Um 5:10 Uhr von Kafka zu Tokio Hotel

Veröffentlicht am 07.12.2007 | 2 Kommentare

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ (Franz Kafka, Die Verwandlung). Nein, ein Käfer bin ich heute morgen nicht. Aber trotzdem, irgendetwas ist heute anders…

RegenEs hört sich an, als stünde mein Bett in einer Waschstraße. Es regnet. Und zwar in Strömen. Meine Augen suchen den Wecker. 5:10 Uhr zeigen die roten Digitalziffern. Eigentlich wollte ich laufen. Nein, der Regen ist zu stark, das geht heute einfach nicht. Aber vielleicht hört es ja gleich auf? Was, wenn Andreas, mit dem ich zur Freitagsrunde verabredet bin, vor dem Gartentor steht und ich liege hier im Bett? Es trommelt weiter ans Fenster. Wieder ein Blick auf den Wecker. 5:25 Uhr ist es inzwischen und es regnet unvermindert weiter. Monsun in Marienfelde. Mir fallen die – als Vater einer 8-jährigen Tochter schon dutzendfach gehörten – Zeilen ein: „Irgendwann laufen wir zusammen… Durch den Monsun!“ (Tokio Hotel). Ja, denke ich, irgendwann. Aber nicht heute…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

2 Kommentare zu “Um 5:10 Uhr von Kafka zu Tokio Hotel”

  1. CO2-Schleuder sagt:

    5:00 der Wecker klingelt.
    Nein, schon wieder Regen.
    Hört es vielleicht doch auf zu regnen ?
    Der bange Blick aus dem Fenster bringt keinen Erkenntnisgewinn. Schnell den Computer hochfahren und bei Wetteronline nach dem Radarbild schauen. Das sieht nicht gut aus. Eine riesige Regenfront hängt über Berlin
    Die Entscheidung fällt; ich gehe heute nicht laufen und hoffe insgeheim das Andreas auch eine „Regenallergie“ hat.
    Ab nächste Woche ist dann hoffentlich der Wettergott etwas gnädiger gestimmt.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Ich hab ja auch nichts gegen Regen (siehe http://www.startblog-f.de/2007/12/01/mit-den-beatles-durch-den-regen/ ), aber gegen riesige Wetterfronten über Berlin kann man halt nichts machen…
    Nächste Woche dann!

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