
Na gut, ohne Kirschblüte stimmt nicht ganz, wir haben schon den einen oder anderen blühenden Kirschbaum gesehen. Aber da, wo sie in großer Menge stehen und ein rosa Blütenmeer bilden… da waren sie am vergangenen Sonntag – als ich mit Klaus, Lisa und Radbegleiter Andreas V. loszog – einfach noch nicht soweit…
Lilienthal-Denkmal

Kirschblüten-Sightseeing-Ziel Nummer 1 war der Park um das Lilienthal-Denkmal (das wir natürlich wie immer auch hochlaufen mussten).

Aber von oben gesehen war schnell klar: Wir waren zu früh, die Bäume waren noch kahl!

Nach einem Gruppen-Selfie mit Heiligenschein…
Kirschblütenallee

… verabschiedeten wir uns wenig später von Lisa und setzten zu dritt unseren Weg zur TV-Asahi-Kirschblütenallee fort.

Die Kirschblüte (sakura) soll nach japanischer Tradition „Frieden und Ruhe in die Herzen der Menschen bringen“. Das können wir angesichts der aktuellen Verfassung der Welt drängender denn je gebrauchen. Aber dafür war es auch hier leider noch zu früh. Ein bisschen Freude in unsere Herzen brachte immerhin der auf diesem Abschnitt frisch erneuerte Mauerweg.

Nach den hunderten von kahlen Kirschbäumen an der Kirschblütenallee…

… gab es beim weiteren Lauf immerhin vereinzelte zartrosa blühende Kirschbäume in Vorgärten zu sehen…

… ergänzt von zahlreichen bunten Ostereiern.
Teltowkanal

Am Teltowkanal angekommen, liefen wir nach links…

… folgten dem Kanal ein kurzes Stück, bogen dann über einen Trampelpfad in die Hannemannstraße ein und machten einen kurzen Eyyüp-Erinnerungsstopp an der Schillerstraße.
Teltow

Weiter ging es auf dem Zehnrutenweg…

… und über die Brücke, …

… unter der ein Zug mit Holzbohlen stand.

Über den schmalen Pfad an der Mahlower Straße…

… kamen wir auf den Weg nach Heinersdorf.
Heinersdorf

Andreas V. hatte dort schon das „Versorgungsfahrzeug“ geparkt, und nach einer kurzen Trinkpause…

… setzten wir unseren Lauf fort.

Eigentlich hatte ich „nur“ 22 Lauf-Kilometer geplant, da ich es aufgrund meines großen Trainingsrückstands nicht übertreiben und auch keine Verletzung riskieren wollte.
Marienfelde

Aber Klaus überredete mich zu einem kleinen zusätzlichen „Schlenk“, so dass wir am Ende tatsächlich 25 Kilometer auf der Uhr hatten!

Ich war danach allerdings so fertig, dass ich zuhause nach Dusche und Mini-Frühstück gleich aufs Sofa fiel und einschlief ;-) Ob dieser Lauf für mich trainingstechnisch ein Fehler war, wird sich zeigen – für die Mentalität war er sicherlich von Vorteil, da ich jetzt weiß, dass ich die 25 Kilometer beim S25 trotz Minimaltrainings schaffen kann.
PS: Danke an Andreas V. für die Begleitung, die Verpflegung und das Rückspiegel-Foto!