ Ausschau gehalten hatten…

Also nächstes Mal laufe ich wieder mit, man hat ja gar nichts unter Kontrolle als Zuschauer ;-)

Kategorien

Lauferfahrungen, Laufevents

4 Kommentare zu “Ein Tag im Zeichen des Halbmarathon”

  1. Hannes sagt:

    Manchmal ist es deutlich gemütlicher, nicht den Wettkampf zu laufen, sondern den Tag „einfach so“ zu genießen, auch läuferisch, nur nicht so schnell.
    Klingt nach einer schönen Tour – und Zuschauen ist eben auch schön ;)

  2. Andreas V. sagt:

    Hallo Andreas,
    habe Dich leider auch nicht gesehen. Wenn ich gewusst hätte wo ihr steht, hätte ich die Anfeuerung gut gebrauchen können,kann nur besser werden.

    LG Andreas V.

  3. Marek sagt:

    Ja Zuschauen und suchen „wo bleiben sie denn“ ist manchmal anstrengender als selbst laufen :-) Bei den Massen muss man die Leute erstmal erkennen. War ein schöner Lauf gestern!

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Hannes
    Ja, die Strecke ist inzwischen wirklich kein Problem mehr, aber das ganze dann auf Tempo zu laufen ist kein Genuss. Der stellt sich dann erst im Ziel ein… ;-)

    @Andreas V.
    Schade, hätte dich gerne vorwärtsgetrieben ;-) Aber du hast ja in drei Wochen wesentlich Größeres vor dir!

    @Marek
    Wusste gar nicht, dass du soo schnell bist… Und hast es anscheinend dabei auch noch genossen, wie es scheint :-)

Kommentare sind geschlossen.