Der schnelle Mittwoch wird immer länger

Was denkt ihr, wenn euch jemand erzählt, er wäre für das Lauftraining morgens um 4:50 Uhr aufgestanden? Ok, ich ahne es schon, behaltet es für euch ;-) Aber wahrscheinlich habe ich so ziemlich dasselbe über mich gedacht, als ich Mittwoch mit Klaus noch vor Sonnenaufgang loslief. Da unser „schneller Mittwoch“ inzwischen laut Trainingsplan 16 Kilometer lang ist, mussten wir halt früher los…
Erstaunlicherweise waren wir doch recht flott unterwegs, obwohl ich vorher gegenüber Klaus aus diversen Gründen das angestrebte Trainingstempo für diesen Tempodauerlauf etwas tiefergelegt hatte. Aber es „rollte“ nunmal, und bis auf einen kurzen Stopp zur Besichtigung merkwürdiger bunter Schläuche, die neben uns aus dem Boden ragten, liefen wir auch ohne nennenswerte Pausen durch.
Und das alles, während andere Leute friedlich schlummerten ;-)
Langer Lauf zum Zehnrutengraben in Teltow

Am vergangenen Sonntag hat uns Eyyüp netterweise bei unserem langen Lauf auf dem Rad begleitet. Nia, Klaus und ich hatten die Halbmarathon-Distanz auf dem Plan (was bei Klaus und mir am Ende 26 km wurden), und Monika lief ein etwas kürzeres Teilstück mit. Damit unsere Laufsonntage nicht langweilig werden, hatte ich wieder ein kleines Stück Neuland bei der Streckenplanung ausgeguckt…
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Ein Freitagsschlenk

Vergangenen Freitag waren Klaus, Andreas IV. und ich gerade auf dem Rückweg vom Lilienthal-Denkmal, als Klaus vorschlug, doch noch einen „Schlenk“ um das Feld zu machen. Na, wir sind ja spontan und haben das – auch schon wegen des schönen Ausblicks – gleich umgesetzt. Wenn es auch ein winziges Stückchen länger war ;-)
Wenn Achilles mal beim Sonntagslauf vorbeiguckt

Wo kommt das nun schon wieder her? Das kann doch gar nicht sein! Schon kurz nach dem Aufstehen hatte sich die rechte Achillessehne bemerkbar gemacht. Immer mit der Ruhe, erst mal los, vielleicht legt sich das wieder…
Bevor ich die anderen zum gemeinsamen Laufen treffen sollte, wollte ich laut Plan noch 11 Kilometer vorlegen, um an diesem Sonntag auf meinen langen Lauf zu kommen. Aber es wurde nicht besser. Ich bin doch Freitag noch ganz normal und problemlos gelaufen! Und am Samstag hatte ich gar keinen Sport gemacht. Aber Moment mal… am Samstagabend war ich über viereinhalb Stunden spazieren gewesen – in meinen Adidas mit den orthopädischen Einlagen… Könnte das…? Ich fand keine andere Erklärung.
Während mir das so langsam klar wurde, nahmen die Beschwerden an der Sehne zu, und ich warf das Sonntag-Frühprogramm notgedrungen über den Haufen: Abkürzung, um keine unnötigen Kilometer zu laufen, kurze Pause am Feldrand, da ich noch zu früh für den Treffpunkt war, und dann etwas später Nia und Klaus erklären, dass ich nicht mitlaufen sondern mit meinem nervigen neuen Freund Achilles nach Hause schleichen würde. Shit happens.
PS: Dass ich in Vorfreude auf das EM-Finale in Wembley das Nationalmannschafts-Trikot angezogen hatte, war offensichtlich auch für die deutschen Fußball-Frauen kein Glücksbringer.
Einmal um den SkyPoint laufen

„Nur“ 18 Kilometer standen am Sonntag auf dem Trainingsplan – genau die richtige Distanz, um von Marienfelde aus einmal zum SkyPoint in Großziethen und wieder zurück zu laufen…
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