Ein langer Lauf auf (fast) einem Bein

Veröffentlicht am 23.02.2009 | 2 Kommentare

Läufer zwischen schneebedeckten FeldernNa gut, ich übertreibe etwas, aber der gestrige Lauf nach Kleinbeeren war für mich anstrengender als sonst. Wie vor kurzem berichtet, ist mein linker Fuß zurzeit nicht 100%ig einsatzfähig…

Die Bodenverhältnisse heute bei einsetzendem Tauwetter waren an manchen Streckenabschnitten recht anspruchsvoll. Ich war ständig bedacht, den linken Fuß bloß nicht schräg aufzusetzen, weil er dann urplötzlich wehtat. Auf Asphalt gab es keine Probleme, nichts zu spüren, aber auf den Wegen, bei denen unter einer dünnen Schneedecke eisverkrustete Fußspuren lauerten, hat es mich doch ziemlich angestrengt.

Einige Male hat es bei Abrutschern arg durchgezogen, aber erstaunlicherweise ging es dann doch weiter. Da muss jetzt unbedingt eine Bandage für den Knöchel her. Und schnee- und eisfreie Wege.

Trotz alledem: es hat wie immer Spaß gemacht, mit Hartmut, Sylvia, Andreas III., Monika und Klaus durch die Winterlandschaft zu laufen. Dass die drei erstgenannten (auf dem Foto am Horizont) uns drei anderen (im Vordergrund) mit Herz-Kreislauf-Gruppen-Jogger titulierten hat meiner Meinung nach allerdings eher mit dem (für einen langen Lauf zu) rasanten Tempo der Führungsgruppe zu tun als mit dem Tempo der Zurückgebliebenen. Hinkefuß und Co. waren nämlich auch 2 Stunden lang ganz zügig in Bewegung…

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Lauferfahrungen, Laufverletzungen

2 Kommentare zu “Ein langer Lauf auf (fast) einem Bein”

  1. Gerd sagt:

    Das Problem bei einem angeschlagenen Knöchel ist immer die Schonhaltung die man einnimmt. Dann tut am nächsten Tag meistens auch noch was anderes weh.
    Ich hoffe bei Dir ist alles OK und es läuft wieder rund!

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Hallo Gerd,
    du kannst ja hellsehen: in der Tat ist jetzt (ohne Schnee) vom umgeknickten Fuß kein Mucks mehr zu spüren, aber um die Wade herum (außen) bin ich ziemlich verspannt! Mal sehen, wie sich das entwickelt…

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