Ein Beitrag aus der Reihe „Endlich mal wieder…“ – im Urlaub auf Rügen habe ich meinen langen Lauf nach vielen Jahren (2009, 2010, 2012) mal wieder von Göhren nach Binz und zurück gemacht. Der einzige Unterschied: Ich war dieses Mal erst nach dem ausgiebigen Frühstück auf der Bernsteinpromenade in Göhren gestartet…
Mit Blick auf die Ostsee lief ich an diversen DLRG-Häuschen vorbei.
Vorbei an Baabe ging es dann am Selliner Südstrand wieder die Steigung hinauf zum Hochuferweg, wo ich im Schatten der Bäume auf dem schmalen Pfad immer neue Hügel hinauf- und hinunterlaufen musste.
Zwischendurch gab es auch steile Treppen, die scheinbar in den blauen Himmel über der Ostsee führten. Bin ich früher alle diese Steigungen durchgängig hochgelaufen? Kann sein, jetzt auf jeden Fall – mit noch vollem Bauch – war es mir oft nicht möglich, und ich legte kurze Gehpausen ein.
Kurz darauf kam ich in Sellin an und genehmigte mir einen kurzen Blick auf die Seebrücke. Da ich später als in früheren Jahren unterwegs war, waren schon viele Urlauber unterwegs – sonst hatte ich die Sehenswürdigkeiten der Strecke meist für mich alleine.
Der Weg auf dem Hochufer ist nicht ganz einfach, und ich musste immer wieder auf hervorstehende Baumwurzeln achten.
Natürlich wollte ich auch dieses Mal nicht auf den kurzen Abstecher zum Schwarzen See verzichten. Auch hier war es leider nicht so idyllisch wie sonst, da ich den schmalen Steg zum Wasser gleich mit mehreren Wanderern teilen musste. Das ist eben der Unterschied zwischen halb acht und halb elf am Morgen!
An den darauf folgenden Wegabschnitt konnte ich mich noch gut erinnern: Die Betonplatten mit den regelmäßigen Löchern waren nicht ganz so einfach zu laufen. Die Fahrradausflügler hatten es allerdings noch schwerer als ich.
Schließlich kam ich in Binz an. Hier war schon richtig viel los, so dass ich zum ersten Mal darauf verzichtete, bis zum Kopf der Seebrücke zu laufen.
Nach kurzer Pause ging es wieder auf den Rückweg. Der Blick von der Kante des Hochuferwegs nach unten war schön (und gefährlich). Selbstredend beachtete ich alle Absperrungen – ich will ja noch länger laufen ;-)
Das Hoch und Runter zwischen den Bäumen des Hochuferwegs hat mir schon immer gefallen: Den Schwung beim Abwärtslaufen mitnehmen, um die nächste Steigung noch laufend zu schaffen. Ein wenig wie Achterbahnfahren. Nur mit deutlich mehr Konzentration wegen der Baumwurzeln.
Bald stand ich wieder am Ende des Hochuferwegs. Von hier ging es hinunter zur Strandpromenade, die mich vom Selliner Südstrand über Baabe zurück nach Göhren führte. Zum Schluss wurde ich sogar noch einmal etwas schneller, bevor ich dann meinen langen Lauf nach 26 Kilometern beendete.
Na dann kann in Tegel ja kommen was will ;-)
@AndreasV.
Das warte ich mal entspannt ab. Alles kann, nichts muss ;-)