Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Langsam wieder laufen lernen

Veröffentlicht am 22.04.2022 | 0 Kommentare

Sonnenaufgang in den Fenstern eines Bürogebäudes, dessen Fassade gerade demontiert wird

Gut, laufen lernen muss ich jetzt nicht, aber doch Meter für Meter mich wieder daran gewöhnen. Nach 3 Wochen Laufpause ist von der damaligen Trainingsform nicht mehr viel zu spüren. Das zeigt mir auch der Puls, der aktuell bei Wiedereinstiegs-Tempo 6:30 min/km so hoch ist, wie vor Wochen noch bei 6:00 min/km. Über 2,5 km, 4 km und 5,5 km habe ich mich in den vergangenen Tagen herangetastet und konnte heute zur allgemeinen Freude wieder mit Andreas V. und Klaus eine ruhige 8-km-Feldrunde laufen. Der Hals ist noch etwas rauh und die Atmung noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber beim Laufen fühle ich mich wohl. Jetzt heißt es, sich wieder langsam an alte Umfänge und Tempi heranzutrainieren, ohne es zu übertreiben. In den Scheiben des Selux-Gebäudes, das nun anscheinend doch entkernt wird, spiegelte sich der Sonnenaufgang – schön, dass ich ihn wieder laufend mit Freunden begrüßen kann.

Anmeldung beim Berlin-Marathon – damit muss man rechnen

Veröffentlicht am 16.04.2022 | 1 Kommentar

Formeln auf Tafel

Wenn man einen Blog schreibt, gibt es hin und wieder wahre Glücksmomente. Neben normalen Kommentaren kommen nämlich manchmal auch Rückmeldungen, die man so nicht erwartet hat. Anfang April bekam ich eine lange E-Mail zu meinem Artikel „Berlin-Marathon – Wie viel Glück braucht man, um einen Startplatz zu bekommen?“ aus dem Jahr 2014. Damals hatte ich mich darüber ausgelassen, wie unwahrscheinlich es durch das eingeführte Losverfahren sei, jemals in den Jubilee-Club (für 10 erfolgreiche Teilnahmen) zu kommen. Meine im Artikel angestellten  rudimentären Wahrscheinlichkeitsrechnungen hat Marcel nun in seiner E-Mail an mich so ausführlich und präzise korrigiert und ergänzt, dass ich völlig geflasht war und sie nun unbedingt an dieser Stelle wiedergeben muss…
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Den Laufgott zum Lachen bringen

Veröffentlicht am 09.04.2022 | 2 Kommentare

Trainingsaufzeichnungen

„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen.“ (Blaise Pascal) War schon immer eines meiner Lieblingszitate. Leider gilt es auch für den Laufgott und die Laufpläne. In den letzten Jahren hatte ich häufiger mal das Pech, dass mich am Ende einer guten Trainingsphase eine Laufverletzung zur Laufpause zwang und ich so zum geplanten Wettkampf nur mit reduzierten Kräften antreten konnte. In diesem Frühjahr habe ich mit Klaus gut und ambitioniert trainiert, voller Vorfreude, mal wieder an alte Leistungen anknüpfen zu können. Und nun hat mich vor zwei Wochen das große C erwischt: Corona, Quarantäne, Laufpause! Glücklicherweise verlief alles glimpflich, aber noch jetzt merke ich, dass die Atmung noch nicht wieder einwandfrei hergestellt ist, an Laufen ist noch nicht zu denken. Trainingsform futsch, Drittelmarathon abgesagt, der Laufgott lacht.

Vahr, Vahr away laufen

Veröffentlicht am 21.03.2022 | Kommentare deaktiviert für Vahr, Vahr away laufen

Läuferin kurz vor einer Holzbrücke

Am Wochenende hatte ich Gelegenheit, mit Marie in meiner alten Heimat Bremen um den Vahrer See zu laufen. Im Stadtteil Vahr habe ich viele Jahre meines Lebens verbracht, so dass es auch ein kleiner Erinnerungslauf wurde…
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Größere Gruppe, schnellerer Lauf

Veröffentlicht am 14.03.2022 | Kommentare deaktiviert für Größere Gruppe, schnellerer Lauf

Fünf dunkle Läufer*innen-Silhouetten vor der aufgehenden Morgensonne

Sieben – so viele waren wir beim Sonntagslauf lange nicht mehr. Zumindest beim Start, denn da Klaus nach ein paar Kilometern abbiegen musste, waren es dann nur noch sechs (Andreas V., Eyyüp, Hartmut, Markus, Lara und ich), die dem Sonnenaufgang entgegen liefen. Dank „Zugpferd“ Hartmut darüber hinaus ein ganzes Stück schneller als sonst.

Läuferin und Läufer laufen eine Steigung auf einem gepflasterten Weg hinauf

Und kurz nachdem wir zum Ende hin Andreas V. und Eyyüp verabschiedet hatten, bog er spontan auch noch ab, um mit uns den „Berg“ im Freizeitpark Marienfelde hinauf zu laufen. Man gönnt sich ja sonst nichts – aber Spaß gemacht hat es schon ;-)