Heute bin ich mit Klaus eine große Runde um Lichtenrade gelaufen, wobei uns Andreas V. auf dem Rad begleitet hat. Gegen Ende kam sogar ein wenig die Herbstsonne heraus und brachte die Bäume zum Leuchten. Aber zuvor hatten wir noch eine Entdeckung gemacht…
Nein, nicht den alten Stuhl, den jemand an der Gedenkstele für einen Mauertoten hingestellt hat. Aber an dieser Stelle im Süden ist „unser“ Berliner Mauerweg durch die Bahntrasse unterbrochen, und man muss erst über einen Trampelpfad und dann über kleine Kopfsteinpflasterstraßen bis zum nächsten Bahnübergang an der Wolziger Zeile. Lange war die Frage (und die Finanzierung) ungeklärt, wie hier der Berliner Mauerweg wieder geschlossen werden könnte.
Wo wir nun schon einmal da waren, sahen wir uns natürlich um, ob schon Anzeichen für eine Lösung zu sehen wären. Und tatsächlich entdeckte Andreas V. an der Bahntrasse eine Unterführung! Aus der Entfernung von den drei kurzsichtigen Herren kaum zu sehen, aber mit dem Zoom des Handys gut erkennbar. Das wäre natürlich prima, da freuen wir uns schon drauf! Fragt sich nur, warum im einzigen Artikel über diesen Engpass, den ich dazu finden konnte, von einer Brücke die Rede ist… Oder war das im Jahr 2022 ein Aprilscherz? (siehe Veröffentlichungs-Datum)