Buchstabenlauf in Berlin: Die Idee

Veröffentlicht am 28.04.2008 | 2 Kommentare

Buchstabenlauf in BerlinIch habe ja bereits kurz erwähnt, dass ich im Mai einer von 20 international ausgewählten Lauf-Bloggern der von Salomon und Nokia veranstalteten XT Wings Challenge sein werde. Die Rahmenbedingungen: ich denke mir eine persönliche, läuferische Herausforderung (neudeutsch: „Challenge“) aus und bekomme dafür den neuen Laufschuh von Salomon sowie ein Nokia Navigationshandy, mit denen ich diese Aufgabe bewältige.

Die Inspirationen

Stefan Sagmeister: PersonalMir war gleich zu Anfang klar, dass ich keine Aufgabe à la „Ich laufe x Kilometer in y Minuten.“ vorschlagen wollte. Woher sollten andere Leute wissen, ob ein Halbmarathon für mich in 2 Stunden oder in 1:30 Stunden eine Herausforderung darstellt? Ich las gerade das Buch „Things I have learned in my life so far“ des Designers Stefan Sagmeister, in dem er eine Menge Aktionen dokumentiert, bei denen seine „Lebensweisheiten“ in vielfältiger, überraschender Weise in Schrift umgesetzt wurden. Gleichzeitig kam die Erinnerung an den Roman „Stadt aus Glas“ von Paul Auster, in dem ein Privatdetektiv einen Mann beschattet, der täglich lange Spaziergänge durch die Straßen New Yorks macht. Beim Nachvollziehen der Spaziergänge auf dem Stadtplan fällt ihm auf, dass die einzelnen Routen Buchstaben ergeben…

Paul Auster: Stadt aus Glas
Und da war sie auch schon, meine Idee, meine XT Wings Challenge: Ich wollte einen Satz in die Berliner Straßenlandschaft laufen! Sonst immer im schönen grünen Süden der Stadt unterwegs, wollte ich nun laufend die Berliner Innenstadt „beschreiben“. Die einzelnen Laufrouten, die ich an verschiedenen Tagen absolvieren wollte, sollten, von oben, auf dem Stadtplan, Buchstaben, Worte, einen Satz ergeben. Nachdem die Idee auch die Organisatoren der XT Wings Challenge überzeugt hatte, begann ich mit der Planung und musste gleich feststellen, dass die eigentliche Herausforderung nicht in den zu laufenden Straßenkilometern sondern in der Vorbereitung der einzelnen Läufe bestand. Schnell wurde klar, dass es keine Schönschrift sondern eher Graffiti werden würde. Aber das passt ja auch wunderbar zu Berlin ;-)

Wie sieht das dann im Blog aus?

Die Strecken stehen inzwischen fest – es wird wahrscheinlich 7 Lauftage über 6-7 Wochen verteilt geben – und in wenigen Tagen, am 1. Mai, soll das Ganze beginnen. Die Spannung steigt! Von jedem Lauftag werde ich die gelaufene Strecke, also die „Buchstaben des Tages“, mit einem Luftbild dokumentieren, von den Geschehnissen am Rande der Strecke berichten und auch viele Fotos zeigen.

Und was habt ihr zu tun?

Nun, abgesehen von meinen Lauffreunden, die mich hier und da begleiten werden, sind alle anderen aufgefordert, mitzuraten, welcher Satz wohl am Ende auf dem Berliner Stadtplan stehen wird. Um es nicht zu einfach zu machen, werde ich die Buchstaben natürlich nicht direkt hintereinander laufen. Mal sehen, wer mir als erstes eine E-Mail an webmaster@startblog-f.de sendet und den Lösungssatz nennt…

Kategorien

Buchstabenlauf, Lauferfahrungen, Laufevents

2 Kommentare zu “Buchstabenlauf in Berlin: Die Idee”

  1. warriorwoman sagt:

    Hi there, it looks like a very interesting challenge. It’s true I can’t read German but google does a fine job of translating it (http://translate.google.com), although I’m sure I’m missing something in the translation. I get the impression there is a puzzle to be solved.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    You’re right, all the letters form a sentence. Unfortunately it’s in German, so you’ll have difficulties to solve the puzzle by now. But after the last of the 7 letter-runs, which is planned for the 15. June, Google will surely be pleased to help you ;-)

    (I just tried the Google-translation of this article and had a lot of fun reading it)

    Thanks for visiting my blog!

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