Mit den Beatles durch den Regen

Veröffentlicht am 01.12.2007 | 2 Kommentare

Heute war mal wieder so ein Tag. Der Wecker klingelt, man wacht auf und hört den Regen leise an die Scheibe klopfen. Liegenbleiben? Nichts da, raus aus dem Bett, ich bin schließlich mit Hartmut verabredet. Wie heißt es doch bei den Beatles „Rain, I don’t mind.“ Aber der innere Schweinehund meldet sich mit Zweifeln: „Vielleicht bleibt Hartmut auch liegen, weil es zu doll regnet…?“

Quatsch, erst einmal raus aus den Federn und rein ins Bad. 10 Minuten später sieht die Welt schon anders aus – was sich im Bett noch nach kräftigem Regen angehört hatte, ist bei wachem Blick aus dem Fenster mehr ein mittelmäßiges, beständiges Nieseln. Ich trete vor die Tür, muss gar nicht lange warten, und siehe da: Hartmut kommt angetrabt! Wir verständigen uns auf „Mal gucken, bis zur Weggabelung und dann entscheiden wir, ob links oder rechts.“ Es nieselt unaufhörlich weiter. Nicht stark, aber beharrlich. Aber wenn man erst einmal ins Laufen gekommen ist, stört das keinen großen Geist (Zitat Kalle Blomquist, erklärter Nichtläufer, weil Flieger). So fällt denn auch nach den ersten 2 Kilometern an der Weggabelung die Entscheidung einstimmig gegen die Abkürzung und für die gewohnte längere Strecke, am „Hexenhäuschen“ (einem Ausflugslokal) vorbei.

Nasse LaufschuheWir sind sehr schnell unterwegs, teilweise unter 5er-Schnitt, und da wird dann der Regen ohnehin zu einem eher vernachlässigbaren Faktor. Schlimmer sind da schon die matschigen Abschnitte im Waldstück sowie die zahlreichen großen Pfützen. Die Schuhe sind auf jeden Fall nach den ersten zu spät erkannten „Seen“ durchnässt. Nebenbei fällt uns auf, dass unsere Laufjacken eher gegen Wind als dauerhaft gegen Regen schützen. Nach einer halben Stunde weiß ich nicht, ob ich durchgeschwitzt oder durchgeregnet bin. Ist auch egal. Das glaubt mir kein Schwein(ehund): Auch solch ein Lauf macht Spaß!

Und richtig toll ist es, wenn man am Ende nass und erschöpft durch die Haustür tritt und die werte Gattin halb schmunzelnd, halb kopfschüttelnd sagt: „Das werde ich nie begreifen, wie man so etwas machen kann…!“

Wissend lächelnd verschwinde ich unter der Dusche und stelle in Gedanken schon die Top-Ten-Regensongs für euch zusammen:

  1. Rain (The Beatles)
  2. Rain in summertime (The Alarm)
  3. I wish it would rain down (Phil Collins)
  4. Right as rain (Daryl Hall)
  5. Crying in the rain (A-ha)
  6. Red rain (Peter Gabriel)
  7. Purple rain (Prince)
  8. Here comes the rain again (Eurythmics)
  9. Shadows in the rain (The Police)
  10. I’ll take the rain (R.E.M.)

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

2 Kommentare zu “Mit den Beatles durch den Regen”

  1. CO2-Schleuder sagt:

    Einige Regensongs fallen mir nach unseren heutigen Regenlauf auch noch ein:
    1a)It’s Raining Men (Weather Girls)
    1b)Regen in Berlin (Heinz Rudolf Kunze)
    1c)Am Tag als der Regen kam (Dalida)
    1d)Raindrops Keep Fallin‘ on My Head (B. J. Thomas)
    1e)Blame it on the rain (Milli Vanilli)
    1f)Let it rain ( Eric Clapton)
    1g)November Rain (Guns N‘ Roses)

    Aber wie haben schon die Dire Straits so treffend gesungen: There should be sunshine after rain. These things have always been the same. So why worry now.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Oh, da hast du die Liste ja um einige Songs erweitert! Und spontan fällt mir auch noch ergänzend „It’s raining again“ von Supertramp ein…

    Ich sehe schon: alles Songs der Läufer die mindestens in der Altersklasse M40/F40 starten ;-)

Kommentare sind geschlossen.