Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Regen-Lauf auf Rügen: Von Göhren zum Jagdschloss Granitz und zurück

Veröffentlicht am 17.07.2026 | 0 Kommentare

Blick auf die Seebrücke bei Sonnenaufgang

Das habe ich bisher nicht so oft bei meinen Urlaubs-Läufen auf Rügen erlebt: Regen. Nieseliger, beharrlicher Regen! Aber es standen 23 Kilometer auf dem Plan, die Strecke war längst zurechtgeklickt und ich war extra vor 5 Uhr aufgestanden (an einem Sonntag! im Urlaub!) – also los…

Regennasse Promenade

Das gewohnte Stück auf der Bernsteinpromenade über Baabe…

Außengastronomie mit Steigung zum Hochufer

… und die Steigung bei Sellin hinauf.

Kirche im Wald

Vorbei an der Kirche im Wald…

Seebrücke von Sellin am frühen Morgen

… und direkt an die Seebrücke Sellin.

Baustelle an der Strandstraße mit zerfleddertem Bauzaun

Hier wollte ich eigentlich am Ufer weiterlaufen, aber wegen einer Baustelle musste ich einen kleinen Umweg durch den Ort machen.

Schmaler Waldpfad

Nun ging es im Wald auf und ab…

Herausstehende Baumwurzeln auf Waldweg

… und über Baumwurzeln…

Bank an einem Aussichtspunkt am Hochufer

… am Hochufer entlang…

Wegweiser Schwarzer See, Sellin, Binz

… bis ich zu der Stelle kam, an der ich zum Schwarzen See abbiegen musste. Inzwischen war ich vom Regen so durchnässt, dass ich sowohl meine Brille als auch das Handy nicht mehr trockenwischen konnte. Es ging also halbblind und ohne Navigation weiter.

Regennasser Holzsteg am Schwarzen See

Den Schwarzen See habe ich immerhin gefunden.

Wegweiser Jagdschloss Granitz und Finnischer Krieger

Läuferisch war alles ok, der Regen war mir auch relativ egal, aber dass ich nicht richtig sehen und auch das Smartphone nicht mehr richtig benutzen konnte, war schon sehr nervig. So klar wie die Fotos aussehen, habe ich meine Umwelt auf jeden Fall nicht wahrgenommen.

Waldweg im Regen

Weiter ging es auf den Wegen durch den Wald…

Völlig durchnässter Läufer mit Mütze

… mit einem kurzen Selfie zwischendurch…

Jagdschloss Granitz

… und dann war ich am Ziel: Jagdschloss Granitz!

Schwarze Hunde-Skulptur vor dem Schloss

Wer meine Berichte von früheren Läufen kennt, weiß, dass es hinauf zum Schloss so einige Höhenmeter sind. Nach einer kurzen Verschnaufpause…

Gepflasterter Weg durch den Wald

… ging es also für mich wieder hinab…

Waldweg im Regen mit tiefhängenden Ästen

… durch den Wald.

Wegweiser in drei Richtungen: Binz, Jagdschloss Granitz und Sellin

Auf dem Hinweg hatte ich mit meiner eingeschränkten Sicht vergeblich Ausschau nach dem „Grab des Finnischen Kriegers“ gehalten. Nun wollte ich es auf dem Rückweg noch einmal versuchen.

Waldweg mit leuchtend nassgrünem Farn an der Seite

Irgendwo hier musste es doch sein (hatte ich schließlich bereits in vergangenen Jahren gesehen)!

Schwarzes Metall-Grabschild „Hier ruht ein Finnischer Krieger“

Ah, versteckt unter Bäumen und Sträuchern entdeckte ich endlich das Grab des Finnen, der 1806 hier mit den Schweden gegen die Franzosen kämpfte und am Ende einer Krankheit erlag.

Gefällte Bäume am Wegrand

So langsam wurde nun das Wetter besser, der Regen hörte auf und die ersten Sonnenstrahlen blitzten durch die Bäume.

Weißes Gebäude, davor Wegweiser zur Kurverwaltung und zur Seebrücke

Ich erreichte den Ortsrand von Sellin…

Einfacher Plattenweg neben einer Straße

… und konnte glücklicherweise wieder mein getrocknetes Handy benutzen…

Gelber Rosenstrauch vor einer Frauen-Skulptur

… um die geplante Strecke durch die Straßen zu navigieren.

Bäderarchitektur an der Wilhelmstraße in Sellin

Ich kam wieder bei der Wilhelmstraße heraus, die mich – vorbei an schöner Bäderarchitektur – …

Treppenaufgang an der Strandstraße

… zur Seebrücke führte. Hier bog ich rechts ab…

Schilder Hochuferwanderweg nach Baabe

… auf den Hochuferwanderweg nach Baabe.

Sandweg am Hochufer

Die Beine waren bereits ein wenig müde, aber nun ging es noch einmal…

Blick über den Rand des Hochufers auf die Ostsee

… entlang der Küste…

Sandige Treppe mit Holzgeländer

… rauf und runter…

Schmaler Waldweg durch die enge grüne Vegetation

… durch den Wald.

Warnschild 20% Gefälle, Radfahrer absteigen

Am Ende des Hochuferwegs hatte ich dann nur noch die finalen 4-5 Kilometer vor mir: Zuerst runter zum Selliner Südstrand…

Bernsteinpromenade mit gepflastertem Wort „BAABE“

… und dann über Baabe…

Nasse Bernsteinpromenade mit blick auf die Seebrücke von Göhren

… auf der Bernsteinpromenade…

Promenade in Göhren mit Geschäften

… zurück nach Göhren, wo ich fast trocken – und rechtzeitig zum Frühstück – wieder ankam!

Karte mit Strecke zum Jagdschloss Granitz und zurück nach Göhren

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