Das war’s… Laufen im Jahr 2007

Veröffentlicht am 29.12.2007 | 1 Kommentar

Es geht kein Weg dran vorbei: auch ich reihe mich jetzt ein in die 2007-Rückblicker! Das Jahr ist nun so gut wie vorüber und da stellt man sich als Läufer natürlich auch die Frage, ob es ein gutes oder ein schlechtes Laufjahr war. Wie ist es bei euch gelaufen? Bei mir war es etwas durchwachsen…

Zum einen hatte ich aufgrund von Verletzungen viele Auszeiten oder zumindest stark reduzierte Laufwochen und habe eine Reihe von geplanten Laufevents ausfallen lassen müssen. So etwa den Frühjahrs-Halbmarathon in Berlin und auch den Mercedes-Benz-Halbmarathon im Herbst in Tegel und den 30-km-Trainingslauf im Grunewald. Für den Marathon in Berlin war ich ohnehin nicht gemeldet, da ich bewusst dieses Jahr einmal aussetzen wollte. Es hat mir aber Spaß gemacht, bei diesen Läufen als Zuschauer „meine Läufer“ – Hartmut, Klaus und Monika – anzufeuern. Bernd und Andreas waren meist mit mir auf der falschen, nämlich der Zuschauer-Seite, da beide aufgrund von Rückenproblemen (und Bänderriss) im wahrsten Sinne des Wortes kürzer treten mussten.

Deich- und SalzwiesenlaufAls Ausgleich für die entgangenen Anstrengungen habe ich aber in diesem Jahr einige neue Läufe ausprobiert, die mir ausnahmslos sehr gut gefallen haben. Zuerst war da der rundum gelungene Ausflug mit Hartmut und Klaus an die Ostsee nach Schönberg mit Teilnahme am Deich- und Salzwiesenlauf, einem Halbmarathon, der unter anderem mehrere Kilometer an der Ostsee entlang führt. Die Verpflegung auf dem Campingplatz durch Hartmuts Schwiegereltern war vorzüglich, vom Vorbereitungs-Bier am Vorabend bis zu den sagenumwobenen (Hartmut hatte nicht zuviel versprochen) Brötchen am Morgen. Und das riesige Steak vor der Rückfahrt war für uns drei die Belohnung für einen guten Lauf und der krönende Abschluss des Wochenendes. Es war wirklich eine tolle Lauferfahrung an solch einem kleinen Halbmarathon mit etwa 120 Teilnehmern „auf dem Lande“ teilzunehmen. Die Landschaft war schön, die Leute nett und man lief in sehr kleinen, weit auseinandergezogenen Grüppchen. So ganz anders als ein Stadt-Halbmarathon mit zehntausenden von Teilnehmern. Kann ich nur jedem empfehlen!

Startnummer City-NachtIm Sommer habe ich dann zum ersten Mal – gemeinsam mit Klaus und Monika – an der Vattenfall City-Nacht teilgenommen, mein erster 10-km-Wettkampf. Ich war ganz schön nervös vorher, da ich lieber länger und langsamer laufe. Bei einem 10-km-Lauf muss man von Anfang an ganz schön Gas geben und das liegt mir nicht so. Es war auch wie erwartet ziemlich anstrengend, aber am Ende habe ich sogar noch einen „Schlussspurt“ hinbekommen.

Und im Herbst waren gleich zwei Premieren: der Cross-Country-Lauf und die Marathon-Staffel. Darüber habe ich ja nun schon ausführlich berichtet. Bleiben unter dem Strich vier Läufe, die ich leider nicht mitmachen konnte bzw. wollte und vier völlig neue Laufevents, die mir allesamt viel Spaß gemacht haben. Ich kann also nicht klagen.

Darüber hinaus bin ich auch im Urlaub in Dänemark, Bremen, Kassel (schöne Laufgegend!), und an der Nordsee gelaufen und habe so im gesamten Laufjahr fast 1.800 km zurückgelegt. Das ist immerhin Luftlinie bis Istanbul (1.700 km). Barcelona (1.500 km) oder Moskau (1.600 km) hätte ich schon hinter mir gelassen, Athen (1.800 km) war in Sichtweite ;-)

Neben all den schönen Lauferlebnissen mit den Marienfelder Läufern, habe ich mich auch sehr darüber gefreut, dass mein elfjähriger Sohn hin und wieder Lust hatte, mit mir gemeinsam ein wenig zu laufen.

Tja, und die guten Vorsätze für das neue Jahr? Mal sehen, auf jeden Fall gut durch den Winter kommen und dann zielstrebig auf den Vattenfall Halbmarathon hin trainieren. Und der Marathon in Berlin muss dieses Jahr auch wieder sein… Ach ja, und Verletzungen vermeiden! Unbedingt!

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

Ein Kommentar zu “Das war’s… Laufen im Jahr 2007”

  1. monika sagt:

    Unsere Ziele für 2008:
    Halbmarathon, 25km-Lauf, Mercedes-HM, Marathon auf der richtigen Seite! – Ab 1.1.08 geht es ans Vorbereiten. Wir freuen uns schon sehr auf dieses Laufjahr im Kreise unserer Marienfelder Lauffreunde. Hoffentlich ist Bernd wieder öfter dabei (soweit ihn seine Muskelpakete von McFit nicht daran hindern). Unser weißer Kenianer mit seinen flotten Sprüchen und seinem unverwechselbaren Laufstil fehlt uns!

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