Intervalltraining – Adrenalinkick am frühen Morgen

In die letzte Hälfte meiner Frühjahrs-Halbmarathon-Vorbereitung habe ich erstmalig ein wöchentliches Intervalltraining aufgenommen. Vorletzte Woche standen 3 x 2000m in 4:40 min/km auf dem Plan, letzte Woche wollte ich beim selben Tempo auf 4 x 2000m steigern, musste aber feststellen, dass ich mir da für die frühe Stunde (5:40 Uhr!) etwas zu viel vorgenommen hatte und beließ es bei drei Durchgängen.
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Alte Laufwege unheimlich neu

Jetzt, wo es morgens immer früher hell wird und die Temperaturen steigen, lag es nahe, so langsam mal wieder von den (beleuchteten) Winterstrecken auf die Sommerstrecken zu wechseln. Also verwunderte es nicht, dass Klaus beim heutigen Dienstagmorgen-Lauf vorschlug, doch mal wieder auf die Feldrunde abzubiegen. Hier waren wir jetzt mehrere Monate nicht gelaufen und waren entsprechend erstaunt, dass die Bäume am Rande des Laufwegs radikal zurückgeschnitten worden waren. Und wie wir da so liefen und uns über die neuen Ausblicke wunderten, entdeckte ich plötzlich, dass etwas entfernt von uns aus dem Gestrüpp ein Kreuz herausragte! Das mussten wir uns doch etwas genauer ansehen. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Erinnerungskreuz an einen Mauertoten handelte, von dem wir auf früheren Läufen bereits die offizielle Erinnerungsstele am Mauerweg gesehen hatten. Etwas makaber, ein Grabkreuz beim morgendlichen fröhlichen Laufen zu entdecken…
Langer Lauf in den Frühling

Nun ist er aber wirklich da, der Frühling! Heute haben Monika, Klaus, Hartmut und ich unseren langen Lauf zum Schloss Diedersdorf richtig genossen: Es war warm, hell und sonnig…
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Läufer-Frühlingsgefühle

Der Frühling kommt! Auf jeden Fall fühlte es sich heute morgen bei etwa 7 Grad schon sehr nach Winterende an, als ich mit Andreas II. und Klaus laufen war. Bei unserer Rückkehr war es bereits völlig hell, wenn auch bei leicht bedecktem Himmel. Dazu roch es nach dem nächtlichen Regen frühlingshaft frisch. Jetzt macht das Laufen wieder doppelt Spaß!
Ein langer Lauf mit Endbeschleunigung

Da es terminlich nicht anders möglich war, bin ich an diesem Wochenende alleine zu einem langen Lauf nach Diedersdorf aufgebrochen – mit Rückweg über den endlos langen Asphaltweg nach Birkholz.
Angeregt durch einen Artikel in der letzten Runner’s World wollte ich meine Halbmarathon-Vorbereitung etwas „aufpeppen“ und habe einen langen Lauf mit Endbeschleunigung gemacht. Konkret hieß das, dass ich 19 Kilometer im ruhigen Tempo von etwa 6:05-6:10 min/km gelaufen bin, um dann drei Kilometer mit 4:40 min/km zu laufen und den Lauf wiederum mit einem langsamen Kilometer abzuschließen. Bei -2,5 Grad und abschnittsweisem Gegenwind hatte es das Ganze wirklich in sich! Die schnellen drei Kilometer kamen mir nach den ersten 19 langsamen schon sehr schnell und heftig vor. Aber schön, wenn man es hinter sich hat…