Es lebe der laufjournalistische Superlativ
Ich habe gerade die frisch erschienene Mai-Ausgabe meines Lieblings-Läufermagazins vom Kiosk geholt und konnte mal wieder über den Titel staunen: Wie bereits in meinem kleinen Laufmagazin-Test angedeutet, gleichen die Überschriften immer mehr denen der Bildzeitung.
So kündigt das größte Laufmagazin der Welt in der allerdicksten Ausgabe aller Zeiten nicht nur an, wie wir alle schneller fit werden und somit unseren schnellsten Wettkampf bestreiten, sondern gibt auch Antwort auf die 7 intimsten Läuferinnen-Fragen und die eine einzige wichtige Läufer-Frage „Wer ist die schönste Läuferin der Welt“? Aber auch für die Ernährungsbewussten unter uns gibt es journalistische Leckerlis: „Die Fett-Lüge“ und „100 Pfund weniger …dank klugem Laufprogramm“ steht in fetten (!) Buchstaben neben der, natürlich superschlanken, schnellsten Frau der Welt.
Liebe Runner’s World, innen drin seid ihr doch ganz informativ, geht es auf dem Titel nicht eine Nummer kleiner? Oder arbeitet ihr nach dem Motto „Wer viel läuft darf auch dick auftragen“?
Mein Projekt für den Mai: Die XT Wings Challenge
So langsam nimmt ein spannendes Projekt Gestalt an: vor etwa 3 Wochen bin ich angemailt worden, ob ich als Lauf-Blogger Lust hätte, an einer Laufaktion von Salomon und Nokia teilzunehmen. Und nachdem mir meine Laufkumpane morgens in der Frühe vehement die anti-kapitalistischen Bedenken ausgeredet hatten, habe ich zugesagt. Heute ist nun die offizielle Website zur XT Wings Challenge online gegangen und ich bin – als einer von 4 ausgewählten deutschen Lauf-Bloggern – dabei. Was es mit der Aktion auf sich hat, wie alles abläuft und was ich dabei erlebe werde ich in den nächsten Tagen und Wochen hier berichten. Es wird auf jeden Fall eine aufregende Sache…
Läufer, der Frühling kommt!

Gestern haben Klaus, Hartmut und ich einen langen Lauf bei schönstem (Vor-)Frühlingswetter gemacht. Eine wunderschöne Strecke – der „Diedersdorf-Rundkurs“ – bei Sonnenschein und Vogelgezwitscher.
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Der Halbmarathon in der Analyse
Nun, es ist kein großes Geheimnis, dass ich mit meinem Ergebnis beim 28. Berliner Halbmarathon nicht so ganz zufrieden war. Ich hatte schon auf eine Zeit um 1:45 Std. gehofft, wie ich sie 2006 im Frühjahr mit Klaus gelaufen war. Neben der Tatsache, dass ich auf den ersten Kilometern etwa 2 Minuten im Getümmel verloren hatte, war einfach am Ende auch ehrlicherweise nicht mehr so viel Kraft da, was dann weitere Minuten gekostet hat. Das Wetter war gut, woran lag es also dann? Ein Blick in mein Lauftagebuch gibt eine recht deutliche Erklärung…
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28. Berliner Halbmarathon am 06.04.2008

Hartmut, Monika und ich nach dem Halbmarathon fast so fit wie davor…
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