Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Mit dem Fahrrad zur „Generalprobe“

Veröffentlicht am 24.08.2026 | 0 Kommentare

Läufergruppe um eine Läufer mit Zielzeit-Flagge von 1:45

Seit der ersten Augustwoche hatten sich bei mir Probleme angekündigt – erst ganz dezent in der Leistengegend und dann in Abständen wiederkehrend an der Achillessehne. Ich will da jetzt nicht wieder ins Detail gehen, Fakt ist: Die Probleme wurden in der vergangenen Woche so stark, dass eine Teilnahme am heutigen Halbmarathon in Steglitz („Die Generalprobe“) undenkbar wurde. Aber ich wollte unbedingt Lauftrainingspartner Klaus unterstützen und bin deshalb mit Monika an die Strecke gefahren, um ihn anzufeuern…

Läuferinnen und Läufer beim Halbmarathon

Als wir mit dem Fahrrad an die Strecke kamen – wie verabredet bei Kilometer 8,5 des Halbmarathons – war von Klaus noch nichts zu sehen.

Fröhlich lachend ankommender Läufer

Aber kurz darauf kam er schon angelaufen, gut bereits von weitem zu erkennen in seinem neongelben Shirt.

Läufer läuft weiter

Er machte einen sehr guten Eindruck und war nach zwei, drei gewechselten Worten auch schon wieder weg. Nun mussten wir beiden Supporter zusehen, dass wir mit den Rädern rechtzeitig zum nächsten vereinbarten Treffpunkt kamen.

Fahrrad an Straße auf der Läufer des Halbmarathons zu sehen sind

Da man dafür einen Umweg um die Laufstrecke fahren musste und wir am Ende von der fiesen Steigung der Schmitt-Ott-Straße überrascht wurden, kamen wir leider zu spät am Kilometerpunkt 12,5 an. Kein Klaus zu sehen.

Läufergruppe um Läufer mit 2:15-Flagge

Wir warteten noch etwas, aber spätestens als die 2:15-Stunden-Läufer durchkamen war klar, dass wir ihn verpasst haben mussten. Das Feld war hier sehr löcherig, so dass wir die Strecke kreuzen konnten, um die Abkürzung zu Kilometer 19,5 zu nehmen.

Läufer um läufer mit 1:45-Flagge auf dem Rücken

Kurz vor der Wendeschleife am Südwestkorso war die Straße für den Verkehr abgesperrt, aber ein sehr netter Polizist ließ uns mit den Fahrrädern durch.

Hände halten den Streckenplan und zeigen auf einen Streckenpunkt

Die kleine Pendelstrecke an dieser Stelle war für uns Zuschauer natürlich günstig, weil wir schon auf der Gegenfahrbahn das Läuferfeld „scannen“ konnten, bevor es dann wieder an uns vorbeilief. Aber Klaus kam und kam nicht. Waren wir zu früh oder er zu spät?

Läuferinnen und Läufer auf der anderen Seite der Straße

Schließlich entdeckten wir ihn aber auf der anderen Seite…

Einem ankommenden Läufer wird ein Getränk entgegen gehalten

… und wenig später war er dann bei uns. Er sah nach wie vor gut aus, …

Läufer entfernt sich wieder und läuft weiter

… setzte das Rennen dann nach einem kurzen Stop auch mit neuem Schwung fort und lief am Ende eine sehr viel bessere Zeit als zuvor geplant. Monika und ich hatten unsere Mission erfüllt und fuhren zufrieden zurück nach Marienfelde. Am Ende hatten wir 26 bzw. 27 Kilometer auf dem Tacho – auch ein bisschen Sport am Sonntagmorgen.

PS: Lustige Geschichte am Rande: An unserem letzten Wartepunkt entdeckte ich plötzlich Stocki im Läuferfeld und rief und winkte ihm zu. Leider schaffte ich es nicht mehr rechtzeitig, ein Foto von der Begegnung zu machen. Aber als ich dann am Abend des Lauftags meine Fotos für den Bericht sichtete, sah ich plötzlich, dass ich ihn zufälligerweise schon beim Warten am ersten Punkt fotografiert hatte (Foto 1), ohne es zu wissen! Sachen gibt’s…

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