10. Airport Night Run Berlin am 09.04.2016

Veröffentlicht am 10.04.2016 | 7 Kommentare

Schild auf Startbahn des BER Berlin-Brandenburg mit Läufern im Hintergrund

Eigentlich wollte ich ja gemeinsam mit Klaus den Halbmarathon beim Airport Night Run gelaufen sein… Aber da meine Verletzung an der Rippenmuskulatur vom langen Lauf in Dänemark immer noch nicht ganz wieder ok ist, hatte ich kurzfristig umgemeldet, um meine Frau bei ihrem 10-km-Debüt zu begleiten. Eine richtige Entscheidung und ein schönes gemeinsames Erlebnis…

Läufer vor dem Start des Airport Night Run 2016

Gemeinsam mit Klaus, Manuela und Julius kamen wir auf dem riesigen Areal an und begrüßten erst einmal Andreas V., der als Helfer bei diesem Event im Einsatz war. Die Zeit verging wie im Flug (ha! ;-) und bald schon stand ich mit Manuela und Doro im Startblock für den 10-km-Lauf.

Startfeld vor dem Parkhaus P8

Wir staunten noch über die Größe des Parkhauses – nichts ahnend von dem, was da nach dem Lauf noch auf uns zukommen sollte – und dann ging es auch schon los…

Startbogen des Airport Night Run

Mit ein bisschen Nebel und aufmunternden Moderatoren-Worten wurden wir auf die Strecke geschickt.

Läufer auf dem Flughafen BER

Ich war sehr entspannt, hatte ich an diesem Abend doch nur die Rolle des Begleiters und Fotografen.

Läufer vor Sonnenuntergang

Bei einem schönen Sonnenuntergang pendelten wir uns bei einem für Doro doch schon ambitionierteren Tempo von 6:50 min/km ein.

Läufer vor Sonnenuntergang beim Airport Night Run

Da sie zuvor noch nie 10 km am Stück gelaufen war, und auch ihr Training meist nur aus einem einzigen wöchentlichen Lauf bestanden hatte, war sie mit einigen Zweifeln an den Start gegangen. Dafür ging sie es jetzt erstaunlich flott an.

Startbahn-Warnleuchte unbd Läufer

Ein fast endlos langes Band von Läufern zog sich über die Start- und Landebahnen.

Samba-Band beim Airport Night Run 2016 auf dem BER

An einer Stelle sorgte sogar eine kleine Samba-Band für Stimmung, aber sonst war es – bis auf einige zwischenzeitliche Gespräche der Mitläufer – eher ruhig.

10-km-Läuferfeld auf dem Flughafen BER

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Flughafen-Läufen, aber diesen Airport Night Run wollte ich nun doch noch mal mitgemacht haben. Wer weiß, vielleicht kommt doch noch jemand auf die Idee, den BER Berlin Brandenburg irgendwann zu eröffnen?

Läuferfeld des 10-km-Laufs vor Sonnenuntergang

Der Sonnenuntergang war wirklich schön, zumal bei dem angenehmen Wetter (ca. 10 Grad).

Läufer neben Startbahnbeleuchtung

Mit der topfebenenen Strecke ist dieser Kurs sicherlich absolut bestzeitentauglich. Zumindest, wenn man nicht bei Regen und Gegenwind laufen muss.

Farbige Lichter bei den Kontroll-Messmatten

Für Bestzeiten war ich allerdings glücklicherweise nicht hier. Bei dem (für mich) sehr gemäßigten Tempo verhielt sich meine angeschlagene Rippenmuskulatur ruhig, und mehr wollte ich auch gar nicht. Wir durchliefen inzwischen die bunt beleuchteten Kontroll-Messmatten am Ende der südlichen Start- und Landebahn.

Getränkestand mit Helfern

Beim Getränkestand kurz danach machten wir zum ersten Mal eine kleine Gehpause, bevor wir uns dann wieder für das Reststück in Bewegung setzten.

Läufer in der Abenddämmerung

Etwa 3 Kilometer vor dem Ziel musste Doro allerdings erneut gehen, da sie Probleme mit dem Magen bekommen hatte. Offensichtlich hatten aber andere noch größere Schwierigkeiten: Es waren plötzlich mehrere Krankenwagen an der Strecke im Einsatz!

Kunst am Bau am BER Berlin Brandenburg

Nach einigen Minuten begannen wir wieder zu laufen. Inzwischen waren wir wieder am Terminal angelangt und liefen um die Gebäude herum.

Läufer auf dem neuen Flughafen BER bei Abendbeleuchtung

Durch die Gehpausen überholten uns zwar nun nicht nur die schnellen Halbmarathon-Läufer (wir erwarteten jede Minute, von Klaus überholt zu werden) sondern auch diverse 10-km-Läufer, die wir zuvor mal irgendwann hinter uns gelassen hatten, aber das war jetzt nicht so wichtig: Ich wollte nur, dass meine Frau heil – und möglichst strahlend – ihren ersten 10-km-Lauf beendete ;-)

Kurz vor dem Ziel des Airport Night Run Berlin

Nach einer letzten Gehpause ging es nun auf die Zielgerade.

Läuferfeld kurz vor dem Ziel

Ringsum nahm spürbar die Aufregung und das Tempo zu, und auch wir wurden wieder schneller.

Zieleinlauf beim 10-km-Lauf

Grell erleuchtet lag das Ziel nun vor uns, und am linken Streckenrand machte ein großer Pulk Zuschauer Lärm.

Zieleinlauf beim Airport Night Run auf dem BER Berlin Brandenburg

Glücklich und erleichtert liefen wir beide durch den Zielbogen und nahmen unsere Medaillen in Empfang! Doro hatte gerade ihren ersten 10-km-Wettkampf gefinisht, und mit 1:12:11 in einer viel besseren Zeit als erwartet. Dass ich nach offizieller Zeitnahme eine Sekunde hinter ihr ins Ziel gekommen war, hat sie dann noch zusätzlich erheitert ;-)

Läufer-Gruppenfoto nach dem Lauf

Manuela, Julius und Klaus (auf der Halbmarathon-Strecke) waren alle – jeder in seinem Leistungsbereich – sehr gute Zeiten gelaufen, und so konnten wir uns am Ende gemeinsam mit Andreas V. zufrieden fotografieren lassen.

Parkhaus-Stau nach dem Airport Night Run 2016

Dann aber kam das Ende, dass diesen Laufevent für uns unvergesslich machen wird: Das große Parkhaus, gefüllt mit tausenden (?) von Teilnehmer-Autos erwies sich als Nadelöhr und ließ uns nicht nach Hause! Wir stiegen in den Wagen und wollten uns in die Schlange der wartenden Autos einreihen… aber diese bewegte sich keinen Zentimeter vorwärts! Erst nach ungefähr 45 Minuten konnten wir unseren Parkplatz für zwei Meter verlassen, um uns unseren Platz in der Warteschlange zu sichern (Julius war in der Zwischenzeit sogar ein, zwei kurze Runden auf dem Parkdeck „zum Auslaufen“ gelaufen). Und nach etwas über einer Stunde waren wir dann endlich aus dem Parkhaus heraus. Glücklicherweise hatten wir es alle mit Humor genommen und hatten in der langen Wartezeit durchaus unseren Spaß.

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F-Klasse-Laufen, Laufevents

7 Kommentare zu “10. Airport Night Run Berlin am 09.04.2016”

  1. Henrik sagt:

    „Diesmal aber wirklich der letzte Airport Run“ ;). Schöne Fotos, ich glaube, ich würde auch mal mitlaufen in Berlin. Habe ja noch ein paar Jahre Zeit, da wird sich Gelegenheit ergeben!

  2. Phil sagt:

    Ich fand es war dieses Jahr auch ein super Lauf. Das Terminal bzw. ganze Areal ist echt riesig. Wir standen auch 55 Minuten im Parkhaus ohne uns nur einen Meter bewegt zu haben. Da war die Stimmung etwas im Keller, als man endlich zuhause ankam.

    @Henrik: Unbedingt mitmachen. Für mich der schönste Lauf in Berlin!

  3. Andreas sagt:

    @Henrik
    Beim Laufen gestern fiel irgendwo plötzlich auf der ansonsten makellosen Startbahn ein ca. 50 cm langer Streifen Gras auf. Die Natur beginnt schon, sich das Areal zurückzuholen. Wenn du ein bisschen länger wartest wird vielleicht sogar ein Trail-Lauf angeboten ;-)

    @Phil
    Ja, das Parkhaus war wirklich ein Desaster! Ein zugegeben schwierig zu lösendes Problem, aber der Veranstalter sollte sich da trotzdem mal was einfallen lassen.

  4. Marek sagt:

    Haha, ein Trail-Lauf auf dem Airport :-) noch lachen wir, wer weiß, was alles noch kommt! Schönes Ding, gratuliere deiner Herzdame zum Finish, ist ja Premiere, dass sie auf deinem Blog erscheint, oder? Ich wollte eigentlich Samstag noch spontan mitlaufen, aber konnte mich dann irgendwie nicht durchringen. Vielleicht bei der 20. Ausgabe 2026!

  5. Andreas sagt:

    @Marek
    Ja, war Premiere in jeder Hinsicht ;-) Endloser Flughafen-Beton ist ja eigentlich nicht so meine Sache, könnte also sein, dass wir uns dort erst zur 20. Ausgabe des Laufs im Jahr 2026 treffen…

  6. Markus sagt:

    Glückwunsch zum ersten Finish und Dir gute Besserung, dass die nächsten Läufe klappen wie geplant!

  7. Andreas sagt:

    @Markus
    Danke, die Glückwünsche leite ich weiter! Mit meiner Genesung geht es vorwärts, aber nicht so schnell wie ich möchte. Immerhin kann ich jetzt wieder „normale“ Trainingsläufe machen. Nur mit den schnellen und den ganz langen Läufen werde ich wohl noch etwas warten müssen.

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