Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Laufpause und Fahrradbegleitung im Marathontraining

Veröffentlicht am 06.09.2026 | 0 Kommentare

Läufer und Fahrradbegleiter

Seit ich gegen Ende August wegen Problemen mit meinem linken Bein (mehr dazu unten) aus dem gemeinsamen Marathontraining ausgestiegen bin, habe ich Klaus zumindest mehrfach mit dem Fahrrad auf seinen Trainingsläufen begleitet. Nun habe ich ein paar kurze Reha-Läufe hinter mir, aber für den Wiedereinstieg reicht es noch nicht. Heute ging es noch einmal als Radbegleiter auf den letzten langen Lauf, bevor Klaus ins Tapering übergeht…

Historische Treidellok in einem Glashaus

Zuerst ging es nach Lichterfelde an den Teltowkanal, wo wir uns bei einem kurzen Stop die historische Treidellokomotive ansahen.

Läufer und Lilienthal-Denkmal in einem Park

Weiter führte uns unser Weg durch den kleinen Park der Eduard-Spranger-Promenade mit dem Lilienthal-Denkmal.

Läufer auf einem Weg im Gewerbegebiet

Vom Ostpreußendamm bogen wir kurz ab, da Klaus mir den hiesigen Kieser-Standort zeigen wollte.

Läufer und großes weißes Gebäude mit Säulenportal

Später kamen wir am Beethoven-Gymnasium in Lankwitz vorbei…

Läufer auf einem schmalen gepflasterten Weg zwischen Büschen und Birken läuft der Sonne entgegen

… bevor es immer weiter geradeaus über die Malteserstraße und den Diedersdorfer Weg Richtung Andreas V. ging.

Nur dass dieses Mal nicht Andreas V. mit dem Fahrrad auf uns wartete, um mich als Begleiter von Klaus abzulösen, sondern Monika.

Laufpause? Warum denn schon wieder eine Laufverletzung?

Ja, das wüsste ich auch gerne – viel lieber wäre ich mit Klaus gelaufen. Aber wie in den zwei Jahren zuvor, wo ich jeweils im Herbst wegen diverser Laufbeschwerden mehrere Wochen bis Monate aussetzen musste, hat es mich auch jetzt wieder erwischt. Nur dieses Mal wesentlich früher, mitten im Marathontraining.

Irgendwie ist der „Laufapparat“ des gesamten linken Beins betroffen: Gestartet war es mit deutlichem Ziehen in den Adduktoren, dann meldeten sich Achillessehne und die Sehne innen am Knöchel, schließlich auch das Knie. Alles schön abwechselnd und mal mehr, mal weniger stark. Erstaunlicherweise auch häufig nur sehr dezent beim Laufen selber, dann aber später mit Verzögerung im Alltag sehr deutlich.

Der wechselnde Ort der Probleme liegt vermutlich an der Schonhaltung, die man unwillkürlich einnimmt, wenn es irgendwo zwickt. Als Ursache insgesamt gehe ich von Überlastung aus. Zwar hatten wir das Marathon-Trainingsprogramm bereits in Umfang und Intensität gegenüber den Vorjahren reduziert, aber leider auch die Abfolge der Ruhetage.

Aus Termingründen folgte nach dem Lauf am Dienstag und der intensiven Einheit am Mittwoch nun auch noch am Donnerstag ein Lauf. Das war – zumindest für mich – offensichtlich zu viel. Denn wie im Artikel „Laufen im Alter“ der Runner’s World gut erklärt, braucht man mit fortschreitendem Alter mehr Ruhetage, da die Erholungsprozesse einfach länger dauern. Es wäre zukünftig also sinnvoll, nach Tempoeinheiten sowie nach dem langen Lauf unbedingt mindestens einen, wenn nicht gar zwei Ruhetage einzuplanen.

Inzwischen habe ich wieder zwei Testläufe über je vier Kilometer gemacht, die nicht perfekt waren, aber zumindest Hoffnung geben, dass ich jetzt wieder ganz vorsichtig ins regelmäßige Laufen einsteigen kann und um die große Laufpause herum komme. Abwarten und Daumen drücken!

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