Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Etwas zu engagiert ins neue Laufjahr gestartet

Veröffentlicht am 25.01.2011 | 2 Kommentare

Grafik Laufpensum

Ob es nun an der neuen Laufuhr liegt, an der schneefreien Zeit oder dem Beginn der Halbmarathon-Vorbereitung… keine Ahnung. Auf jeden Fall macht mir das Laufen in den letzten Wochen sehr viel Spaß und ich bin engagiert dabei. Offensichtlich etwas zu engagiert, denn bereits nach unserem 28-km-Lauf vor 10 Tagen tat mir anschließend der rechte Spann weh (was sich im Laufe der Woche dann beruhigte), und nach dem langen Lauf des vergangenen Wochenendes über 24 km spüre ich nun erneut ein unangenehmes Ziehen auf dem Fuß. Ich habe wohl vor lauter Übermut die Umfänge und Intensitäten zu schnell gesteigert. Jetzt ist erst einmal eine Regenerations-Laufwoche mit stark vermindertem Umfang auf dem Plan, und dann geht es mit etwas weniger Kilometern und deutlich mehr Hirn weiter…

Das Laufjahr 2011 fängt gut an – Diedersdorf mal anders herum

Veröffentlicht am 23.01.2011 | 2 Kommentare

Läufer auf Weg

Schilder Diedersdorf und BirkholzErst die zweite Vorbereitungswoche für den Berlin-Halbmarathon und schon der zweite lange Lauf über 20 km und mehr – das Jahr fängt gut an! Heute sind Monika, Klaus, Hartmut, Andreas V. und ich zur Abwechslung einmal eine bekannte Strecke in entgegengesetzter Richtung gelaufen. Mal wieder erstaunlich, wie ungewohnt und neu dann alles aussieht (wirklich ein Tipp für alle, denen die „Hausstrecken“ zu langweilig werden). Über Birkholz ging es bis nach Diedersdorf und dann über Mahlow wieder zurück. Das Wetter war mit 1 Grad, leichtem Wind und Bewölkung nicht wunderschön, aber gut zu laufen. Am Ende hatten wir dann alle – je nach Startposition – zwischen 20 und 24 Kilometer auf der Uhr…

Ein Schwellenlauf macht mit dem Garmin Forerunner sogar Spaß

Veröffentlicht am 20.01.2011 | 4 Kommentare

Laufuhr Garmin Forerunner 305

Nun bin auch ich seit Ende des vergangenen Jahres stolzer Besitzer einer GPS-Laufuhr – Garmin Forerunner 305 – und habe seitdem tatsächlich noch mehr Spaß am Laufen! Abgesehen von der Entfernungsmessung gefällt mir natürlich besonders die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit. Einmal in der Woche aber, wenn ich morgens zu einem Lauf an der Individuellen Anaeroben Schwelle (IANS) starte, benutze ich den Puls-Brustgurt und lasse mir statt der Minuten pro Kilometer die Herzfrequenz anzeigen, um im optimalen Bereich der IANS zu bleiben.

Heute stand folgendes auf dem Programm: 2 km ruhig einlaufen, dann 30 Minuten an der IANS laufen (bei mir etwa Puls 143-145) und abschließend noch einmal 10 Minuten auslaufen. Anstrengend, macht aber mit der Laufuhr richtig Spaß! Zumal ich nachher am Rechner noch alles auswerten und anzeigen lassen kann. Aber das ist ein anderes Thema, über das ich berichten werde, wenn ein Monat voller aufgezeichneter Läufe beisammen ist…

Langer Lauf zum Flughafen Schönefeld

Veröffentlicht am 17.01.2011 | 2 Kommentare

Läufer und Flugzeug

Gestern hat Andreas V. uns – Monika, Klaus und mir – mal wieder eine neue Strecke gezeigt. Von Marienfelde ging es über Großziethen und Rudow zum Flughafen Schönefeld und von dort über Waßmannsdorf und Kleinziethen wieder zurück. Immerhin 28 Kilometer. Nicht schlecht für die zweite Januar-Laufwoche…
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Nur für wasserfeste Läufer: sich regen im Regen

Veröffentlicht am 14.01.2011 | 4 Kommentare

Dunkle Straßen im Regen

Nicht viel zu sehen auf dem Foto, oder? Genauso erging es aber auch Andreas II. und mir auf diesem freitäglichen Frühmorgen-Lauf… Zuerst waren die Bedingungen ja noch ganz gut, die Straßen beleuchtet, die Wege frei und das Wetter ganz passabel. Bei „frühlingshaften“ 9-10 Grad hatte ich sogar auf eine Kleidungsschicht verzichtet. Aber wir wussten schon, warum wir beide trotz Mützenabneigung Caps aufhatten, denn nach etwa 2 Kilometern wurde es langsam ungemütlich. Die Strecke führte uns über spärlich bis gar nicht beleuchtete Wege, es gab häufiger sauglatte Eisflächen-Reste und zudem regnete es immer kräftiger (Auftritt: Caps!).

Am Diedersdorfer Weg angekommen mussten wir sogar ein paar Dutzend Meter gehen, da auf dem Eis in der Dunkelheit an Laufen nicht zu denken war. Und schließlich kam der Streckenabschnitt mit der Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder in den mit großen Pfützen gefüllten Autospuren herumpatschen oder auf den Eiskrusten dazwischen einen Sturz riskieren – wir entschieden uns für nasse Füße. Nach einem halben Kilometer war aber auch das überstanden und wir liefen entspannt im unaufhörlich nieselnden Regen nach Hause…