Ein Lauf durch Karlsruhe an den Rhein

Veröffentlicht am 09.04.2012 | Kommentare deaktiviert für Ein Lauf durch Karlsruhe an den Rhein

Rhein mit Markierungspfosten

Mein dritter und letzter Lauf in Karlsruhe führte mich zum Ölhafen an den Rhein. Das Wetter war in der Frühe noch etwas neblig und bedeckt, es gab aber trotzdem so einiges zu sehen…

Blühende Bäume am Wegesrand

Zuerst lief ich durch den Karlsruher Stadtteil Neureut bis an die Autobahn, eine Strecke, die mehr oder weniger ausschließlich durch Stadtgebiet führte. Umso schöner, dass mich nach der Autobahnbrücke blühende Obstbäume empfingen.

Waldweg

Zu dieser frühen Stunde hatte ich den Weg durch den Wald für mich und genoss die Stille um mich herum.

Gasfackel hinter Bäumen

Nach etwa 4 Kilometern kam ich an einen Kanal und sah das erste Anzeichen des Ölhafens: eine Gasfackel der Raffinerie, die wie das olympische Feuer über den Bäumen jenseits des Ufers brannte.

Brücke mit Fluss und Kanal

An der Stelle, wo sich der Kanal und die Alb treffen, überquerte ich auf einer Fußgängerbrücke das Wasser und konnte in der Ferne sogar einen landenden Kranich beobachten.

Schild Rauchen verboten

Ein Schild am Wegesrand zeigte mir, dass ich nun direkt am Ölhafen angekommen war: „Achtung, Gasverladung! Rauchen verboten!“. Da ich aber trotz leicht erhöhter Lauf-Geschwindigkeit von etwa 5:30 min/km weder rauchte noch qualmte, machte ich mir beim Weiterlaufen keine Sorgen.

Schild Ölhafen Karlsruhe am Rhein

Nach etwa 7 Kilometern war ich am Ziel angekommen und sah den Rhein vor mir. Zugegeben sicherlich nicht an seiner romantischsten Stelle, aber das war mir egal, interessant war es allemal. Nachdem ich kurz meinen Blick über den Ölhafen, das Ufer und ein ankommendes Schiff gleiten gelassen hatte, machte ich mich auf den Rückweg.

Ausblick auf den Bodensee

Erstaunlicherweise sieht man auf der selben Strecke in der Gegenrichtung oft Dinge, die einem auf dem Hinweg verborgen geblieben sind. So entdeckte ich eine Stelle, an der ich einen verwunschenen Blick auf den Bodensee (nicht der Bodensee, sondern der Kleine Bodensee bei Karlsruhe) hatte.

Großer Baum ragt über den Weg

Und der große Baum, der auf dem Hinweg über meine Laufstrecke geragt hatte, entpuppte sich von der anderen Seite als ganzer „Strauß“ von großen, bewachsenen Bäumen.

Gefällte Bäume an der Strecke

Anscheinend wurde in der Gegend fleißig gerodet, denn ich lief oft an Stapeln gefällter Bäume vorbei.

Weg mit grünen Büschen und Bäumen

Ein Klassiker: Ich lief auf dem Rückweg an „meiner“ Abzweigung vorbei und landete direkt an einer Autobahnauffahrt, die leider für Läufer nicht passierbar war. Dafür sah der Blick zurück umso schöner aus…

Brunnen mit Figur

Wieder im Stadtgebiet angekommen, machte ich noch einen Abstecher zur Seite, da ich in der Ferne eine Kirche gesehen hatte, und kam dabei auch am Rathaus von Neureut mit einem österlich geschmückten Brunnen vorbei.

Gasthaus-Schilder und Kirche im Hintergrund

Beim Gasthaus fiel mir beim Anblick von „Löwen“ und „Wolf“ auf, dass ich einen Bärenhunger hatte, und dass ich etwas spät zum Frühstück kommen würde. Also schnell noch „Sightseeing-to-go“ zur Kirche und dann zurück.

Weg zwischen Wiesen

So lief ich dann die letzten 2,5 Kilometer meines 15,5-km-Laufs in flotten 5:20 min/km und konnte mich auf Dusche und ein leckeres Frühstück unserer Gastgeber freuen!

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen