Happy rainday!

Veröffentlicht am 21.01.2008 | Kommentare deaktiviert für Happy rainday!

Laufen bei Regen durch die Felder
So habe ich mir meinen Geburtstagslauf nicht vorgestellt: Eigentlich wollte ich mit den anderen frühmorgens einen langen 20km-Lauf machen und im Rucksack eine Thermosflasche Glühwein und Kekse mitnehmen, um kurz auf den Tag anzustoßen. Aber es hatte in der Nacht schon unaufhörlich kräftig geregnet und auch in der Frühe um 7 Uhr sah es nicht sehr gut aus…

Immerhin regnete es nicht mehr so kräftig, und so gab es dann einen Becher Glühwein und Kekse an der Gartenpforte, als Monika und Hartmut vorbeikamen um mich abzuholen. Nicht ganz so wie ich das geplant hatte – es regnete noch dezent in die Glühwein-Becher – aber wir fanden es alle drei ganz nett. Beschwingt durch den Glühwein ging es dann auf die Strecke. Wir hatten beschlossen, die geplante Tour wetterbedingt etwas zu verkürzen und so ging es denn zum „Hexenhäuschen“.

Laufen bei Regen, Brille voller RegentropfenAn den stetig vor sich hinnieselnden Regen gewöhnt man sich beim Laufen schnell, zumindest wenn die Regenmenge nicht zu sehr über das Level „erhöhte Luftfeuchtigkeit“ steigt. Da ist das Wasser von unten, in Form einer voll getroffenen Pfütze, schon nerviger. Unsere Schuhe sahen nach dem kurzen aber matschigen Waldstück auf jeden Fall deutlich anders aus als noch zuvor auf dem asphaltierten ehemaligen Grenzstreifen. Für mich als Brillenträger ist Regen aber am nervigsten, wenn er beginnt, die Sicht stark zu beeinträchtigen, weil die Brillengläser zugeregnet sind. Da hat bei diesem Lauf nicht die Mütze und auch nicht das regelmäßige Wischen mit dem Papiertaschentuch geholfen, der Durchblick hielt nur jeweils wenige hundert Meter. Aber trotz der widrigen Verhältnisse war es doch ein netter Start in meinen Geburtstag und nach einer heißen Dusche fühlte ich mich doch glatt ein Jahr jünger ;-)

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Lauferfahrungen