Laufen in Bremen

Veröffentlicht am 26.03.2008 | Kommentare deaktiviert für Laufen in Bremen

Laufen zwischen den Feldern im Umland von Bremen
Mein Osterurlaub begann mit einem Lauf in Bremen – der ersten Station der Reise. Kaum war das Auto geparkt und die Koffer abgestellt, habe ich die Laufklamotten ausgepackt. Später war nämlich noch eine Kohlfahrt (das exakte Gegenteil von Laufevent) angesagt, und ich wollte nur ungern auf den langen Samstagslauf verzichten.

Es war richtig schön, wieder durch die Felder zu laufen. Das Wetter war zwar nicht übermäßig freundlich, aber für einen läuferischen Ausflug durch die Landschaft allemal geeignet. Entlang der Osterholzer Feldmarsch (mit den seit Jahrzehnten am Rande stehenden Protestschildern gegen die Bebauungspläne), über den Bahnübergang am kleinen Bahnhof Mahndorf und über die Autobahnbrücke, hinter der dann die „endlose“ Weite des Umlands wartet. Nur Wiesen, Felder, Wolken und ein Weg, der bis an den Horizont führt, wo dann die Weser ihre Schleifen durch die Landschaft zieht.

Laufen in Bollen, im Umland von BremenHier sieht man kaum einmal einen Menschen, ich erschrecke sogar kurz, als wenige Meter neben mir ein Reiher ruhig aus den Feldern aufsteigt. Diese Strecke bin ich schon oft gelaufen. Da es keinen schönen Rundkurs der passenden Samstagslauf-Länge in dieser Gegend gibt, laufe ich gewöhnlich bis zu einem festgelegten Zeitpunkt und kehre dann wieder um. Heute wende ich nach 45 Minuten, ein Stück nachdem ich Bollen passiert habe. Nach anderthalb Stunden bin ich wieder zurück und bereit für die da kommenden Genüsse/Sünden – je nach Standpunkt – der Kohlfahrt.

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