Seit langem mal wieder ein langer Lauf nach Großbeeren

Veröffentlicht am 10.04.2011 | Kommentare deaktiviert für Seit langem mal wieder ein langer Lauf nach Großbeeren

Schild Straße nach Großbeeren

Gestern stand ein „Andreas V.-Marathonvorbereitung-Solidaritätslauf“ auf dem Programm: Da er am 22. Mai in Hamburg an den Start geht, sind jetzt verstärkt lange Läufe im Bereich 25-30 km angesagt, auf die wir anderen ihn natürlich begleiten. Zum ersten Mal seit langem sollte es deswegen mal wieder über Großbeeren gehen…

Läufer auf dem Weg nach Großbeeren

Nach dem heißen Berlin-Halbmarathon des vergangenen Wochenendes wollten Andreas V., Monika, Klaus und ich es aber auch nicht übertreiben und maximal 27 Kilometer unterwegs sein.

Turm in Großbeeren

Das  Wetter war sonnig kühl (13 Grad), wenn auch etwas windig – an der Bahnstrecke bei Diedersdorf und auf dem langen Straßenstück von Diedersdorf nach Großbeeren mussten wir gegen den Wind anlaufen. Am Gedenkturm für die Schlacht bei Großbeeren sind wir tatsächlich vor über eineinhalb Jahren zuletzt vorbeigelaufen.

Kirche in Großbeeren

Als wir im Ortskern an der schönen Kirche (nach einem Entwurf von Schinkel) vorbeiliefen, hatten wir schon fast 16 Kilometer hinter uns.

Läufer auf dem Weg zur Berliner Stadtgrenze

Nun, da wir bereits wieder Richtung Berlin liefen, kam der Wind nur noch von der Seite und wir konnten beim Laufen das sonnige Frühlingswetter genießen.

Läufer

Hatten wir zu Anfang unseres Laufs noch leicht gefroren, wurde es nun – vor allem in windstillen Momenten – ziemlich warm im Laufpullover.

Marienfelder Stadtrandsiedlung

Von weitem war nun die Skyline der Marienfelder Stadtrandsiedlung zu sehen, wir näherten uns jetzt der Berliner Stadtgrenze und unserer heutigen 21-km-Marke.

Herz auf Baum gesprüht

Am Rande der stillgelegten Straße auf der wir nun liefen, waren Bäume „verziert“ worden. Ein Herz für Läufer?

Am Stadtrand angekommen musste Klaus geradeaus weiter, während Andreas V., Monika und ich noch viereinhalb Kilometer mit Endbeschleunigung in Andreas’ Marathon-Renntempo und schneller (5:15-5:35 min/km) ranhängten. Monika hat uns zwei Andreasse bestimmt insgeheim verflucht, sich aber nichts anmerken lassen und wunderbar mitgehalten. Mit 25,5 km war der Lauf dann am Ende etwas kürzer als geplant, aber angesichts des Halbmarathons vor 6 Tagen – der uns noch leicht in den Knochen steckte – und der Endbeschleunigung hatten wir den „Andreas V.-Marathonvorbereitung-Solidaritätslauf“ wirklich bestens hinter uns gebracht.

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen