Wenn Läufer schwarz sehen

Veröffentlicht am 20.11.2007 | Kommentare deaktiviert für Wenn Läufer schwarz sehen

Das frühe Aufstehen im Sommer ist ja die eine Sache, frühes Aufstehen im Herbst und Winter aber noch eine ganz andere! Denn während man in der hellen Jahreszeit vorbei an Wiesen und Feldern läuft, vielleicht einen tollen Sonnenaufgang bewundern kann, und es genießt, so früh unterwegs zu sein, ist eine Laufrunde im Winter eine Reise durch einen langen, kalten Tunnel.

Park im Dunkeln
Es gibt sicherlich kaum Menschen, die zu dieser Jahreszeit das Laufen anfangen. Im Gegenteil, jetzt ist die Zeit, in der viele Läufer das Pensum runterschrauben. Es soll auch Läufer geben, die aus solch einer Ruhephase im Frühling nicht mehr aufgetaucht sind ;-) Wenn man allerdings das Glück hat, mit mehreren gemeinsam laufen zu können, dann kann auch das winterliche Vor-der-Arbeit-Laufen Spaß machen.

Laufen im DunkelnLaufen im Dunkeln
Auf solch einer Freitagmorgenrunde mit Klaus und Andreas habe ich die Fotos gemacht. Und wer jetzt klagt, dass man ja auf den Fotos nicht viel erkennen könne, der hat es schon begriffen: es ist dunkel, man schläft im Geiste noch ein wenig, die Beine laufen irgendwo da unten vor sich hin, als hätten sie keine Bodenhaftung, und vor einem liegt das große Nichts, umfassendes Schwarz ringsum. Bis man dann wieder an eine Straße kommt, laternenbeleuchtet, mit Autofahrern, die bereits auf dem Weg zur Arbeit sind, und sich wenig später von den Mitläufern verabschiedet. Bis zum nächsten Mal dann! Wie immer, zehn vor sechs…

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen