Ein langer Lauf mit Laufuhr-Rätsel und bisher unbekanntem „fünften Finger“

Veröffentlicht am 14.07.2013 | 4 Kommentare

Läufer im Wald

Als Abschluss unserer ersten Marathon-Vorbereitungswoche haben Andreas V., Klaus und ich heute einen langen Lauf über 25 Kilometer gemacht. Nachdem uns Monika etwa 6,5 Kilometer begleitet hatte, setzten wir unseren Weg zu dritt Richtung Diedersdorf fort. Ich hatte meinen beiden Mitläufern eine bisher unbekannte Streckenvariante versprochen…

Läufer zwischen den Feldern

So bogen wir dann, nachdem wir Diedersdorf hinter uns gelassen hatten, nach zwei Kilometern rechts in den „Buschweg“ nach Kleinbeeren ein. Der ging in die Straße „Zur Schmiede“ über, die wiederum am kleinen Kreisverkehr in Kleinbeeren endete. Ab hier wurde es interessant…

Karte Kreisverkehr Kleinbeeren

Denn nun liefen wir geradeaus weiter Richtung Norden, auf dem bisher unbekannten „fünften Finger“, wie wir diese Strecke spontan tauften. Auf unseren bisherigen langen Kleinbeeren-Läufen waren wir nämlich auf allen im Kreisverkehr ankommenden Straßen schon gelaufen, nur auf der nach Norden führenden Dorfstraße nicht!

Läufer kurz hinter Kleinbeeren

Zwischen Bäumen und Sträuchern liefen wir auf einer schmalen, vielfach löcherigen und geflickten Asphaltstraße.

Schild Weihnachtsbaum-Verkauf

Dabei kamen wir an einem Schild vorbei, das für den Weihnachtsbaum-Verkauf ab Anfang Dezember warb. Na, ein bisschen hin ist das ja noch ;-)

Läufer auf Dorfstraße

Seit wir Monika verabschiedet hatten, waren wir drei Marathon-Vorbereiter mit einem Tempo unterwegs, das sich ständig zwischen 5:40 und 5:50 min/km bewegte. Fast schon zu schnell, für angepeilte Zielzeiten zwischen 3:40h und 4:00h. Aber es lief halt so gut bei den milden Temperaturen.

Vergleich der Laufuhr-Werte

Ein Rätsel, das uns schon lange beschäftigt, ist die unterschiedliche Anzeige unserer – vom Modell identischen – Laufuhren, wobei Klaus’ Uhr meist deutlich mehr Distanz anzeigt als meine. Die Uhr von Andreas V. ist in der Regel dazwischen, aber meist näher an meinem Wert. Das Foto zeigt den Stand, als wir bei Klaus ankamen: 24,7 km (Klaus), 24,24 km (Andreas V.) und 23,94 km (ich). Man sieht also, warum meine Uhr bei den anderen als „Trainer-Uhr“ verschrien ist ;-)

Kuchen im Schaufenster eines Bäckers

Um die 25 Kilometer noch voll zu machen, haben Andreas V. und ich dann noch einen Schlenk zum Bäcker gemacht. Genau das, was man nach so einem langen Lauf sehen will: Kalorien! Die habe ich dann aber zuhause in etwas gesünderer Form zugeführt…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

4 Kommentare zu “Ein langer Lauf mit Laufuhr-Rätsel und bisher unbekanntem „fünften Finger“”

  1. Laufhannes sagt:

    Haben die Uhren denn alle die gleiche Einstellung bzgl. der Aufzeichnung? Da gab es doch z.B. „sekündlich“ oder „intelligent“. Das dürfte sicherlich Unterschiede machen – vor allem, wenn die eine Uhr immer mehr anzeigt als die andere.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Hannes
    Ah, gute Idee, das werden wir mal prüfen! Obwohl ich es merkwürdig fände, wenn das solch große Unterschiede verursachen könnte.

  3. Matthias sagt:

    Gibt es nicht auch noch so etwas wie Glättung die man einstellen kann?

    Dann hängt es ggf. auch noch von der Armbewegung ab. Daher vielleicht einfach mal die Uhren durchtauschen beim nächsten Lauf.

    Die Software-Version kann natürlich auch reinspielen.

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    @Matthias
    Das mit der Glättung werden wir mal prüfen. Aber die Armbewegung als Ursache für fast einen Zusatz-km auf 25km? Dann würde Klaus ja seine Arme mehr bewegen als seine Beine ;-)

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