Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Auch die längste Laufverletzungspause geht einmal zu Ende

Veröffentlicht am 14.08.2021 | 2 Kommentare

Feldweg im Dunkeln, im Hintergrund ein schöner Sonnenaufgang

Ich hatte großes Vertrauen, dass meine Probleme mit dem rechten Bein irgendwann mit Geduld, Gymnastik und kleinen Testläufen verschwinden würden. Als es aber nach 6 Wochen immer noch nicht nach einer wesentlichen Besserung aussah, habe ich mir doch einen Termin besorgt und war dann eine Woche später bei der Orthopädin. Diagnose: Es ist der Rücken! Mein Hohlkreuz drückt bei zu hoher Belastung (wenn man beim Laufen in sich zusammensackt – Marathonläufer*innen kennen das) auf den Nerv und der strahlt dann in das Bein ab. Stärkung der Rumpfmuskulatur ist also angesagt. Und darauf achten, das Becken nach vorne zu kippen. Leichter gesagt als getan, fürchte ich. Aber ich bin fest entschlossen, das zukünftig zu beachten. Nach Spritze, Röntgen, Einlagen- und Physio-Verschreibung bin ich also wieder „im Rennen“ und gestern bei Sonnenaufgang eine erste 5-km-Runde gelaufen!

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Laufverletzungen

2 Kommentare zu “Auch die längste Laufverletzungspause geht einmal zu Ende”

  1. Thomas sagt:

    Hi Andreas,

    das hört sich doch gut an! Den echten (!) Auslöser zu kennen ich mindestens die halbe Miete.

    Wenn Du nicht ins Hohlkreuz fallen willst, meinst Du aber sicher, dass Du das Becken nach hinten kippen sollst, oder? Das ist bei meiner Verletzungsstory gerade auch ein wichtiger Faktor. Neben der Stärkung der Muskulatur (Planks!) solltest Du aber auch das Dehnen des Hüftbeugers nicht vergessen, der sonst das Becken immer fleissig nach vorne zieht.

    Sportliche Grüße
    Thomas

  2. Andreas sagt:

    Hallo Thomas,

    mit dem Beckenkippen meinen wir beide das gleiche: Wenn ich die untere Hälfte des Beckens nach vorne bewege (so wie es mir die Orthopädin demonstriert hat), kippt die obere Hälfte nach hinten ;-)

    Das mit dem Hüftbeuger werde ich mir merken – in Verbindung mit der Physio, die mir zeigen soll, mit welchen Übungen ich am besten vorbeuge, kann dann hoffentlich nichts mehr schief gehen (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Dir wünsche ich auch gute Besserung, und dass das Laufen bald wieder Spaß macht wie früher!

    Schöne Grüße
    Andreas

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