Back-to-back im Marathon-Lauftraining – Chance oder Risiko?

Eher aus Termingründen hat sich bei mir in den letzten Laufwochen der Marathon-Vorbereitung ergeben, dass ich am Samstag einen Tempodauerlauf gemacht habe und gleich am Sonntag ein langer Lauf über 30 km auf dem Trainingsplan stand. Bei Ultraläufern ist solch ein „back-to-back“-Training durchaus üblich, wie mir damals die Ultraläuferin Anna Hughes im Interview erklärte.
Allerdings wird dort eher zwei Mal lang und langsam hintereinander gelaufen (z.B. 3 Stunden am Samstag und 2 Stunden am Sonntag), um die körperliche und geistige Ermüdung eines Ultralaufs zu simulieren. Meine Samstageinheit war dagegen bisher ein bis eineinhalb Stunden lang, wurde aber als Tempodauerlauf mit einer Geschwindigkeit von 5:00 bis 5:10 min/km gelaufen.
Die Frage ist nun, ob das in einem Leistungsschub resultiert oder nur die Verletzungsgefahr unnötig steigt. Bisher scheint es mir gut zu tun (keine Wehwehchen), zumal ich nach wie vor darauf achte, alle drei Trainingswochen eine Regenerationswoche mit verringertem Pensum einzulegen…
Ein langer Lauf in Bremen – einmal Achim und zurück

Und wieder ein langer Lauf in der Marathon-Vorbereitung: Am vergangenen Sonntag bin ich zum Abschluss meiner Bremen-Laufwoche von Bremen-Osterholz über Bollen und Bierden bis nach Achim und wieder zurück gelaufen. Eine Strecke, die ich bereits fast exakt vor drei Jahren – damals aber bei „richtigem“ Sommerwetter – gelaufen bin…
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Erfolgreiche Laufwoche in Bremen

Das Wetter lässt ja in diesem Sommer 2011 sehr zu wünschen übrig, aber bei meinem Heimatbesuch in Bremen hatte ich Glück und lief zufälligerweise morgens immer außerhalb der „Regenzeit“. Und so wurde es eine Urlaubswoche, in der ich neben vielen Ausflügen mit meiner Familie auch konsequent im Plan meiner Marathon-Vorbereitung bleiben konnte…
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Das soll der Sommer 2011 sein? Langer Lauf bei trübem Wetter nach Schönefeld

Am vergangenen Sonntag sind Monika, Klaus, Andreas V., Hartmut und ich zu einem langen Lauf in Richtung Flughafen Schönefeld gestartet. Nach den unaufhörlichen Regenfällen der Vortage hatten wir schon mit drei feuchtfröhlichen Stunden im Regen gerechnet, hatten aber „Glück“: nur erhöhte Luftfeuchtigkeit, triste Bewölkung und leichter Nebel über der Landschaft. Schöner Lauf-Sommer 2011…
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Tempodauerlauf mit Pfützenslalom im Regen

Da es meinem Oberschenkel wieder bestens geht, kam ich bei der Frage „Läufst du eigentlich morgen früh?“ meiner Frau gestern abend doch kurz ins Grübeln. Warum eigentlich nicht, dachte ich mir und plante wegen des am Mittwoch ausgefallenen Intervalltrainings einen Tempodauerlauf ein. Nur, als ich heute aufstand, regnete es in Strömen! Ich bin dann trotzdem los und habe mich durchgekämpft. Stetiger Regen von oben, Slalom um die vielen Pfützen, die oft den Weg versperrten, und nasse Büsche, deren herabhängende Zweige ich oft streifte, um an den Wasserlachen vorbei zu kommen.
Am heftigsten waren die fast 800 Meter durch den Wald, die eher einem deftigen Crosslauf glichen, so schlammig wie der Boden am Rande der Pfützen war, die ich halsbrecherisch umkurven musste. Gegen Ende lief ich oft genug einfach durch die Pfützen, war ohnehin egal, denn nasser als bis auf die Haut geht ja nicht. Und kurz bevor ich wieder zuhause war, gab es dann auch noch ein komplettes Fußbad: Beim Versuch, am Rand einer riesengroßen Pfütze entlang zu laufen, war ich plötzlich mit den ganzen Laufschuhen bis an die Knöchel im Wasser! Was einem wahrscheinlich wieder keiner glaubt, der solche Läufe nicht bereits selber gemacht hat, ist, dass ich klitschenass aber rundum zufrieden und bester Stimmung zuhause ankam…