Ein Drei-Höhen-Lauf durch Tempelhof

Der Rennsteiglauf-Halbmarathon rückt näher und so langsam kommt die Erkenntnis durch, dass wir Berliner Ebenenläufer uns ein wenig auf das anspruchsvollere Terrain vorbereiten sollten. Andreas V. hatte daher für unseren heutigen Lauf eine Strecke ausgearbeitet, die ihn, Hartmut und mich gleich über drei Tempelhofer „Berge“ (oder sagen wir lieber „Höhen“) führte…
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Vom Laufen auf dem Mond, dem dreifachen Andreas und Schwanensee

„Giant steps are what you take,
walking on the moon“ Der Song von Police ging mir spontan nach den ersten Metern in den neuen Laufschuhen (Supernova Sequence, Nachfolger meiner Supernova Control) durch den Kopf. Die Dämpfung meiner bisherigen Laufschuhe scheint doch deutlicher runter zu sein, als gedacht, denn es lief sich spürbar besser auf der heutigen Karfreitagsrunde mit Hartmut, Andreas II. und Andreas V. Ein dreifacher Andreas ist übrigens nicht annäherungsweise so anspruchsvoll wie ein dreifacher Axel und so kam Hartmut erwartungsgemäß ganz gut zurecht mit der Situation. Außer uns waren um diese Zeit am Feiertag nur sehr wenige Leute unterwegs und auch zwei Schwäne am Ufer des Sees im Freizeitpark Marienfelde ließen sich durch vier plaudernde Läufer nicht stören…
Frühjahrsmüde? Frühmorgenmüde? Laufmüde?
Nachdem ich gestern bereits mit noch schweren Halbmarathon-Beinen mit Andreas II. und Hartmut eine kurze lockere Runde gelaufen bin, war ich heute in der Frühe alleine auf einer schnelleren Runde unterwegs. So ganz entspannt fühlten sich die Beine immer noch nicht an, aber mit den positiven Gedanken an den erfolgreichen Berlin-Halbmarathon und dem Soundtrack von Dutzenden zwitschernden Vögeln in der Luft verflog die Anfangs-Müdigkeit rasch – und den Ratschlag auf dem Plakat („Müde? Iss doch Wurst“), an dem ich auf dem Rückweg vorbeikam, hatte ich nach den schnellen Kilometern wirklich nicht mehr nötig…
30. Berliner Halbmarathon am 28.03.2010

Heute fand unser erster Wettkampf des Frühjahrs 2010 statt, der Berlin-Halbmarathon 2010. 19.670 Teilnehmer zählten die Veranstalter auf dem Kurs durch die Berliner Innenstadt und ein Teil davon waren wir: Monika, Klaus, Jürgen, Hartmut, Andreas V. , Bodo und ich. Sylvia und Andreas III. sind ebenfalls gelaufen, aber leider haben wir sie nicht gesehen. Ich hatte nicht übermäßig ehrgeizige Ziele, aber einen Plan. Und am Ende musste ich überrascht und glücklich feststellen: so souverän bin ich noch nie nach der eigenen Renneinteilung gelaufen…
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Der Frühling, die Grundsätze und der Halbmarathon

Es wird Frühling und so kommt es, dass wir Freitagsfrüh-Läufer Klaus, Andreas II. und ich nun bereits die Sonne sehen, wenn wir loslaufen. Gestern waren wir übrigens zum letzten Mal in diesem Frühjahr in langer Hose unterwegs: Sonntag beim Halbmarathon wird selbstverständlich in kurz gelaufen, und wie lautet Klaus’ eherner Grundsatz: Einmal kurz, immer kurz!
Was die Grundsätze angeht, habe ich mir ja vorgenommen, bei Wettkämpfen nicht mehr am Limit zu laufen und so sieht meine Renneinteilung für den Halbmarathon – trotz sehr guter Vorbereitung im Winter – eher defensiv aus: Bewusst ruhig starten, dann ab Kilometer 3 oder 4 so langsam Fahrt aufnehmen und gucken, ob es mit den gewohnten 5:00 min/km über den Hauptteil der Strecke gut läuft. Wäre schön, wenn ich zum Schluss noch Reserven hätte, denn die Zielgerade ist dieses Mal eine lange Steigung zur Brücke hoch!