Nass von allen Seiten

Nachdem wir in der vergangenen Woche bei Hitze gelaufen sind, hat jetzt die Regenzeit eingesetzt. Nach einer halben Stunde durch den Nieselregen haben Klaus, Hartmut und ich am heutigen Dienstagmorgen noch spontan den kleinen Abstecher über den Schlehenberg gemacht, um zu sehen, wie weit der Pfad auf der Bergab-Strecke schon zugewachsen ist. Die Antwort: sehr! Da waren wir dann auch von den Sohlen bis zur Hüfte nass ;-)
Langer Ferienlauf

In Berlin haben die Ferien begonnen, was für unsere kleine Sonntagslauf-Gruppe bedeutet, dass sie zukünftig wechselnd dünn besetzt ist. Heute waren wir zu dritt – Monika, Klaus und ich – und haben bei bewölktem, windigem, aber trotzdem warmem Wetter eine Kleinbeeren-Runde gedreht. Die immer noch leicht verletzte Monika bog wieder früher ab, aber Klaus und ich machten die 20 Kilometer in flottem Tempo voll.
Und bei Kilometer 6,5 gab es sogar eine kleine Überraschung: Die Brücke zwischen Waldblick und Mahlow war bereits asphaltiert! Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis sie endgültig fertig ist. Darauf warten wir Marienfelder Läufer ja schon lange…
Testlauf bei Hitze

Wer schon etwas länger startblog-f liest weiß, dass ich Wärme beim Laufen nicht so gut vertrage. Im Training komme ich damit irgendwie zurecht, im Wettkampf aber ist es die Hölle. Und da ich Anfang August beim Nationalpark-Trail in der Sächsischen Schweiz starte, hatte ich gestern die etwas aberwitzige Idee, die derzeitige Hitzewelle für ein kleines „Hitze-Akklimatisierungs-Training“ zu nutzen. Ich habe zwar keinesfalls die Absicht, die 24 Kilometer mit 600 Höhenmetern von Bad Schandau nach Hinterhermsdorf in Rekordzeit zu laufen, aber ich möchte bei wärmeren Temperaturen auch nicht in dieser schönen Landschaft fluchend auf den diversen Steigungen unterwegs sein.
Also habe ich gestern gemacht, was man eigentlich nicht macht und bin hier in Berlin in der späten Nachmittagshitze bei 33 Grad eine kleine 6-km-Runde inklusive einer Steigung hinauf zum Schlehenberg gelaufen. Und zwar für meine Verhältnisse (und die Temperaturen!) gar nicht mal so langsam im 5:40er-Schnitt.
Das Hammererlebnis war, als ich für ein Foto kurz in der Sonne stehen geblieben bin: Der „Fahrtwind“ hatte mich zuvor beim Laufen anscheinend doch so weit gekühlt, dass mich im Stehen plötzlich die tatsächliche Hitze wie mit einem Schlag traf. Uff! Dann doch lieber weiter laufen ;-)
Langer Lauf mit zwei Halbzeiten

Unser gestriger Sonntagslauf war ein langer Lauf mit zwei Halbzeiten. Nach 4 Wochen Pause war endlich Monika mal wieder dabei, die allerdings noch verletzt ist, so dass wir uns auf den ersten Kilometern auf ein ruhigeres Tempo von etwa 6:15 min/km einpendelten. So liefen wir entspannt plaudernd auf dem Berliner Mauerweg, bevor Monika dann abbog und Andreas V., Klaus und ich die etwas größere Runde fortsetzten. Mit einem Schnitt von ca. 5:45 min/km liefen wir die restlichen Kilometer auf unserer „Männerrunde“ dann zwar wesentlich zügiger, aber immer noch im grünen Bereich. Am Ende hatten wir die 17-km-Runde knapp unter 6er-Schnitt zurückgelegt und dabei den frühen Sonntagmorgen genossen. Und meine rechte Achillessehne – die sich nach dem Hügellauf vom Mittwoch warnend gemeldet hatte – hatte sich zu keinem Zeitpunkt bemerkbar gemacht…
Hügellauf im Freizeitpark Marienfelde

Eigentlich ist das abendliche Laufen ja nicht so meine Sache, aber als ich am Mittwoch bei schönstem Sonnenschein aus dem Büro kam, hatte ich so richtig Lust, das Wetter zu einem Hügellauf im Freizeitpark Marienfelde zu nutzen…
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