Alle laufen – aber ohne mich

Hartmut und Nadin sind am Sonntag bei der Berliner Winterlaufserie des BSV 92 gestartet (Glückwunsch an beide zu den guten Zeiten, auch wenn Hartmut, ehrgeizig wie immer, eigentlich noch mehr gewollt hat) und Andreas V., Monika, Klaus, Jeanette und die in letzter Minute noch dazu gekommene Becky haben eine große Runde um den Britzer Garten gedreht.
Nur ich sitze zuhause, rolle meine Eisflasche und kann nicht laufen. Aber es ist mir im Moment egal, denn es liegt ja nichts Besonderes an, kein Wettkampf, keine besonderen Trainingseinheiten, es ist halt noch früh im Laufjahr und da lässt sich eine Laufpause noch ganz gut ertragen. Obwohl ich schon mächtig Lust gehabt hätte, mit den anderen zu laufen. Oder mal wieder einen kleinen Crosslauf zu machen. Geht halt nicht. Immerhin wird es nun so langsam besser, jeden Tag ein bisschen. Nicht mehr allzu lange, und ich bin wieder dabei…
Mein Freund die Eisflasche – Die erste Laufverletzung 2012

Eigentlich begann alles ganz harmlos. Ich war gestern morgen etwas früher als verabredet am Treffpunkt und dachte mir, dass ich das neue Jahr bis zum Eintreffen der anderen doch vorbildlich mit dem Lauf-ABC beginnen könnte. Also dynamisch einige Minuten durch die diversen Übungen gesprungen. Beim normalen Weiterlaufen spürte ich dann aber langsam ein Ziehen unter dem linken Fuß. Na ja, da kamen die anderen dann schon und wir liefen gutgelaunt wie so oft los. Das Ziehen unter dem Fuß wollte nicht aufhören, war aber keineswegs so schlimm, dass es mich beim Laufen über die kleine Runde (weniger als 7 km) beeinträchtigt hätte.
Zuhause – aber erstaunlicherweise erst mit Verzögerung – begann das Ziehen dann intensiver zu werden und mein Gehen zu behindern. Kurz und gut: es wurde zu einem Schmerz, der immerhin so kräftig wurde, dass ich immer stärker zu humpeln begann, zumal als sich dann auch noch zusätzlich die Bänder an den Knöcheln meldeten. Mist!
Selbstdiagnose: Entzündung der Plantarsehne (Plantarfasziitis); wie stark wird sich zeigen. Auf jeden Fall war es auch heute morgen noch nicht viel besser und ich humpele nun durch den Tag. Erste Hilfe bei Überbelastung des dicken Sehnenbands unterhalb des Fußgewölbes ist übrigens laut Runner’s World das Rollen über eine Eisflasche, am besten 4-5 Mal pro Tag. Und das mache ich jetzt fleißig, in der Hoffnung, dass ich nur wenige Tage (und nicht Wochen, was wohl auch möglich ist) auf das Laufen verzichten muss…
Das war’s – Laufen im Jahr 2011

Nun ist es vorbei, das Laufjahr 2011. Für mich mal wieder Zeit, einen ausführlichen Blick auf die vergangenen 12 Monate zu werfen. Man vergisst sie ja so schnell, die schönen und auch die weniger schönen Laufmomente…
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Der letzte Lauf des Jahres 2011

Mit Klaus und Nadin habe ich heute morgen den letzten Lauf des Jahres gemacht. Und dabei gab es sogar eine Premiere, denn zum allerersten Mal in meinem Läuferleben bin ich gestürzt. Die Landung im matschigen Waldboden war zwar nicht schön, aber immerhin verletzungsfrei. Dieses „Zwischenspiel“ war dann auch schnell vergessen. Insgesamt 17,5 Kilometer im 5:30er-Schnitt und dabei noch nett unterhalten, ein schöner Ausklang des Laufjahres.
Ich wünsche allen Läuferinnen und Läufern einen guten Rutsch ins Laufjahr 2012!
PS: Im Laufjahr 2011 habe ich nun bei 198 Läufen 2648 km zurückgelegt und bin damit sehr zufrieden. Mehr sollten es 2012 auch nicht sein. Ein ausführlicher Jahresrückblick folgt in den nächsten Tagen.
100 gemeinsame Läufe 2011

Kurzzeitig sah es in den vergangenen Wochen aus, als würden wir es nicht mehr schaffen, aber heute morgen, einen Tag vor Silvester – bei einer Runde mit Monika und Andreas II. – war es dann doch soweit: Klaus und ich haben unseren 100. gemeinsamen Lauf in diesem Jahr absolviert! Wenn mein rubiTrack nicht lügt, waren das über 1350 zusammen erlebte Laufkilometer in netto über 5 Tagen und 11 Stunden – tolle Sache!
Na, da sind wir ja gespannt, was 2012 bringt ;-)