
Mein zweiter langer Lauf im Rügen-Urlaub führte mich von Göhren aus bis ins Ostseebad Binz und wieder zurück. Bei wesentlich besserem Wetter machte ich mich um kurz vor halb sechs auf den Weg…

Auf der Promenade empfing mich ein wunderschöner Sonnenaufgang…

… und auch der kurze Blick zurück auf die Göhrener Seebrücke war ein Foto wert.

Ich lief die Bernsteinpromenade entlang Richtung Baabe…

… wo ich am Strand unbedingt noch ein Motiv festhalten musste, dass es bereits vor Jahren in einen startblog-f-Bericht geschafft hat.

Angekommen am Südstrand von Sellin entdeckte ich ein ungewöhnliches Angebot: Matjes auf Pflaumenmus im Brötchen bot ein Ausflugslokal an. Uhh!

Die 20%-Steigung bin ich dieses Mal komplett gegangen, ich hatte schließlich noch etliche Kilometer vor mir. Ein Blick zurück auf den Strand…

… und dann nahm ich nicht den Hochuferweg (nach rechts) sondern lief durch den Ort (geradeaus). Im Vorbeilaufen fiel mir ein interessanter Vorgarten mit Figuren und Metallarbeiten auf.

Im Ortszentrum gab es dann Bäderarchitektur in der Morgensonne zu bestaunen…

… bevor es wieder durch den Wald ging.

Da ich mir die Strecke vorab wild „zusamengeklickt“ hatte, war ich hier meist auf Wegen unterwegs, die ich bisher nicht kannte – und die waren oft ziemlich unscheinbar und schmal.

Bald kam ich an eine größere Waldkreuzung, auf der mir die Schilder bestätigten, dass ich in der richtigen Richtung unterwegs war – „Binz Seebrücke“.

Die nun folgenden Plattenwege kannte ich von früheren Läufen nach Binz. Nicht so einfach zu laufen: Wenn man nicht auf den schmalen Betonflächen aufsetzte, drohte der Fuß leicht in die Lücken umzuknicken.

Dagegen waren die breiteren Wege mit festem Erdboden, die darauf folgten, richtig erholsam…

… bevor es dann erneut sehr schmal wurde. So lief ich kilometerweit einsam durch den Wald…

… bis ich hinter der Kirche in Binz wieder herauskam.

Nach einem kurzen Abstecher zum Schmachter See…

… lief ich durch die Hauptstraße, auf der zu dieser Zeit nur vereinzelte frühe Brötchenkäufer unterwegs waren, …

… bis an die Seebrücke von Binz.

Nach fast 400 Metern Seebrücke war ich am äußersten Ende meiner Strecke angelangt…

… und konnte nach kurzer Verschnaufpause den Rückweg mit leicht anderer Streckenführung antreten.

Zuerst lief ich links die Strandpromenade entlang…

… an der beeindruckende weiße Bäder-Villen stehen.

Auf der Villa Sirene entdeckte ich sogar eine große Sirenen-Skulptur auf dem Dach.

Weitere Entdeckungen: Ein Gedenkstein „Ostseebad Binz 1884“…

… und der Müther-Turm, der 1982 als Rettungsturm erbaut wurde und heute als Außenstelle des Standesamts dient.

Am Ende der Strandpromenade erreichte ich schließlich das Ende des Binzer Strands…

… und musste weit mehr als hundert Stufen zum Hochuferweg hinaufsteigen…

… wo mich eine friedliche Wald-Sonnen-Stimmung empfing.

Tja, und nun ging es all die Kilometer wieder zurück! Zur Abwechslung aber auf anderer Strecke.

Irgendwann stieß ich an die Strecke der Schmalspurbahn des Rasenden Rolands…

… von der ich am Bahnhof Sellin West wieder abbog, die Kopfsteinpflaster-Straße hinunter…

… in den Ort und bis an den Selliner Hafen.

Dort gab es Skulpturen zu sehen, die typische Badegäste – wie diesen Jungen mit Hund – darstellen.

Auch am Ende des Stegs mit dem Ausflugsschiff stand eine Skulptur und sah auf den See hinaus.

Parallel zur Straße und den Gleisen des Rasenden Rolands lief ich nun Richtung Baabe. Immer geradeaus…

… bis zum Mönchguter Tor, hinter dem schon bald der Bahnhof und die Strandstraße des Ostseebads Baabe kamen.

Auf dem idyllischen Mittelstreifen der Strandstraße…

… kam ich bis an den Strand (Wasser- und Luft-Temperatur wurden beide mit 18 Grad angezeigt).

Auf der Bernsteinpromenade warfen die Kiefern dekorative Schattenmuster…

… und schon bald konnte ich die Seebrücke Göhren sehen. Nicht mehr weit und ich hatte es geschafft.

Auch hier nochmal bis zum Ende der Seebrücke und wieder zurück und meine 26 Lauf-Kilometer waren voll. Ende des Laufs, Dusche, Frühstück, Urlaub!
