Langer Testlauf

So ganz habe ich die Hoffnung auf den Tegel-Halbmarathon noch nicht aufgegeben. Trotz 7 Wochen Laufpause (mit vereinzelten deprimierenden Mini-Testläufen). Jetzt bin ich, nach dem OK der Orthopädin, über anderthalb Wochen langsam wieder ins Training eingestiegen, mit Läufen über 4, 5, 8, 12 und schließlich heute über 16 Kilometer. Das bringt natürlich längst nicht die Form von Ende Juni (!) wieder zurück.
Die Spannung im Oberschenkel ist noch nicht völlig weg und es kann – wie mir mein flotter 12-km-Lauf am Mittwoch gezeigt hat – auch schnell wieder nach hinten losgehen, wenn ich es übertreibe. Aber zuerst zählt mal, dass ich mich wahnsinnig freue, wieder mit den Freundinnen und Freunden laufen zu können. Und da der heutige lange Lauf mit Eyyüp Oberschenkel-technisch im Rahmen verlief, hoffe ich, dass ich nächsten Sonntag an der Startlinie stehen kann. Die Zielzeit muss egal sein – dabei sein ist alles!
Auch die längste Laufverletzungspause geht einmal zu Ende

Ich hatte großes Vertrauen, dass meine Probleme mit dem rechten Bein irgendwann mit Geduld, Gymnastik und kleinen Testläufen verschwinden würden. Als es aber nach 6 Wochen immer noch nicht nach einer wesentlichen Besserung aussah, habe ich mir doch einen Termin besorgt und war dann eine Woche später bei der Orthopädin. Diagnose: Es ist der Rücken! Mein Hohlkreuz drückt bei zu hoher Belastung (wenn man beim Laufen in sich zusammensackt – Marathonläufer*innen kennen das) auf den Nerv und der strahlt dann in das Bein ab. Stärkung der Rumpfmuskulatur ist also angesagt. Und darauf achten, das Becken nach vorne zu kippen. Leichter gesagt als getan, fürchte ich. Aber ich bin fest entschlossen, das zukünftig zu beachten. Nach Spritze, Röntgen, Einlagen- und Physio-Verschreibung bin ich also wieder „im Rennen“ und gestern bei Sonnenaufgang eine erste 5-km-Runde gelaufen!
Lauf-Sonntage auf dem Fahrrad

Auch am vergangenen Sonntagmorgen habe ich wieder über 30 km bei 10 km/h auf dem Fahrrad verbracht – als Begleitung von Marathon-Trainierer Klaus und den anderen der Laufgruppe. Meinem rechten Bein geht es immer noch nicht besser, aber bald soll ein Besuch bei der Orthopädin etwas Klarheit bringen. Und dann hoffe ich doch sehr, dass ich irgendwann mal wieder mitlaufen kann.
Fahrradbegleitung nach Rudow und zurück

Inzwischen sind wieder zwei Wochen vergangen und mein rechtes Bein ist immer noch nicht „lauffähig“. Kann auch noch eine ganze Weile dauern, so wie ich das sehe. Aber zumindest war ich heute mal wieder mit Klaus, Andreas V. und Eyyüp unterwegs – auf dem Fahrrad…
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Was Läuferinnen und Läufer aus Verletzungen lernen können – und warum ich es anscheinend niemals lerne

Ein Ziehen im Oberschenkel, das ständig stärker wird und mich schließlich zum Gehen zwingt – seit zweieinhalb Wochen nötigt mich dieser verhängnisvolle Lauf nun in die Laufpause. Heute morgen bin ich zum ersten Mal wieder drei langsame Kilometer durch den Park gelaufen. Es wird besser, gut ist es noch nicht. Ich dachte, ich fasse mal kurz zusammen, was ich in dieser Zeit gelernt habe. Und warum es trotzdem genauso wieder passieren kann…
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