PowerBar vs. PowerGel

Veröffentlicht am 23.09.2008 | 4 Kommentare

PowerBar

Bevor es nun am Wochenende mit dem Marathon 2008 wirklich ernst wird, wollte ich noch kurz über meine ersten Erfahrungen mit „Läufernahrung“ berichten. Auf meinen ersten Marathons habe ich bewusst auf Energieriegel oder Energie-Gel verzichtet, in diesem Jahr aber will ich es beim Marathon mal mit dem zusätzlichen Energieschub versuchen. Da man solcherlei Nahrung auf jeden Fall vor dem Wettkampf-Einsatz auf Magenverträglichkeit testen sollte, habe ich das in den vergangenen Wochen bei einigen langen Trainingsläufen getan.

PowerGelDie entscheidende Frage war für mich nur: Riegel oder Gel? Was die Verträglichkeit angeht, muss ich sagen, dass das bei mir keinerlei Unterschied gemacht hat. Mein Magen hat beides ohne Probleme vertragen. Was den Geschmack betrifft, bin ich ebenfalls ziemlich leidenschaftslos: kann man essen – die Geschmacksrichtung „Cookies & Cream“ fand ich sogar ganz appetitlich. Ausschlaggebend war aber am Ende, dass ich mit der „Nahrungsaufnahme“ des Riegels wesentlich besser zurecht kam. Man kann soviel abbeißen wie man möchte und den Rest wieder einstecken. Gel dagegen sollte man komplett leeren und mit viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Am Ende war das absolute Ausschlusskriterium beim Gel, dass es furchtbar geklebt hat. Egal wie vorsichtig ich es aufgerissen und eingeflößt habe, die Hände klebten danach unangenehm. Mit so etwas will ich mich beim Marathon nicht herumärgern. Also: das Rennen PowerBar vs. PowerGel gewinnt für mich allein aus diesem Grund eindeutig der PowerBar!

Ob das Zeug allerdings wirklich im Ernstfall den Turbo-Energieschub verleiht, wage ich zu bezweifeln. Wunder sollte man nicht erwarten. Richtig ist aber wohl, dass es sich um konzentrierte, auf Ausdauerleistung abgestimmte Nahrung handelt, die man auf den letzten Kilometern des Marathons schon gut gebrauchen kann. Und was die Fabrikate und Geschmacksrichtungen betrifft: es gibt unzählige (nur nicht immer so einfach erhältlich), da muss jeder selber testen, was ihm zusagt…

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Lauferfahrungen

4 Kommentare zu “PowerBar vs. PowerGel”

  1. Thomas Moll sagt:

    Interessant, Andreas, dass du bisher auf solche Verpflegung im Wettkampf verzichtet hast. Ich habe nur positive Erfahrung gemacht und bin begeistert. Es hilft auch „mental“ beim Lauf. Selbst bei einem Halbmarathon lohnt es sich nach 45 Minuten einen Energiegel einzunehmen, um nochmals den Kick für die zweiten 45 Minuten zu bekommen.

    Ich stehe auf Squeezy-Gels, die aus meiner Sicht folgende Vorteile haben: Idealere Portionen (weniger g als Power-Gel), einfacher zu öffnen unterwegs, etwas dünner und geschmacklich vielseitiger. Einfach zu bestellen unter http://www.squeezy-shop.de/ – sehr schnelle Lieferung!

    Wichtig beim Marathon: Relativ „früh“ anfangen, zusätzliche Energie aufzunehmen. Spätestens bei km 10 den ersten Gel nehmen, dann alle 30 Minuten. Ansonsten ist es zu spät und die Wirkung verpufft.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Ja, Thomas, ich glaube ja auch, dass es was bringt. Mal sehen wie viel ;-) Da schleppst du aber einiges mit dir herum, wenn du alle 30 Minuten „nachtankst“. Was sagen denn deine Erfahrungen im Vergleich Gel und Riegel?

  3. Thomas Moll sagt:

    Fünf Squeezy sollten reichen am Sonntag… Kriterium klebrig: Das stimmt natürlich. Doch die Squeezy haben eine längliche Verpackungs-Form, die kann man ideal „aufrollen“ und so alles ausquetschen, ohne dass man was an die Hände abkriegt. Wichtig natürlich auch: Etwas Flüssigkeit nach dem Gel trinken, wirkt besser. Riegel: Benutze ich – wenn überhaupt – nur vor dem Lauf. Finde es unangenehmer, während dem Laufen zu kauen…

  4. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Ich werde mal den Riegel-Wettkampf-Test am Sonntag machen und dann darüber berichten, wie es mir ergangen ist. Danke noch mal für den Gel-Tipp, werde ich vielleicht beim nächsten Mal testen!

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