Von 100 Tagen Streak Running, dem Mauerweg-Lauf 2011 und den Halbmarathon-Betrügern

Veröffentlicht am 07.04.2010 | 2 Kommentare

Karte mit AbkürzungsstreckeAm heutigen Mittwoch, dem 7. April 2010 hat Andreas V. seine ersten 100 Tage Streak Running hinter sich. 100 Tage lang jeden Tag zu laufen ist eine tolle Leistung (nicht nur der Muskulatur, auch der Organisation des Alltags) zu der ich herzlich gratuliere! Weiter so, Andreas!

Eine zweite Meldung aus gegebenem Anlass: der Mauerweg-Lauf wird in diesem Jahr definitiv nicht wiederholt. Es ist aber eine Neuauflage dieses tollen Laufereignisses im Jahr 2011 angedacht. Der Termin muss allerdings noch ausgewählt werden. Er sollte auf jeden Fall nicht mit den 100 Meilen von Berlin kollidieren, dem Ultralauf auf dem Mauerweg.

Und zum Schluss noch etwas, was mich beim Berlin-Halbmarathon sehr geärgert hat und neulich beim „Drei-Höhen-Lauf“ mit Hartmut und Andreas V. noch einmal zur Sprache kam. Ich hatte nämlich während des Wettkampfs erstaunt zwischen Kilometer 8 und 9 zur Kenntnis nehmen müssen, dass es eine Menge meiner Mitläufer nicht so ganz ernst mit den Regeln nahmen: sie verließen am Kaiserdamm vor der Ecke Sophie-Charlotten-Straße einfach die offizielle Laufstrecke und kürzten quer durch den Park ab! Das ist nicht nur unsportlich sondern auch Betrug. Und es kann mich schon sehr ärgern, wenn ich daran denke, dass da so mancher hinterher stolz seine Zeit im Bekanntenkreis herumposaunt oder sich selber wegen der guten Platzierung auf die Schulter geklopft hat, der sich eigentlich etwas weiter hinten hätte wiederfinden müssen.

Wie es der Herdentrieb so will, waren es nicht vereinzelte Läufer, sondern wirklich Dutzende, die uns auf dem Kaiserdamm verließen und sich so gut 60 Meter ersparten. Bei 5:00 min/km macht das etwa 18 Sekunden erschummelten Vorsprungs aus. Hört sich gar nicht so viel an, bedeutet aber, dass jemand, der genauso schnell wie ich gelaufen ist, dadurch etwa 100 Plätze vor mir ins Ziel kam. Mein kleiner Rat an diese „schnellen“ Läufer: tut uns echten Halbmarathon-Läufern einen Gefallen und spart euch doch bitte beim nächsten Mal einfach die gesamte Strecke!

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

2 Kommentare zu “Von 100 Tagen Streak Running, dem Mauerweg-Lauf 2011 und den Halbmarathon-Betrügern”

  1. Brennr.de sagt:

    Das mit den Halbmarathon-Betrügern ist echt unglaublich! Erfolge erringt man auf ehrlicher Weise oder lässt es einfach bleiben. Tja, was kann man dagegen tun? Entweder eine Absperrung an solchen Stellen oder Kontrollmatten an der Ecke.

  2. webmaster@startblog-f.de sagt:

    Du hast vollkommen recht. Ich frag mich wirklich, warum Leute überhaupt an solch einem Event teilnehmen und dann vor aller Leute Augen eine Abkürzung nehmen.

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